16. Mai 2006

Hermann Maier

Schämt euch! Schämt euch alle, die ihr vor einigen Jahren bei dem fröhlichen Liedchen "Wir brauchen keine Maiers" mitgeträllert oder gar mitgesungen habt. Ich sage: Ja wir brauchen dich, Hermann Maier!

Viele schlaflose Nächte hat er uns beschert, und er hat uns für unser Wachbleiben belohnt. Mit einer Story, die keine Seifenoper besser erzählen kann, auch wenn sie eine bessere Sendezeit hat als Olympische Spiele in Japan.

Vieles ist erzählt, geschrieben und gezeigt worden. Alle 83 österreichischen Hermann Maiers wurden vom Kurier befragt ob sie aufgrund ihres Namens belästigt wurden (da konnte man wohl nur ja sagen).

Arbeitskraftmangel an Baustellen ist, nicht zuletzt aufgrund zahlreicher Zuläufe vieler Möchtegernskiprofis, Geschichte. Sein spektakulärer Sturz wurde auf allen Sendern gezeigt, er war CNN viele Berichte wert und viele Amerikaner plagten sich mit dem Namen Hermann Maier.

Interviews meistert der zweifache Olympia- und Gesamtweltcupsieger genau so wie einen Super G Kurs. Brutal aber unwiderstehlich und siegreich! Ganze Seiten sind gefüllt mit olympischen Sprüchen des Hermann Maier (Die hätten sich auch ein paar Goldmedaillen verdient!).

Sein Fanclub ist besser gesponsert als so manche Fußball-Bundesligavereine, möchte man meinen aufgrund der eintönigen, lila Bekleidung seiner Mitglieder. Auf der anderen Seite schafft er es vielleicht, die Versicherungsfirma Lloyds in den Ruin zu fahren, da diese mittlerweile für die Siegesprämien seiner Skifirma aufkommen muss.

Seine Freundin scheint es ihm zu verzeihen, wenn er sagt die Briefe der weiblichen Fans hebe er sich auf, er könne sie ja vielleicht noch mal brauchen. Du hast auch unsere Herzen gewonnen, Hermann!

Liebend gerne würden wir dir Nachhilfe in Physik und Chemie geben, denn die Physik kann Hermann Maier stoppen, wie sein Sturz in der Olympiaabfahrt bewies, die Chemie beflügelt ihn, wie die Bohnensuppen Mini Bydlinskis Maierhymne zeigen!

Allerdings wird er eine Auszeichnung wie erhalten: Unsere Schildkröte für Langsamkeit!

Veröffentlicht: März 1998
Nawigator (nawi-info 44 Zeitungsnummer 123529 W90U)
Seite 20
WeberSeite

