23. Januar
2010
Basierend auf dem Buch von Michael Lewis gibt es nun den Film The Blind Side. Sandra Bullock als Leigh-Anne Tuohy mit wunderbarem Tennessee-Dialekt erzählt uns die Entwicklung des Left Tackles. Und so weiter und so fort, die Story ist jetzt nicht sehr überraschend wenn man das Buch gelesen hat.
Von Football-Coaching, -strategie und -taktik ist der Film noch weiter entfernt als das Buch, aber dafür hätte man auch nicht Sandra Bullock engagiert.
Dennoch ist der Film ein netter Zeitvertreib, auch wenn die Tochter Collins Tuohy mit dem Original besser und vor allem fescher besetzt gewesen wäre. Naja. Man kann nicht alles haben.
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5. November
2009
Habe mir Jennifer’s Body angeschaut. Sehr genau. Denn Jennifer wird gespielt von Megan Fox.
Ansonsten naja, der Film bedient sich eines klassischen High School Settings; Jennifer ist Cheerleader, die beste Freundin ist eine Streberin, es gibt Bier, eine Rockband tritt auf. Diese ist auf dem Weg nach oben aber ebendort passiert auch ein kleines Missgeschick und so nimmt das Verhängnis seinen blutrünstigen Lauf.
Jennifer ist in Folge besessen und macht was ein Succubus nun mal so macht, und versetzt den kleinen Ort in Panik. Nur weil da ein paar Burschen halb aufgefressen aufgefunden werden.
Der Film ist nett gemacht, mit stimmungsvollen Bildern, die Handlung ist wenig überraschend. Ein klassischer Horrorfilm also, der sich zumindest nicht mit riesig lauten Schreckmomenten in die Hirne der Seher einbrennen möchte, oder besser gesagt ihnen einen Herzkasperl zufügen möchte. Das hat der Film nicht nötig. Alleine folgender Satz von Megan Fox als Jennifer macht den Film zu einem Pflichttermin:
I’m not even a backdoor virgin anymore.
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16. Oktober
2009
Im DSF-Sendegebiet vor allem aus Takeshi’s Castle bekannt, hat Takeshi Kitano in Japan mehr zu sagen als “Nur ein nasser Kandidat ist ein guter Kandidat.” Er ist Dichter, Regisseur, Schauspieler, Maler… als Regisseur und Hauptdarsteller tritt er in Violent Cop auf.
Der Name des Films ist Programm: der Polizist Azuma hat einen Hang zu gewalttätigen Methoden, die aber nicht so schlecht funktionieren. Auch als er den jungen Polizisten Kikuchi im Schlepptau hat. Dieser ist sehr zuvorkommend und scheint so gar nicht zu Azuma zu passen. Dennoch freunden sie sich an und erleben gemeinsam so einiges in Bars und bei der Arbeit und manchmal beides zugleich.
Kikuchi: Einbahnstrasse!
Azuma: Mir egal.
Kikuchi: Aber das ist eine Einbahnstrasse!
Azuma: Was du nicht sagst.
Manche Dialoge mögen unter der Synchronisation gelitten haben, hier wird aber der gleichgültige Tonfall Azumas zu einem absoluten Highlight. Stimmungsvoll und abwechselnd mit eindrucksvollen Bildern und dann wieder eindrucksvoller Darstellung von Gewalt befindet man sich in einem nicht alltäglichen Polizistenalltag.
Der Film lebt mehr von Stimmungen als von der Handlung, die sich dennoch zum Schluss zu einigen Überraschungen hinarbeitet. Sehenswert, nicht nur um sich für Takeshi’s Castle Schauen rechtfertigen zu können.
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