2. Mai 2008

Christoph Weber, Filmstar

Manche Dinge sind unausweichlich: der Tod und die Steuer, und meine Entdeckung als Filmstar.

Was ich euch vorenthalten habe ist die Vorgeschichte dazu, nun, hier ist sie. Inmitten Wiens unweit meiner Arbeitsstätte befindet sich das Cafe Europa in dem jeden Montag ab 21 Uhr ein kleines Pokerturnier stattfindet. Maximal 27 Teilnehmer bezahlen 15 Euro Buyin sowie je 10 Euro für ein Rebuy oder das Addon nach Ablauf der Rebuyphase. Und dann gehts los, im Hinterzimmer des Cafe Europa: drei Pokertische mit professionellen Dealern, letztere ausgeborgt aus Wiens zahlreichen Card Casinos.
Vor einigen Monaten wollte ich es mal austesten. Die Leute sind freundlich, nett und auch witzig, Gäste und Dealer und die Bedienung, manche davon sogar himmlisch. Okay, der Witz war wie die Übersetzung schlecht und auch für Insider nicht mehr verständlich.
Wahrscheinlich haben meine verqueren Gedanken eine Sprechrolle verhindert, aber meine Entdeckung, ja, die war unausweichlich. Der Dank hierfür gebührt Götz Schrage, ehemaliger Poker-Profi, jetzt Turnierdirektor und Dealer extraordinaire, Filmdirektor und Autor (dazu zu einem späteren Zeitpunkt mehr). Man beachte meinen souveränen Auftritt bei Sekunde 56, Sky ab 2 Minuten 13 und als Draufgabe als Gaststar meine Poker Royale Uhr ab 2 Minuten 59. Zu dem Zeitpunkt waren die letzten vier Spieler im Geld, mein Taxigeld also gesichert. Daher nun ohne weitere Umschweife *trommelwirbel*

Europapoker – ein jahr, ein film

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31. Januar 2008

I Am Legend

Will Smith in Will Smith als Dr. Robert Neville ist allein. Sehr allein. In der Verfilmung des Romans I am Legend von Robert Matheson findet er sich in einem gespenstisch leeren New York wieder. Eine Wissenschafterin fand ein Heilmittel gegen Krebs, jedoch gab es eine kleine Nebenwirkung: die Menschen mutierten zu Zombies. Zumindest die 10% die nicht gleich daran starben.

Robert Neville ist jedoch immun und sucht ein Heilmittel. Ob es ihm gelingen wird? Seht ihr im Film. Oder lest es im Buch. Beides keine schlechte Idee.

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30. November 2007

Beowulf

Nach dem grossen Erfolg der Verfilmung von Der Herr der Ringe mussten ja andere fantastische Werke verfilmt werden. Und was gibt es da besseres als Beowulf? Also her mit einem bekannten Regisseur, einer Motion Capture Technik die das Ganze etwas weniger realistisch aussehen lässt, und schon haben wir Beowulf den Film.

Angelina Jolie als Grendels Mutter in BeowulfDas Alt-Englisch in Dialogen zwischen Grendel und seiner Mutter ist etwas schwer zu verstehen, aber sonst ist es ein sehr nettes Filmchen, Hauptattraktion dabei ist natürlich Angelina Jolie als halb Drache halb nackt. Und böse. Sehr böse. Genau so wollen wir das.

Ansonsten gibt es Blut, auseinandergerissene Möchtegernhelden sowie natürlich motivierende Ansprachen der echten Helden. Und einige Freiheiten und Differenzen zur literarischen Vorlage. Also fürs Schulreferat ist der Film kein guter Ersatz. Als Zeitvertreib und zur Aneigung von Halbwissen für spätnächtliche Diskussionsrunden ist der Film aber uneingeschränkt zu empfehlen.

Viel Spaß!

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