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16. Mai 2006

101 Sachen die ich nicht mag

Zimmerpflanzen
früh aufstehen
Michael Schumacher
Vegetarier, die aufgrund ihrer Intoleranz denken, meine Ernährungsweise kritisieren zu müssen
Sonne
zuviel Licht
Intoleranz
Fußball
Gegenverkehr
nicht der erste am Klo sein
Chili ohne die nötige Schärfe
Menschen, die sich einem Klischee entsprechend kleiden
Sonntagsfahrer
Geschwindigkeitsbegrenzungen
Kinder, die das Footballfeld im FV-Park während der NaWi-Bowl betreten oder sonst wie missbräuchlich verwenden
verlieren
alkoholfreies Bier
Frauen mit Bart
Putzen und Zusammenräumen
schlechte Verlierer
Progress, ziellosen
eine Stunde auf Spareribs warten
mich frisieren müssen
Milch
zuwenig Schlaf
Boybands, v.a. O-Town
Raucher und vor allem Raucherinnen
Gigi Anderson
Vogelgezwitscher beim Nachhausegehen nach einem Fest
auf einem Fest der Nüchternste zu sein (ich glaube zumindest dass es mir nicht gefallen würde)
Dauerschnupfen (das weiß ich ganz genau!)
reden (müssen)
mathematische Beweise
Gruppendynamik
nicht nur auf mich selbst vertrauen können
Telefone
Spinnen
früh aufstehen
Microsoft Word, weil es immer so nett abstürzt und meine Artikel verschwinden lässt
Schnittblumen
Ö3
Frauen ohne Kopfhaar
einen Tag ohne Internet
Lammfleisch
Hunde, außer als Schnitzel, auch wenn Katzen besser und Kängurus schlechter schmecken
ICQ, weil es immer Neustarts nötig macht
Frühstück, außer einer großen Dose Pepsi
reden
Wein
Kommunisten
Milch und Milchprodukte
Heinz Prüllers Geschichtsunterricht und Stories über den tragischen Tod der Katze der Tante der Frau des vorletzt-platzierten Formel-Eins-Fahrers
Menschen die demokratische Rechte missbrauchen um an der Abschaffung der Demokratie zu arbeiten
Chefredakteure, die mich mit Worten wie „Redaktionsschluss war vor zwei Wochen“ stressen
Zensurverfahren, die die Veröffentlichung einer Zeitung sowieso um ein Monat verschieben
aufdringliche Greenpeace Leute
Telefone
Fotos, die von mir gemacht werden
Biedermeier-Sofas um 50.000 Schilling
Leute, die etwas nicht mögen, nur weil sie es nicht verstehen (wie Genetik oder AKWs)
Sturm, wenn er mal gekippt ist
künstliche Süßstoffe (I want the real stuff!)
Menschen, die ihre politische Einstellung verschleiern
Männer mit langen Haaren
Menschen, die Überschriften lesen und deren Inhalt kontrollieren
Calvin und Hobbes auf deutsch
überflüssige Inneneinrichtung
Franzosen
Raucher

übertrieben negativ eingestellte Menschen

Veröffentlicht: Oktober 2001
Nawigator (nawi-info Zeitungsnummer 123529 W90U)

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16. Mai 2006

Gefordert – Erreicht: Das PC-Labor

Die Meisten von euch kennen wahrscheinlich das PC-Labor in der Sensengasse. Lange Zeit bot es für Studierende der nahe gelegenen Mathematik- und Physikinstitute praktisch die einzige Gelegenheit, an der Uni einen Computer zu benutzen, sei es um Protokolle zu schreiben oder auch nur mal kurz im Internet zu surfen.

von Christoph Weber

leider war das PC-Labor fast immer, auch mit verschiedenen Übungsgruppen, ausgelastet, und die zwölf Computer waren nicht auf dem letzten Stand der Technik.

Doch seit kurzem bietet die Gruppe um die Assistenten Hörmann und Ulovec mit dem neuen PC-Labor in der Währinger Straße 17 Erleichterung für die angespannte Situation. Damit wurde eine langjährige Forderung der AktionsGemeinschaft NaWi nach mehr und besseren Computerarbeitsplätzen für die Studierenden endlich erfüllt. Zwar sind die etwa 25 Computer in den neuen Räumlichkeiten wohl noch immer nicht ausreichend für alle Studierenden, aber immerhin ist ein wichtiger Schritt getan.

Schließlich sind gerade für Naturwissenschafter Computer im späteren Arbeitsalltag nicht wegzudenken. Auch für Lehramtskandidaten wird das Lehren und Lernen am Computer eine große Rolle im späteren Leben einnehmen.

Die AktionsGemeinschaft wird das neue PC-Labor natürlich auch wieder dazu nutzen, Studierenden den ersten Schritt in die virtuelle Welt zu erleichtern, indem wir wieder Internet-Einführungen veranstalten werden.

Denn schließlich soll der Weg in den weltweiten Datenhighway keinem Naturwissenschafter verschlossen bleiben.

Veröffentlicht: Mai 1999 (?)
AGent Mathematik/Physik (report intern 24/99 Zeitungsnummer 130181 W85U)
Seite 7

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