Kategorie-Archiv: Filme

Filme, die Christoph Weber gerne sieht. Wenn nicht, schreibt er es explizit dazu.

Northmen - A Viking Saga

Northmen – A Viking Saga

Northmen - A Viking SagaNorthmen – A Viking Saga ist so durchschaubar: eine Wikingerschiff erleidet Schiffbruch, sie landen in England, nehmen eine Geisel und werden verfolgt. Die Gruppe besteht aus (im Bild oben von links nach rechts) folgenden Abziehbildern Charakteren:

  1. der alte Recke mit der Riesenaxt
  2. der verschlagene Kleine mit der dümmlichen Frisur, der, um das Bild des Loki-Anhängers / Dorftrottel / Hinterhältigen zu verstärken nicht mit Schwert oder Axt kämpft sondern mit zwei kleinen Dolchen; ausserdem muss er dem christlichen Mönch zu Beginn am allermeisten abgeneigt sein, nur um im weiteren Verlauf seine wundersame Wandlung zu dessen beinahe besten Freund durchzumachen
  3. die vom König verfolgte Prinzessin
  4. der heldenhafte Anführer
  5. der christliche Mönch, der Verständnis für die Wikinger zeigt (natürlich! sonst wäre er ja nicht Teil der Gruppe) und auch noch Meister im Kampf mit dem Stab ist (natürlich! sonst wäre er ja nutzlos)
  6. und einige austauschbare Wikinger

Würde man einen billigen Groschenroman vor sich haben, wäre es nicht offensichtlicher, wer hier bis zum Schluss überlebt. Nach der Strandung ist einer verletzt. Bei ziemlich jedem Kampf opfert sich ein Verletzter und stirbt, aber dummerweise wird ein anderer verletzt. Und mit genommen. Bis es zum nächsten Kampf kommt. Und so weiter und so gähn. Wer bleibt über? Nummer 1 bis 5. Die austauschbaren Wikinger nehmen der Reihe nach die Rolle des verletzten aber aufopferungsbereiten Krieger ein, der schliesslich nach Valhalla zieht.

Durchschaubar bis ins kleinste Detail: selbst für Kleinkinder bietet “Northmen – A Viking Saga” keinerlei Überraschungen. Spart euch die Zeit.Northmen – A Viking Saga

Kaimie Alexander als Sif in Thor: The Dark World

Thor – The Dark World

Thor - The Dark WorldMarvel gibt weiter Gas und schickt einen seiner Superhelden ins Gefecht. Thor – The Dark World sollte mal wieder zum Kassenschlager werden. Ist wohl gelungen. Im Gegensatz zur Handlung, die ist grässlich daneben. Um ehrlich zu sein, habe ich zum Glück bereits verdrängt, worum es hier eigentlich ging.

Irgendwas liefert einen Vorwand, Raumschiffe herumfliegen zu lassen, die alten Wikingerschiffen ähnlich sehen. Wow. Da kann man schon mal die Handlung vernachlässigen. Oder sie gleich einschläfern.
Schwanenhals ist auch wieder dabei – braucht keine Sau!

Thor war um einiges besser. Nicht viel, aber doch. Vielleicht scheint es nur so, da der zweite Teil dem ersten zu ähnlich war? Wie schlimm wird dann der dritte? Und du kannst dir sicher sein, dass Marvel mindestens einen weiteren Film produzieren wird. Würg.

Kristen Stewart in Into the Wild

Into The Wild

Kristen Stewart in Into the WildIdiot stirbt. Darwin freut sich. Und wir dürfen zuschauen. In Into the Wild begleiten wir irgendsoeinen Hanswurst, der alternativ wird, und dann zum Aussteiger. Zwischendurch verbrennt er mal sein letztes Geld, wie revoluzzerhaft! Dann verzipft er sich in die Wildnis Alaskas. Ohne Karte. Ohne Kompass. Wie es sich für dumme Alternativlinge gehört. Als er knapp vorm Verhungern ist, findet er den Weg zurück von einem Fluss versperrt. Der war aber beim Hinweg viel kleiner! Tja, dummer Alternativling, leider nichts praxistaugliches gelernt außer mit dem Establishment angefressen zu sein. Davon wirst du nicht satt. Und damit findest du nicht die Fähre, die nur 400 Meter entfernt liegt.
Dummheit wird bestraft, oft sehr schnell, und ab und zu auch von Darwin.

Into the Wild ist aus dem Jahre 2007, also schon eine Weile her, und so magst du dich fragen, wie ich denn nun auf diesen Film gestossen bin. Und ich kann dir sagen: ich habe keine Ahnung! Okay, irgendwas war da, vielleicht mal wieder bei Sports Illustrated, auf jeden Fall wurde Kristen Stewart erwähnt, und nun, da musste ich mir dann diesen Film besorgen. Ich werde nicht unbedingt eine Kristen Stewart Review Serie starten, aber die Chance eine junge – und dürre – und nicht-glitzer-vampir-verseuchte – Kristen Stewart zu begutachten, konnte ich mir nicht entgehen lassen.