17. Mai 2006

Helmut Balzert, Grundlagen der Informatik

Dieses Lehrbuch eignet sich sowohl als Begleitunterlage zu Vorlesungen als auch zum Selbststudium. es ist aufgegliedert in 24 Lektionen, von denen jede zwei Stunden Vorlesung und einer Stunde Übungen äquivalent ist. Es ist gedacht für Informatikstudierende im Haupt- oder Nebenfach, setzt aber nur Grundwissen im Umgang mit Computern und Windows voraus.

Für Fortgeschrittene empfiehlt sich das Überspringen der Einführung (zwei Lerneinheiten). Zehn Lerneinheiten beschäftigen sich ausführlich mit "Grundlagen der Programmierung", sechs weitere mit Algorithmik und Programmierung. Anwendungen und Ausblicke finden Eingang mit vier beziehungsweise zwei Lerneinheiten.

Durch den langsamen Einstieg in das Programmieren und den Umgang mit Computern generell wird jedem Leser, egal welcher Vorbildung, die Möglichkeit gegeben, anhand dieses Buches Programmieren sowie Algorithmik und Anwendungen zu lernen. Die Lektionen und die dazugehörigen Aufgaben sind zwar nicht ganz einfach aber nach der Lektüre des Buches zu lösen und werden auch für etwas Erfahrenere keineswegs langweilig. Durch die unterschiedlichen Notationen wird vermieden, dass man sein Wissen zu stark an nur einer Programmiersprache erlernt.

Hervorzuheben sind die durchgehend zweifärbige Gestaltung, die Piktogramme und inhaltliche und formale Marginalien am Rand der Seiten, die kurz über das behandelte Thema Auskunft geben. Dank der Aufteilung des gesamten Buches in fünf Teile und 24 Lektionen ist es sehr übersichtlich geworden. Die Lektionen ihrerseits sind gegliedert in Lernziele, Voraussetzungen, Inhaltsverzeichnis sowie abschließend einem Glossar, einer Darstellung der Zusammenhänge der Lerneinheit, einer Literaturliste mit Anmerkungen und verschiedenen Aufgaben. Die Lösungen der Aufgaben befinden sich auf den mitgelieferten CD-ROMs und bieten eine sehr gute Möglichkeit, sich selbst zu kontrollieren.

Die beiliegenden CD-ROMs bieten nicht nur die Lösungen zu den Aufgaben und ein Glossar, sondern auch viele Programme die für das Anwenden des Gelernten wichtig sind und noch vieles mehr.

Dieses Buch eignet sich hervorragend für alle, die sich näher mit der Informatik beschäftigen wollen, aber auch als Nachschlagewerk. In gewissem Umfang ist es auch ein Programmierbuch für Java. Für Interessierte an Informatik und/oder Java ist dieses Buch auf jeden Fall empfehlenswert.

Veröffentlicht: November 1999
Nawigator (nawi-info 52 Zeitungsnummer 123529 W90U)
Seite 15
Rezension

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17. Mai 2006

Harro Heuser, Lehrbuch der Analysis, Teil 1 und 2

Die beiden Bände des Lehrbuchs der Analysis von Harro Heuser bieten dem Leser eine großartige Möglichkeit, sich dem Gebiet der Analysis zu nähern und sie besser zu verstehen.

Der erste Teil beginnt mit den Kapiteln "Mengen und Zahlen" sowie "Funktionen", und widmet sich dann ausführlich Grenzwerten und auch dem Taylorschen Satz und Potenzreihen. Der zweite Teil beschäftigt sich mit Banachräumen, Fourierreihen, Wegintegralen, Integralsätzen und vielen anderen Themen der Analysis. In den beiden Bänden wird also alles das beschrieben, was in einer typischen Einführungsvorlesung für Analysis gelehrt wird. Ein besonderes Schmankerl ist die historische tour d’horizon am Ende des zweiten Teils.

Die Bücher sind sehr gut gegliedert, wichtige Gleichungen sind indiziert und auch die Abbildungen sind sehr gut in das Gesamtbild integriert. Besonders erwähnenswert ist sicherlich, dass in diesem Werk auf die einzelnen Probleme sehr ausführlich eingegangen wird – nicht umsonst erscheint es zweibändig, während viele andere Bücher mit einem Band auskommen.

