21. Dezember
2008
Alle Jahre wieder… werden die Fernsehsender nicht müde, alte abgedroschene Filme zu zeigen nur um ihr Programm mit Mindestbesetzung am Besten von einem Band abspielen zu können. Zumindest “Tschitty Tschitty Bäng Bäng” spielt es nicht mehr, oder nur auf Billigsendern die eh keiner schaut. Der Film wäre aufrichtiger benannt, würde man die beiden Ts als Anfangsbuchstaben weglassen.
Doch womit werden die Weihnachtsfeiertage zugemüllt? Na klar, wenn die ganze Familie an einem Ort hockt und keiner entkommt, dann werden die “Jugendfilme” ausgepackt. Keine Action, kein Sex, also müssen sie ja familientauglich sein. Weit gefehlt! Ein Jugendfilm hat zuerst mal keine bis katastrophal schlechte Handlung. Die Thematik des Jugendfilms? Was charakterisiert einen Jugendfilm? Na mal schauen, was fällt kurz vor der Pension stehenden Schreiberlingen dazu ein? Richtig, alles! Alles wofür sich garantiert noch nie ein Jugendlicher interessiert hat.
Die Programmierung über die Feiertage ist wie MadTV: keiner will etwas Gutes zeigen weil eh kaum wer fernsieht, oder man hat halt noch die Übertragungsrechte für ein paar alte Hadern also werden die aus dem Archiv gekramt.Sicher, es ist besser als Castingshows. Und der Wiedererkennungsfaktor ist gefährlich hoch. So kann man die Zuseher einschläfern und sie “an den Fernseher fesseln”. Na dann gute Nacht. Alle Jahre wieder…
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20. Oktober
2008
“Men with Brooms? Männer mit Besen? Was soll denn das nun?” Jaja, ich kenne die Fragen. Aber die Antwort ist doch ganz einfach: es geht um Curling.
Der Film spielt in einem kleinen Ort in Alaska, für den es nur eines gibt, nämlich Curling. Klingt verdammt nach “Mystery, New York” mit anderer Sportart, ist aber viel besser. Weniger schnulzig, denn mehr geht kaum. Lustiger, denn dafür bürgt nicht nur der Name Leslie Nielsen. Der einen verschrobenen Curling Coach spielt mit noch seltsameren Hobbies.
Ein tragischer Unfall setzt eine Lawine an Ereignissen in Gang, die scheinbar die Vergangenheit ausbügeln sollen und scheinbar auch von dieser gelenkt sind. Aber es endet nicht in klamaukhaften Gag-Feuerwerken, in die Filme mit Nielsen so oft abzudriften scheinen, sondern in einer faszinierenden Story die dem Curling angemessen ist.
Joanne: [discussing curling] Okay. Like shuttleboard.
James Lennox: It’s shuffleboard and no. You gotta think like snooker, poker, and free-rock climbing. This is dangerous shit.
Ja, es ist gefährlich. Gefährlich für eure Allgemeinbildung wenn ihr euch “Men with Brooms” entgehen lässt. Mittendrin Michelle Nolden, die ihr vielleicht aus der aktuellen Serie “Numb3rs” kennt. Unbedingt ansehen!
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27. August
2008
Wieder mal Zeit für einen Film-Eintrag? Wieder mal Zeit für einen Film-Eintrag. Und um den Einstieg sanft zu gestalten, starten wir mit einem interessanten aber wenig spannenden Film: Jumper.
Fünfzehnjähriger Bub ist zuerst da, dann auf einmal dort. Er ist “gesprungen”. Durch Raum und Zeit gesprungen, er ist ein Jumper, daher auch der Name des Films. Und, ui, er kann es bald kontrollieren. Was macht man mit solchen Fähigkeiten? Richtig, Spass haben. Doch wäre das alles, würde der Film unweigerlich in einen Softporno abgleiten müssen. Also gibt es noch mehr Jumper. Und einen uralten Orden, der Jumper jägt. Und tötet.
So findet sich also dieser Bub in einem jahrtausendealten Krieg wieder. Den Namen des Buben habe ich bereits vergessen, sowie hoffentlich bald auch den Rest des Filmes. Superfähigkeiten hat Marvel in einigen Filmen besser hinbekommen, der Rest bleibt schwach. Auch die familiäre Entdeckung zu Schluss, die wohl der handlungstechnische Höhepunkt sein sollte wurde weit vorne vorweggenommen und lädt nur zum Gähnen ein.
Auch Rachel Bilson (siehe Bild) als High School Sweetheart und Michigan Wolverine ist zwar süss aber kein echter Grund, sich den Film anzuschauen. Sollte es der Film also wider Erwarten ins heimische Fernsehen schaffen, spart euch die Zeit. Ihr werdet es mir danken.
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