17. Mai 2006

Die gesammelten Werke von Christoph Weber

Hier findet ihr eine Liste aller meiner veröffentlichten Artikel… naja, fast alle, aber ich arbeite daran.

Das Erstsemestrigenfest – November 1997 – Nawigator
Hermann Maier – März 1998 – Nawigator
Mehr Weber fürs Volk – Juni 1998 – Nawigator
Das Aulafest – Juni 1998 – Nawigator
Ein Weberscher Ferientag – November 1998 – Nawigator
150 Millionen für den Weber – Jänner 1999 – Nawigator
…the music sounds better with MTV – März 1999 – Nawigator
Das PC-Labor – Mai 1999 – AGent Mathematik/Physik
Frischluft und Milch – Juni 1999 – Nawigator
Rezension Heuser – Juni 1999 – Nawigator
Jahrtausendblödheit – November 1999 – Nawigator
Rezension Balzert – November 1999 – Nawigator
101 Sachen die ich nicht mag – Oktober 2001 – Nawigator
Weber an der WU – Juni 2002 – Nawigator
Why Minicamps aren’t Mini in Fantasy Football – Juli 2002 – Fantasy Football Cafe
Noch schnell ein Fluchtkrügerl… – Jänner 2003 – Nawigator
2003 NFL Draft Review – Hidden Gems – Mai 2003 – Fantasy Football Cafe
Talking Trade – Mai 2003 – Fantasy Baseball Cafe
In Suchmaschinen vorne landen – 28. August 2003 – BetriebsInfo
Telefontarife im Überblick – 28. August 2003 – BetriebsInfo
Adressmanager – 9. September 2003 – BetriebsInfo
Ten signs your league is doomed – März 2004 – Fantasy Baseball Cafe

Und noch mehr gibts auf Ripperl.at. Viel Spass.

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17. Mai 2006

Mehr Weber fürs Volk

Der Nawigator steht diesmal unter dem Thema Rückblick auf ein Jahr Fakultätsvertretung. Auch ich werde mich diesem Thema widmen. Voller Freude über die Herausgabe einer FV Zeitung, befand ich mich bei der ersten Redaktionssitzung.

ein Kommentar von Christoph Weber

Meinen langsamen Reflexen "verdanke" ich die Aufgabe einen Artikel über das Erstsemestrigenfest schreiben zu müssen. Kaum hatte ich diese Aufgabe erledigt, wähnte ich mich arbeitslos. Leider gefiel einigen der Artikel so gut, dass beschlossen wurde, dass ich in jeder Ausgabe eine Seite füllen sollte. Bald war auch ein Name dafür gefunden: Die Weber-Seite.

Eigentlich ein Traum: ich befinde mich in der Lage jedes Vierteljahr über 11.000 Studenten mit meinen niedergeschriebenen Gedanken zu belästigen… äh… erfreuen.

Jedoch ist es nicht immer einfach, meine eigenen, meist ziemlich wirren Gedanken zu sammeln und eine ganze Seite über ein Thema zu schreiben. Auch muss man mal ein Thema finden. Weiters musste ich auch einige Kritik aushalten. Da diese aber meist politisch motiviert war, hat mich das nur umso mehr beflügelt, weiterhin als Redakteur tätig zu sein.

Meine bescheidene Meinung

Ich denke, dass ihr Studenten es nicht so schlimm findet, wenn in einer Studentenzeitung nicht nur politisiert wird, über Reiseberichte und Sonstiges aus Kuba berichtet wird und Biographien von Che Guevara veröffentlicht werden. Der Alltag eines Studenten ist, wie vor allem jetzt in der Prüfungszeit wohl allen klar wird, schon schwer genug.

Unsere Aufgaben

Wir, die Fakultätsvertretung NaWi, sind dazu da, euch das Leben als Studenten zu erleichtern. Nicht nur durch Beratung, Kommissionssitzungen (inklusive Verbalgefechten mit Professoren und/oder Assistenten), sondern auch durch das Veranstalten von Festen und dem Schreiben von (versuchsweise) lustigen und unterhaltsamen Artikeln.

Spice up your life!

Und wenn jetzt wieder Leserbriefe von unseren Freunden aus dem Exxil kommen, dass das so nicht geht, weil es böse ist, über die Spice Girls zu schreiben, dann werde ich mich nicht ärgern, sondern nur herzhaft darüber lachen.

Ein Artikel der die Spice Girls verehrt, ist doch nichts Schlechtes. Natürlich kann man sagen, sie sind kapitalistisch, weil sie reich sind, aber genau das macht sie für mich (auch) zum Vorbild. Sie haben ihre Begabungen erkannt, ihre Fähigkeiten und ihr Aussehen genutzt, und letztendlich ihr Hobby, das Singen und sich Präsentieren, zum Beruf gemacht und sind damit steinreich geworden.

