11. Juni
2009
Feiertag. Fernsehtag. Mit viel Zeit kann man sich auch viele Filme ansehen, und manche bieten sich da in Kombination sehr gut an. So wie Flags of Our Fathers und Letters from Iwo Jima. Zwei Machwerke von Clint Eastwood, die beide dasselbe behandeln: den Kampf um Iwo Jima im zweiten Weltkrieg.
In Flags of Our Fathers stehen im Vordergund die US-Soldaten die auf dem weltbekannten Foto (siehe erstes Bild links) zu sehen sind, als sie die Flagge am höchsten Punkt von Iwo Jima aufstellen. Wer es noch nicht weiss, das Foto ist gestellt; und der darauf folgende Heldenruhm wird von den Fotografierten nicht hundertprozentig angenommen.
In Letters from Iwo Jima hingegen spielt die Hauptrolle der japanische Bäcker istgleich Soldat Saigo (zweites Bild links), der viele Briefe an seine Frau schreibt. Er sieht sich auch nicht als Held, im Gegenteil. Bewundernswerter findet er da den japanischen Offizier Nishi der davor in Kalifornien gelebt hat und Olympiasieger im Springreiten wurde.
Helden oder nicht, der Krieg wird hier nicht verherrlicht, und teilt auch nicht pompös und aufgeblasen in Gut und Böse (ist gleich Sieger und Verlierer). Alleine das zeichnet das Gesamtwerk aus, alleine betrachtet wären die Filme vielleicht etwas ziellos. Zusammen ergeben sie ein sehr stimmungsvolles Bild, das nicht nur von Action oder propagandahafter Stimmungsmache lebt. Definitiv sehenswert.
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30. April
2009
Oft scheine ich über Filme ja nicht zu schreiben, und dann gibt es eine Häufung an X-Men Filmen wie es scheinen mag. Nun, Kino und Fernsehen ist mir zu statisch. Zeitaufwändig. Blöd sogar. Nicht so in diesem Fall. Erstens mag ich die X-Men Filme, zweitens heisst die Hauptfigur in diesem Fall so wie die Teams der University of Michigan. Wolverine. Diesmal geht es nur um ihn und seine Herkunft, in X-Men Origins: Wolverine.
Actionreich begibt man sich also in die Vergangenheit wenn man über einen kurzen Prolog der Kindeszeit hinwegsehen mag. Bumm Krach Schepper. Sehr schön. Schön, ach ja, auch ohne zweier Bondgirls sind die Mädls in dem Film natürlich recht nett anzusehen. Und natürlich ist wie immer eine Frau an allem schuld. Diesmal daran dass sich Wolverine das Skelett mit Adamantium verstärken lässt, was ihn erst zu der aus den vorigen Filmen und Comics bekannten unzerstörbaren Kampfmaschine werden lässt.
Was dann noch fehlt? Probleme mit der Familie: Check. Anspielungen auf vorhergehende/folgende Filme: Check. Action: wie schon angemerkt Doppel-Check.
Die Handlung lässt natürlich wenig Spielraum für Überraschungen da man ja die zeitlich folgenden Filme und das Marvel Universum generell schon kennt. Aber wegen der Handlung sieht man sich auch keine Comicverfilmung an. Mir hat der Film ebenso wenig überraschend gut gefallen und ich könnte mich eventuell dazu hinreissen lassen, ihn mir ein zweites Mal anzusehen.
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23. Februar
2009
Von Kate Beckinsale zu Rhona Mitra… vielleicht ein kleiner Rückschritt, aber dennoch ist Underworld 3 ein nettes Filmchen. Angesetzt vor den beiden ersten Teilen geht es um die ersten Lycans, Werwölfe die sich auch in Menschen verwandeln können. Sie werden von den Vampiren versklavt, um in der Nacht zu schuften und tagsüber die Vampire vor den Werwölfen zu beschützen, denn Lycans macht das Tageslicht nichts aus.
Wie schon aus den ersten Teilen bekannt ist der erste Lycan Lucian Sohn des Obervampirs. Und da gibt es dann familiäre Probleme. Und Kämpfe und Blut und düstere Aufnahmen. Sehr schön. So wollen wir das.
Underworld 3 ist ein netter Zeitvertreib auch wenn ich ihn nicht auf eine Stufe mit Underworld und Underworld Evolution stellen wollte. Und ich weiss nicht ob das nur aufgrund akuten Kate Beckinsale Mangels so ist.
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