31. März
2010
Frisch in den Kinos gelandet ist Brooklyn’s Finest, ein Film über Polizisten. Na toll. Kann bitte ein einseitiger Schauspieler wie Al Pacino oder Robert DeNiro den Bösewicht spielen, wie immer? Bitte? Nein? Danke! Denn einen Traffic Manager namens Christoph Weber der gern Bier trinkt kann ich auch Oscar-verdächtig gut spielen. Leistung ist es aber keine schauspielerisch nennenswerte.
Also sehen wir Wesley Snipes als Bösewicht und Drogenboss Caz. Und Richard Gere, Don Cheadle und Ethan Hawke als Polizisten. “Brooklyn’s Finest” Cops. Eddie (Richard Gere) ist kurz vor der Pension, die er auch dringend nötig zu haben scheint; Tango (Don Cheadle) ist schon sehr lange undercover und Caz etwas zu nahe; Sal (Ethan Hawke) ist etwas besorgt um seine Familie aber zu knapp bei Kasse und das Drogengeld mit dem er es jeden Tag im Job zu tun hat führt ihn in Versuchung. Probleme hier, Problem da, und jeder hat so seinen Ansatz zur Lösung. Das Prädikat “finest” gewinnt dadurch an Tiefe, vor allem der sarkastischen Art.
Und wie das Leben und das Drehbuch so spielen, kommt es im finalen Showdown zu einem Aufeinandertreffen dieser drei Polizisten. Das kann ja nicht gut ausgehen. Ausser für den Zuschauer, den ein ganz spannender Film erwartet. Ob er den Kino-Eintritt wert ist, kann ich jedoch so nicht und schon gar nicht positiv beantworten. Aber er ist ein netter Zeitvertreib, spätestens im Fernsehen sollte man ihn sich mal gönnen.
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23. Januar
2010
Basierend auf dem Buch von Michael Lewis gibt es nun den Film The Blind Side. Sandra Bullock als Leigh-Anne Tuohy mit wunderbarem Tennessee-Dialekt erzählt uns die Entwicklung des Left Tackles. Und so weiter und so fort, die Story ist jetzt nicht sehr überraschend wenn man das Buch gelesen hat.
Von Football-Coaching, -strategie und -taktik ist der Film noch weiter entfernt als das Buch, aber dafür hätte man auch nicht Sandra Bullock engagiert.
Dennoch ist der Film ein netter Zeitvertreib, auch wenn die Tochter Collins Tuohy mit dem Original besser und vor allem fescher besetzt gewesen wäre. Naja. Man kann nicht alles haben.
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5. November
2009
Habe mir Jennifer’s Body angeschaut. Sehr genau. Denn Jennifer wird gespielt von Megan Fox.
Ansonsten naja, der Film bedient sich eines klassischen High School Settings; Jennifer ist Cheerleader, die beste Freundin ist eine Streberin, es gibt Bier, eine Rockband tritt auf. Diese ist auf dem Weg nach oben aber ebendort passiert auch ein kleines Missgeschick und so nimmt das Verhängnis seinen blutrünstigen Lauf.
Jennifer ist in Folge besessen und macht was ein Succubus nun mal so macht, und versetzt den kleinen Ort in Panik. Nur weil da ein paar Burschen halb aufgefressen aufgefunden werden.
Der Film ist nett gemacht, mit stimmungsvollen Bildern, die Handlung ist wenig überraschend. Ein klassischer Horrorfilm also, der sich zumindest nicht mit riesig lauten Schreckmomenten in die Hirne der Seher einbrennen möchte, oder besser gesagt ihnen einen Herzkasperl zufügen möchte. Das hat der Film nicht nötig. Alleine folgender Satz von Megan Fox als Jennifer macht den Film zu einem Pflichttermin:
I’m not even a backdoor virgin anymore.

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