30. Juni
2011
Marvel ist ja generell dran, alle seine Comic-Serien zu “rebooten”. Das heisst, es werden alle Ereignisse zurückgesetzt, die Zusammenarbeit von verschiedensten Charakteren hat es nie gegeben. Kein “Batman und SUperman gegen Zombies und Vampire”. Und auch keine 7.000 unterschiedliche Universen. Da ist es nur logisch, dass das auch bei den Filmen geschieht. Mit X-Men: First Class.
Charles Xavier trifft auf den etwas verbitterten Erik Lehnsherr, und sie formen unter den Fittichen der CIA ein Team. Sie machen sich auf die Suche nach weiteren Mutanten um diese zusammenzubringen und ein schlagkräftiges Team zu formen. Natürlich trifft man hier auch auf viele alte Bekannte und erfährt ein wenig über deren Hintergrundgeschichten. Oder die eher unaufregende Geschichte hinter deren Spitznamen.
Doch wie es sich für einen Film in den 60ern gehört, sind die Russen die Bösen. Sie haben Hilfe von anderen Mutanten, die sich nicht auf die Seite der normalen Menschen stellen wollen, sondern darüber. Und so kommt es, ja, muss es dazu kommen, dass sich Mutanten gegenseitig bekämpfen. Und zu Beginn sieht es gar nicht gut aus für Xavier und Lehnsherr und ihr Team. Und selbst nach dem unausweichlichen Sieg der Guten gibt es Unstimmigkeiten…
Ich habe wohl vernommen, dass es hier einige Fehler beziehungsweise Inkonsistenzen zu den anderen Filmen gibt. Aber wie gesagt, es soll ja kein Prequel sein, sondern ein Reboot. Und das ist recht spektakulär gelungen.
Gepostet unter Filme |
6. Juni
2011

Sehr schnuckelig der Film. Zwei Mädchen sind die Haupterben ihrer vermögenden und soeben verblichenen Mutter. Dem Stiefvater gefällt das so gar nicht und so kommt es zu einer Auseinandersetzung. Die ältere Tochter erschiesst versehentlich ihre jüngere Schwester und so lässt sie der Stiefvater in ein Irrenhaus einweisen. Nun, die Hauptfigur soll zwanzig Jahre alt sein. Ihre blonden Zöpfchen und ihr Name, Baby Doll, täuschen darüber aber sehr gut hinweg.
Ebenso täuscht sie sich selber, und erträumt eine Fantasiewelt. Das Irrenhaus wird zum, öhm, Tanzlokal. Was ihr und ihren neuen Freundinnen seeehr gut steht. Da macht nicht nur Vanessa Hudgens gute Figur. Zur besseren Veranschaulichung gibt es einiges an Material zu den netten Mädels von Sucker Punch. Aus dieser Fantasiewelt wird flugs in eine andere gewechselt. Hier wird gekämpft. Und gestorben. Und geflohen. Doch wird Baby Doll der Lobotomie entgehen?
Wen interessierts? Und wer wird abgelenkt? Ein interessanter Selbstversuch mit Sucker Punch.
Gepostet unter Filme |
26. Mai
2011
Als heimkehrende Kreuzritter marschieren Nicolas Cage und Ron Perlman einer zerklüfteten Küste entlang, das Meer rauscht. Untertitel: Coast of Styria. Jaaa, genau. Was für ein Start für Season of the Witch.
Na gut, der eigentliche Start ist eine Serie an Schlachten. Detailreich. Man könnte es auch eine Serie an Gemetzeln nennen. Sehr schön. Beeindruckend. Bis dann Behmen und Felson abhauen. Doch am Heimweg müssen sie noch eine Kleinigkeit erledigen. Ein Mädchen steht im Verdacht, eine Hexe zu sein und die Pest zu verbreiten. Also soll sie zu einem Kloster gebracht werden, in dem das letzte Exemplar des Buches des Salomon existiert. Mit Hilfe dessen können Hexen und anderes Böses vertrieben werden. Also machen sich die beiden auf den Weg.
Was folgt, ist nicht ganz ein Horrorfilm. Zu Beginn etwas Action, dann etwas Humor, dann etwas Horror. Irgendwie kann sich der Film nicht entscheiden. Ein absoluter Renner wird er so nicht, aber wenn einem fad ist, gibt es Schlimmeres.
Auf Deutsch heißt das ganze dann (kotz!) Der letzte Tempelritter. Erstens ist keiner der beiden der Letzte von irgendwas, denn sie reißen früher als andere ab. Zweitens erfährt man nirgends, ob sie denn wirklich Tempelritter sind. Wie kann man nur so blöd sein wie Filmtitel-Übersetzer?
Gepostet unter Filme |