Wie würde die Welt ohne Spice Girls aussehen, ohne Leute die über sie und andere Entertainer schreiben und berichten? Wie fad, finster und eintönig wäre es, wenn die Zensur nur Schriftwerke über Marx, Kuba, Che Guevara und den achsotollen und unzerstörbaren (hahaha!) Kommunismus erlauben würde?

Außerdem will ich auch Geld verdienen mit meinem aufgezwungenen Hobby! Also schickt mir alle Geld, falls ihr gerade zuviel habt und euch mein Artikel gefällt!

Veröffentlicht: Juni 1998
Nawigator (nawi-info 46 Zeitungsnummer 123529 W90U)
Seite 30
Weberseite

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17. Mai 2006

…the music sounds better with MTV

Vieles hat sich verändert in letzter Zeit. Und Vieles davon nicht zum Besseren. Studenten haben keine Freifahrt mehr und es werden keine neuen Folgen von "Eine schrecklich nette Familie" gedreht. MTV ist nicht mehr englisch! Damals, als ich noch jung war, war das alles anders.

von Christoph Weber

Zwar war ich damals noch kein Student, aber ich verehre Al Bundy und jeden (mehr oder weniger gut englischsprechenden) VJ auf MTV, und zwar am besten mitten in der Nacht. Bekanntlich wurde "Eine schrecklich nette Familie" zu Beginn auf RTL gesendet, und zwar immer um ein oder zwei Uhr in der Nacht.

Die lange Zeit bis dahin wurde mir immer mit so tollen MTV-Sendungen wie "Beavis und Butthead" versüßt. Welch ein Graus dagegen die deutschsprachige Version des ansonsten wohl genialen Films dieser beiden Vorbilder für die Jugend. Später gab es dann auch noch eine ganz tolle Sendung namens "Amour", die jetzt leider nicht mehr moderiert wird. Wahrscheinlich sind dem sexy VJ die verschiedenen Nachtbekleidungen ausgegangen, die sie ständig zu tragen hatte.

Und als ich noch jung war, war es unvorstellbar, dass die NBA durch einen Lockout Spiele streichen muss. Doch auch dies ist geschehen! Wie schrecklich die lange Zeit, als auf DSF nur alte Finalspiele wiederholt wurden, die man sowieso schon damals alle live gesehen hat.

Mit etwas Football (ohne Polk High’s Halfback Al Bundy) und dem Feiern der Superbowl konnte man sich zwar die Zeit vertreiben, aber es ist doch nicht dasselbe. Wie gut, dass die (verkürzte) Saison der NBA doch noch begonnen hat. Endlich wieder Alley-Oops, krachende Slam-Dunks, gefinkelte Assists und harte Fouls im Fernsehen.

Einer der Favoriten sind natürlich die Sacramento Kings, denn schließlich spielt bei den Kings nun der beste Basketballspieler der Welt, Chris Webber. Nachdem ein Mann namens Jordan nicht mehr aktiv ist, wird mir da wohl keiner widersprechen. Ein Schnitt von 25.3 Punkten (7. der NBA) und 15.3 Rebounds (2.) sagen wohl alles. Und für all diejenigen, die sich nicht für Basketball interessieren, sei noch ein Grund genannt. Chris Webber spielte beim 2. MTV Basketballspiel mit. Dieses fand irgendwann im Jahre 1994 statt, und er war einer der Besten. Und welch größere Auszeichnung kann es wohl geben, als von MTV zu einem Basketballspiel eingeladen zu werden?

Keine! Das ist doch klar. Auch wenn unser geliebtes MTV jetzt als MTV Germany ausgestrahlt wird, und so in alle Haushalte kommt. Die Moderation ist noch immer besser als die des ORF bei den alpinen Skiweltmeisterschaften in Vail. Wenigstens gab es Kollegen Assinger, der den ORF-Papageien etwas Sinnvolles vorsagte.

Apropos Ski-WM: 1. Kommentator: "Ist das jetzt Zeitlupe?" 2. Kommentator: "Nein! Der beste Deutsche!" Hehehe!

In Österreich haben wir zwar kein eigenes MTV, dafür haben wir unendlich mal mehr Medaillen geholt als Deutschland. Denn dreizehn durch null ist bekanntlich unendlich!

Veröffentlicht: März 1999
Nawigator (nawi-info 49 Zeitungsnummer 123529 W90U)
Seite 22
Weberseite

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