Trotzdem kann man es nicht als "episch" bezeichnen – was vor allem der Analysis-Anfänger sicherlich gerne hört. Schließlich will man ja nicht jede Menge unnötigen Ballast durchlesen müssen, wenn man sich auf eine Prüfung vorbereitet.

Die Aufgaben befinden sich jeweils am Ende eines Kapitels und sind für das Verständnis der vorher gelernten Materie sehr hilfreich. Die Erklärungen sind ausführlich und setzen keinerlei Grundwissen voraus. Somit eignen sich die beiden Bände sehr gut für alle Studienanfänger, die eine Analysisvorlesung besuchen, und sich im Stoff vertiefen wollen.

Durch die übersichtliche Gliederung eignet sich der "Heuser" aber auch zum Nachschlagen bei spezifischen Problemen und leistet auch bei den Übungen zur Analysis beste Dienste.

Veröffentlicht: Juni 1999
Nawigator (report intern 24/99 Zeitungsnummer 130181 W85U)
Seite 13
Rezension

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17. Mai 2006

Weber an der WU

Ich möchte hier nicht über Rassismus oder reflexartiges Ablehnen desselbigen (und im selben Atemzug Ablehnung der Regierung und überhaupt allem) schreiben. Aber ich möchte über Vorurteile schreiben. Witze sind voll von Vorurteilen. Manche sagen zu mir, ich sei ein Witz, aber was solls?!

Es gibt das Vorurteil, dass man WU-Studenten an ihren kleinkarierten Hemden (also alles was kleiner als ein Holzfällerhemd kariert ist) erkennt. Und tatsächlich! Euer aller Weber begab sich auf Erkundungsmission. Ein kleinkariertes Hemd (24,99€, H&M) reichte aus, um als NaWi auf einem WU-Fest vollkommen unauffällig zu bleiben (wenn man von meiner überragenden Attraktivität absieht; weibliche Fanpost bitte an sexgott@a1.net oder FV NaWi, zH des Webers, Strudlhofgasse 1/10, 1090 Wien. männliche und Nicht-Fanpost an ichhasseweber@a1.net)

Andererseits erkennt man der WUler Bierunkenntnis daran, dass es nur KLEINE Dosen Heineken gab. Auf einer Boku oder NaWi würde es so etwas nie geben. Aber ist das nicht auch nur ein Vorurteil? Nein, wir NaWis verstehen was von Bier und dessen Vernichtung. Zum Beispiel hat euer aller Weber herausgefunden, dass die chinesische Mafia in Wien einen Deal mit der Ottakringer Brauerei hat. Oder kennt ihr ein chinesisches Restaurant in dem es NICHT Ottakringer gibt?!

Jaja, euer aller Weber ist nicht nur Antipopulist (macht sich überall unbeliebt) sondern auch noch Enthüllungsjourmalist (enthüllt sich überall, ahm, nein, so: hätte gerne dass sich seine weiblichen Fans enthüllen). Wusstet ihr übrigens, wieso Nora Frey immer so gut geföhnt ist? Weil ihr Ehemann Heinz Prüller ständig nur heisse Luft fabriziert! Selbst Alex Wurz gab beim Österreich Grand Prix als Co-Kommentator auf. Unbestätigten Gerüchten zufolge soll an Herrn Prüller ja ein Dr. h.c. für Geschichte verliehen werden, da er "sie erinnern sich sicher noch" so gerne Geschichten erzählt (über den Hamster der Tante der Ehefrau des soeben ausgefallenen X., ach nein, es war doch nur (wie immer) sein Teamkollege).

Sehr gern erzählt er auch über Gerhard Berger, was mich dazu verleitet zu sagen Heinz Prüller ist schwul und steht auf Gerhard-Schatzi. Aber ich habe KEINE Vorurteile gegenüber Schwulen. Ich will meine sexuelle Orientierung niemandem aufdrängen, und sie sollen das auch nicht tun. Und sie sollen mir bloss nicht auf den Arsch greifen. (Weibliche Fanpost hingegen s.o.)

Auch über Schwule gibt es viele Witze (Treffen sich zwei, fragt der Eine: Bist du schwul? Der Andere antwortet: Leck mich am Arsch!). Ich finde Diskriminierung Schwuler durch derartige Witze genauso schockierend wie einstmals das Outing von Alfons Haider (wer hätte DAS gedacht???).

Veröffentlicht: Juni 2002
Nawigator (nawi-info Zeitungsnummer 123529 W90U)
WeberSeite

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