7. Februar 2011

I Spit On Your Grave

I Spit On Your GraveI Spit On Your Grave ist als Film genauso bösartig wie es der Titel verspricht. Bleibt also nur mehr eine Frage: Wie versauen die deutschen Übersetzer den Filmtitel?

Ansonsten gibt es Sarah Butler als schnuckelige Hauptdarstellerin. Sie spielt eine Autorin, die sich in eine abgelegene Hütte begibt, um in Ruhe an ihrem neuen Buch schreiben zu können. Die Hütte jedoch steht irgendwo hinten im Wald, was gibt es also rundherum? Genau, Hinterwäldler. Klassische Rednecks, die an ihrer Tankstelle arbeiten und jagen und fischen gehen. Und Interesse an dem Mädl aus der Stadt zeigen. Zuviel für ihren Geschmack. Doch Rache ist süß. Und gewalttätig. Womit wir auch schon den einzigen Plot Twist verraten hätten.

Viel Spannung mag aber nicht nur deswegen nicht aufkommen, zu schnell ist klar, was passieren wird. Dennoch ist der Film ganz witzig und ein netter Zeitvertreib.

Gepostet unter Filme | Noch keine Kommentare

27. Januar 2011

Machete schickt keine SMS

Lindsay Lohan in MacheteMachete mag keine SMS schicken aber er bringt verdammt noch mal viele Menschen um. Ein mexikanischer Ex-Polizist gefangen in einem Netz aus korrupten Politikern, Drogenschmugglern, illegalen Einwanderern und Schleppern und Menschen jagenden Bürgerwehren, das ergibt ein gewaltiges Gewalt-Spektakel. Seine Lieblingswaffe sorgt für so manche Schnittwunde aber für noch mehr rollende Köpfe.

Machete ist voller wenig sinnvoller Handlung und ebenso sinnloser Gewalt und kaum ein Klischee wird nicht bedient: die Krankenschwestern haben kurze Röcke (Hallooo Schwester!), Lindsay Lohan (leider in blond aber dennoch: Hallooo Schwester!) verwandelt sich von der drogensüchtigen Internet-Softporno-Darstellerin zur Nonne mit der grossen Kanone. Dazwischen der korrupte Politiker, ein texanischer Waffennarr oder zwei oder drei, dazu die mexikanische Schlepperin mit den hehren Idealen.

Robert Rodriguez macht gut, was er in El Mariachi wunderbar begonnen aber mit Desperado zerstört hat. Den Film sollte man gesehen haben. Wer kein Blut sehen will, es gibt sicher mal eine zensierte Version, die kann man sich dann in einer Fünfminutenwerbepause ansehen.

Gepostet unter Filme | Noch keine Kommentare

10. Januar 2011

The Road – Film

Vor fast zwei Jahren habe ich das Buch The Road gelesen. Dass es nun auch einen Film dazu gibt wäre mir beinahe entgangen. Doch langes Wochenende sei Dank habe ich mir nun den Film The Road angesehen.

Viggo Mortensen spielt wieder mal einen Streuner. Hehe. Diesmal aber nicht im tolkienschen Fantasysetting, sondern in den postapokalyptischen USA. Zusammen mit seinem Sohn versucht er wärmere Gefilde im Süden zu erreichen, dorthin führt in ebendiese Straße. Was ansonsten im Film passiert war sehr spannend und überraschend, da ich vor lauter postapokalyptischen und Zombie-Geschichten schon nicht mehr genau wusste was passiert. Aber auch wenn ich mich genau an alles im Buch erinnert hätte, hätte ich mir den Film ansehen müssen. Eine sehr gute Bewertung bei IMDB sagt zwar nur was über den Mainstream-Geschmack aus aber diesmal passts.

Gepostet unter Filme | Noch keine Kommentare