Massad Ayoob

Combat Shooting with Massad Ayoob

Combat Shooting with Massad AyoobGanz im Sinne von Jeff Cooper beginnt
Combat Shooting with Massad Ayoob mit dem Mindset, der Einstellung.

Welche Munition soll ich verwenden?
Beleuchtet sowohl die Labortests als auch die Erkenntnisse von Medizinern und bietet ein paar Empfehlungen, auf die sich beide Seiten einigen konnten.

Wohin soll ich zielen?
Ein sehr gutes Thema und sehr gut beschrieben. Ayoob beschreibt die verschiedenen Trefferzonen und die Auswirkungen: bei den meisten Treffern ist der gegner physikalisch noch in der Lage, selber zu schiessen. Ob er es tatsächlich schafft, ist eine andere Frage, aber es ist nicht auszuschliessen.

Der letzte Teil über das Zielen ist etwas kontroversiell, vielleicht auch ein wenig kurz. Hier habe ich das Surgical Speed Shooting von Andy Stanford als deutlich besser empfunden. Das liegt nicht am Weaver Stance, den Ayoob bevorzugt – wie auch am Betragsbild klar zu erkennen – denn er empfiehlt keine spezifische Haltung.

Das Buch ist grossformatig, mit vielen Bildern versehen – diese zeigen die Geschichte des Autors und untermauern somit seine Autorität auf dem Thema des Combat Shootings. Das wäre nicht nötig, den Namen Massad Ayoob kennt man. So nebenbei empfiehlt er auch die Lektüre der Monster Hunter International Serie.

Im Westen Nichts Neues - Erich Maria Remarque

Im Westen Nichts Neues – Erich Maria Remarque

Im Westen Nichts Neues - Erich Maria RemarqueDa stosse ich auf eine Liste an Büchern, die man gelesen haben sollte. Da steht doch glatt eines drauf, das ich vom Namen her kannte, aber nie gelesen hatte. Die Rezensionen zu Im Westen nichts Neues verwundern mich: wieso wurde ich in der Schule nie gezwungen, dieses Buch zu lesen? Gegen den Krieg. Schildert das Grauen. Macht nachdenklich. Das klingt doch perfekt zur Indoktrination einer neuen Generation. Aber klar, es hat ja nicht mit dem zweiten Weltkrieg zu tun! Aber nun… ich hatte es noch nicht gelesen. Zeit, das nachzuholen…

Paul Bäumer ist Schüler als er sich freiwillig meldet. (Da beginnt schon das Gschichtl-Drucken des Autors: Bäumer meldet sich 1914 und erhält nur zehn Wochen Grundausbildung. Der Autor selber wurde 1916 aber noch sechs Monate lang ausgebildet! Was soll man nun davon halten? Achso, ja, der Zweck heiligt die Mittel, wenn es denn nur brav pazifistisch zugeht.) Dann geht es an die Westfront. Und er erlebt schreckliches, das er sehr schnell verdrängt, um Lebensmut zu bewahren. Zentral immer die Frage Wie wird es mit ihnen nach dem Krieg weitergehen, mit ihrer verlorenen Generation, die vom Krieg verdorben wurde. Rund um ihn sterben seine Klassenkameraden – kurz vorm Ende des Krieges stirbt der Letzte von ihnen. An diesem Tag vermelden die Zeitungen nur: Im Westen nichts Neues.

Es hat eine lyrische Qualität, die eine trotz der ungewohnten Sprache und der zeitweiligen Monotone vorantreibt, von Satz zu Satz, von Seite zu Seite. Eigentlich ganz ähnlich dem Film, den ich mehrfach gesehen aber ebenso mehrfach verdrängt hatte. Zu sehr erinnert es an vorm Fernseher vergeudete Sonntagnachmittage, die man, auf der Couch herumgammelnd und nichts tuend mit ebensolchen dahinplätschernden, sentimental-melancholischen Filmen verbracht hat.

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