30. Januar
2012
Krieg der Götter musste einfach sein. Ich musste mir ihn einfach ansehen? Nein. Er musste einfach produziert werden – zu erfolgreich waren die Herren mit 300. Also gibt es eben Nachschub, wieder ein antikes Epos bildgewaltig aufbereitet.
Es gibt wohl einige Differenzen zur echten griechischen Mythologie. Wen kümmerts. Theseus wird von Zeus erwählt, die Hellenen gegen König Hyperion zu führen. Hyperion will schliesslich die Titanen befreien und so die Götter stürzen, Rache für die Familie und so.
Freida Pinto ist ganz nett, die griechischen Götter sind ein Männerverein, bis auf Athene, und die kann ihren Gegenstücke bei Xena nicht ausstechen. Ansonsten nett anzusehen, die Übersetzung des Titels ist super kreativ, also scheisse und hat mit dem Original nichts mehr zu tun. Typisch. Tendenziell sollte man sich den Film auf englisch ansehen um diesen Kackübersetzungen aus dem Weg zu gehen.
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23. Januar
2012
Es ist doch nicht alles schlecht, was von dieser grindigen Insel kommt. Acht Stunden Hayley Atwell (siehe auch Captain America) nehme ich jeden Tag.
Hayley Atwell spielt Aliena in der Miniserie The Pillars of the Earth. Ich muss von dieser Serie gehört haben. Wie sonst wäre ich auf den Gedanken gekommen, das Buch dazu zu lesen? Wie auch immer, gut war’s, das Buch hat mir gefallen und die Serie war ein wunderbarer Zeitvertreib.
Die TV-Adaptierung ist lückenhaft und dreht einiges um: so versucht der Drehbuchschreiberling mit Gewalt alle bösen Jungs zumindest ein wenig besser dastehen zu lassen. Alfred ist gar nicht so böse, sondern eher Jack; und die Ausgeburt der Hölle, William Hamley, ist ja nur ein wenig verzogen. Wäre ich Ken Follett, hätte ich ordentlich auf den Tisch gehauen und den Schreiberling zur Sau und arbeitslos gemacht.
Doch genau diese Verschlechterungen des Stoffs zeigen die Grösse des Werks: es ist immer noch spannend und man kann die nächste Folge kaum erwarten. Doch es wird noch besser, ihr müsst gar nicht warten, denn Die Säulen der Erde gibt es auf vier DVDs zu erstehen.
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28. November
2011
Moneyball als Buch war klasse, aber der Film ist sch… wach. Statistiken stehen einmal irgendwo auf einem Whiteboard und schauen bedrohlich aus, genau richtig um der mathematikfeindlichen Gesellschaft gerecht zu werden. Ansonsten ist auch wenig Baseball zu sehen, dafür mehr Gefülsduselei. Würg.
Brad Pitt spielt Billy Beane, der mittels Anwendung neuer statistischer Verfahren und etwas wirtschaftlichem Grundverständnis es schafft, gute Spieler zu finden und so mit geringem finanziellen Aufwand immer vorne mitzuspielen. Und nebenbei muss er sich von seiner Film-Tochter etwas vorjaulen lassen. Armer Bub.
Ich bin auch arm: die Zeit für Moneyball hätte ich mir sparen können.
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