4. März 2010

Meine Keeper bei Fantasy Baseball 2010

Frühling ist Zeit für Spring Training; ist ja auch danach benannt. Ebenso ist es Zeit, sich Gedanken über seine Fantasy Baseball Keeper zu machen.

Die Liga ist Standard 5×5 Roto, 12 Teams, mit 25 Spielern und $260 Budget pro Team. Free Agents kosten im ersten Jahr 5 Dollar, im Folgejahr 6 Dollar; andere Spieler je nach Draftpreis plus jährliche Erhöhungen.

Ich schaffe es locker unter das Salary Cap indem ich den längstdienenden Beer Belly Dancer rauswerfe, Vladimir Guerrero. Kein Problem, da er nur mehr auf Util einsetzbar ist und $51 kosten würde. Raus fliegen weiter: OF Milton Bradley (7$) nein danke; OF Will Venable ($6) unproven; SP Justin Duchscherer ($7) einer meiner Favorites aber zu lange verletzt; RP C.J. Wilson ($6) gute Stats aber als Middle Reliever keine sechs Dollar wert; SP Josh Outman ($6) als Filler okay aber ich brauche Platz.

Ganz klare Keeper bei den Battern hingegen sind C Joe Mauer ($24), 1B Ryan Howard ($14). Dank guter Preise oder sehr hohem Potential auf anderen Positionen sieht mein Team dann so aus:
Joe Mauer, C, $24
Ryan Howard, 1B, $14
Rickie Weeks, 2B, $6
Elvis Andrus, SS, $6
Asdrubal Cabrera, 2B/SS, $6
Jorge Cantu, 3B, $7
Shin-Soo Choo, OF, $6
Josh Hamilton, OF, $16
Colby Rasmus, OF, $5
Nyjer Morgan, OF, $6
Michael Cuddyer, 1B/OF, $6

Wie man sieht hab ich mit Andrus und Morgan, etwas Speed, mit Rasmus, Hamilton und Cuddyer sollte ich etwas Power dazubekommen; Cabrera als Backup für das Middle Infield, Cuddyer für 1B. Backup Catcher sollte ich nicht brauchen müssen. 3B ist etwas dünn. Mal schauen was sich im Draft ergibt.

Bei den Pitchern habe ich vier Closer, viel mehr kann man nicht sinnvoll aufstellen: Chad Qualls ($7); Carlos Marmol ($9); Frank Francisco ($7); Francisco Cordero ($21). Letzteren habe ich in einem Trade erstanden für 3B Ryan Zimmerman, der gerade nicht so gut war, tut aber auf lange Sicht doch weh, da eben 3B schon seit Jahren eine meiner Schwachstellen ist. Egal.

Bei den Starting Pitchern habe ich auch einige nicht schlechte dabei: Zack Greinke ($4); Cliff Lee ($7); Chris Carpenter ($17); John Lackey ($14); Carlos Zambrano ($17); Scott Feldman ($6); Phil Hughes ($5). Greinke ist der Steal schlechthin, Lee euch sehr preiswert, Carpenter, Lackey und Zambrano gerade ihr Geld wert. Feldman und Hughes haben Potential. Vielleicht kommt auch hier noch einer im Draft dazu. Ich habe drei Plätze frei und dafür 44 Dollar Budget. Sobald ichs ehe wer aller verfügbar ist, werde ich einen Plan entwerfen. Vielleicht wird ja Alex Rodriguez frei und ich kann ihn für 42 Dollar draften. Hehe. Dann hätte ich ein jahr kein Problem mit Third Base.

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23. Januar 2010

The Blind Side

Basierend auf dem Buch von Michael Lewis gibt es nun den Film The Blind Side. Sandra Bullock als Leigh-Anne Tuohy mit wunderbarem Tennessee-Dialekt erzählt uns die Entwicklung des Left Tackles. Und so weiter und so fort, die Story ist jetzt nicht sehr überraschend wenn man das Buch gelesen hat.

Von Football-Coaching, -strategie und -taktik ist der Film noch weiter entfernt als das Buch, aber dafür hätte man auch nicht Sandra Bullock engagiert.

Dennoch ist der Film ein netter Zeitvertreib, auch wenn die Tochter Collins Tuohy mit dem Original besser und vor allem fescher besetzt gewesen wäre. Naja. Man kann nicht alles haben.

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7. Dezember 2009

The Baseball Economist

Moneyball war ein (Baseball-)Weltbewegendes Werk. Doch verrät der Autor natürlich nicht alles, was er in seiner Organisation verändert hat. Hier setzt The Baseball Economist die Geschichte fort.

Der Autor, J.C. Bradbury, bedient sich wirtschaftswissenschaftlicher Methoden, um Spieler und Vereine zu analysieren. Im Endeffekt alles Mathematik und ein wenig Interpretation. Sein liebstes Werkzeug ist die Regressionsanalyse mit der er wichtige von unwichtigen Faktoren trennen und den Einfluss bestimmer Faktoren quantifiziert. Nichts bleibt von ihm verschont: Spieler, Manager, Grösse des Markts sowie Steroide.

Oder: hilft es einem guten Batter tatsächlich, wenn der Batter nach ihm auch gut ist? Wird dann weniger “um ihn herum” gepitcht und er bekommt bessere Pitches zu sehen? Oder gibt sich der Pitcher einfach mehr Mühe und gleicht es aus? Bradbury macht sich daran das rauszufinden.

Wo Moneyball von der Geschichte des Billy Beane getrieben und getragen wird, fehlt dieser Leitfaden in The Baseball Economist: The Real Game Exposed. So sind die einzelnen Kapitel voneinander losgelöst. Auch gut, denn manche sind etwas unspannend, die kann man dann getrost auslassen. Die meisten jedoch fördern nicht nur wissenschaftlich begründbare Baseballwahrheiten sondern auch die eine oder andere Überraschung zu Tage.

Guter Zeitvertreib für Baseball Fans aus allen Lagern, auch die die mit Mathematik nicht anecken wollen. Man wird in manchem Gespräch mit faszinierendem Wissen auftrumpfen können.

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