19. Februar 2009

The Professor, the Banker, and the Suicide King

The Professor, the Banker, and the Suicide King: Inside the Richest Poker Game of All Time kann man als Klassiker bezeichnen. Wer sich schon mal Poker im Fernsehen angeschaut hat, wird viele der kleinen Randgeschichten über die Poker-Pros hier wieder erkennen. Ob die Moderatoren die Geschichten aus dem Buch haben oder Michael Craig diese nur gesammelt hat, Gebrüder Grimm-mässig, weiss ich nicht.

Auf jeden Fall ist es ganz witzig zu lesen und all die kleinen Stories verpacken eine viel grössere Story. Grösser auch in Geldbeträgen. Bis zu unfassbar. Aber lest selbst. Das Buch zu lesen ist besser und weniger schmerzhaft als all die grausamen Pokerübertragungen.

Für Poker-Fans die mal keine Strategie lesen wollen, auf jeden Fall empfehlenswert.

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2. Dezember 2008

The Biggest Game in Town – Al Alvarez

The Biggest Game in Town… das Spiel mit den höchsten Einsätzen in der ganzen Stadt. Die Stadt ist Las Vegas, das Jahr 1981. Al Alvarez schildert das alltägliche Leben der Poker-Profis die um die höchsten Einsätze spielen. Geschichten und G’schichterl aus vergangenen Tagen werden erzählt, die Atmosphäre anschaulich und zeitweise sehr ernüchternd beschrieben.

Sie kommen alle vor: Doyle Brunson, Jack Straus, Benny Binion, Johnny Moss, Stu Ungar. Und viele mehr. Charaktere die eine Stadt und ein Spiel prägen. Am Höhepunkt des Buches steht die World Series of Poker.

The Biggest Game in Town ist ein sehr bekanntes und oft-zitiertes Buch. Einige der vielen Geschichten in der Geschichte hat man schon aus zweiter und dritter Hand vernommen. Dennoch sollte man sich das kleine Buch mal vornehmen und einen Einblick in das klimatisierte Leben mitten in der Wüste zu gewinnen.

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26. November 2008

Christoph Weber’s neue Poker Chips

Irgendwann im Sommer, lang ist’s her, ich surfte so im Internet, stöberte in Foren, und stolperte über einen Thread. Poker Chips, günstig, gute Qualität. Was für ein Zufall, ich hatte überlegt, mir ein neues Set zuzulegen. Das alte ist billiges Plastik, die Aufteilung der Chipwerte war nicht optimal. Also Photoshop angeworfen und versucht, ein eigenes Design hinzubekommen. Fail.

Doch dann dieser Thread. Joe, der Eigentümer von Palm Imports wollte für die Besucher von ChipTalk.net Chips herstellen lassen. Designt wurden sie von einem Forumsuser. Und der Preis? Dreissig Cent. Dreissig Dollar-Cent! Grübel, grübel und studier. Die ersten Designentwürfe sehen gut aus, die Wertigkeiten der Chips erstrecken sich von 0,25 bis 25.000 und sind damit sehr variabel. Also ein Set zusammengestellt für ein Turnier mit bis zu zwanzig Spielern und da waren sie schon geordert: je vier Ansichtsexemplare der 0,25, 1, 5 und 10er Chips. 170 mal 25er, 200 mal 100er, 120 der 500, 90 1.000er und 19 5.000er, sieben 25.000er sowie 8 NCV (Chips ohne Wertaufdruck).

Und dann begann das lange Warten. Die Pokerchips werden in China gepresst. Sie kommen auf ein Boot. Sie landen in Florida. Sie werden ausgepackt. Sie werden abgezählt. Mein Turnierset wird verpackt. Es geht wieder zur Post. In Österreich angekommen bleiben sie mal über eine Woche beim Zollpostamt, wofür weder Zoll noch Post zuständig scheinen. Der Post-Streik rückt näher. Und doch, endlich, kommen sie an. Doch genug der langen Rede, hier nun die ersten Fotos der Chips die in Christoph Weber’s berühmten *lol* Turnieren verwendet werden.



Die Fotos sind nicht optimal, das Licht keineswegs, aber die Chips sehen sehr gut aus. Fühlen sich gut an, sie klingen gut. Sollte ich Zeit finden, werde ich sie ölen, was den Fabriksstaub entfernt und die Farben noch mehr zur Geltung bringen wird. Und dann gibt’s neue Fotos.

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