26. April 2010

7. Bierbrauer Staatsmeisterschaft

Wo Menschen Hirschbirnen lieben dort liegt Pöllau. Was sie dort mit Hirschbirnen machen ausser Schnaps und Saft und Suppe will ich aber lieber nicht wissen. Auch nicht wer dort Texter bei der lokalen Werbeagentur ist. Ein weiteres Highlight: “Hast du Wein von Allmer in der Blutbahn, bist du sexy wie ein Truthahn”. Von mir aus. Ich war ja nicht wegen dem Wein dort. Pöllau bei Hartberg war mein Wochenendziel als Veranstaltungsort für die siebente Staatsmeisterschaft der Klein- und Hausbrauer.

Vor einigen Wochen stolperten wir über die Website von BierIG und schnell hatten wir den Entschluss gefasst, daran teilzunehmen. Volles Programm. Also Verkosterschulung am Freitag, gefolgt von Freibier im Schloss-Stüberl; Juror am Samstag mit paar Mal freiwillig melden, also 41 Biere verkostet; im Anschluss die Preisverleihung. Aber natürlich auch als Brauer: ich bin ein sehr bier-ineffizientes Rührwerk, der Plan stammt von Braumeister Rainer und kaum einen ganzen Samstag später war das Weizenbier auch schon am fröhlichen Gären. Leider hatten wir Probleme mit der Schaumstabilität und konnten daher keinen Spitzenplatz erreichen. Aber mit dem gewonnenen Wissen über die Verkostung und den Ablauf steigen unsere Chancen. Also heisst es weiter üben und nächstes Jahr gewinnen.

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12. Mai 2009

Christoph Weber bei den Belgiern

Belgien. Dort solls immer regnen. Tut es aber nicht. Dafür gibt es reichlich Bier. Das reicht um nicht nur Asterix und Obelix sondern auch Christoph Weber anzulocken. Mich. Und da muss dann natürlich die Sonne scheinen.

M!lf TV-Show auf 2BEDoch der Reihe nach. Ich erreichte Brüssel überpünktlich, setzte mich in den Zug Richtung Leuven und blätterte die lokale Gratiszeitung auf. Natürlich die niederländische Version. Was spielen sie laut Fernsehprogramm auf 2BE? M!lf. Muss eine tolle Show sein. Sicher besser als Dancing Stars, als Vergleich empfehle ich euch das Bild zur Linken..

Von Stella Artois, der grössten Brauerei der Welt…

Der Zug fährt vorbei an Stella Artois vorbei und in Leuven ein. Heimat des grössten Bierproduzenten der Welt, InBev. Die Brauerei ist das Ausflugsziel des nächsten Tages. Der einzige kurze Regenschauer wird in einem Pub ausgesessen. Abends dann durch Stella Artois, geführt von einem Typen der nicht nur Bierbrauen sondern auch Erzählen beherrscht. Danach gabs Spareribs im Domus und wir spielten einige geniale Runden Snooker und Pool.

…nach Westvleteren mit seltenem Bier…

Tags darauf fuhren wir an den Strand, Sonnenbrand abholen. Der Rückweg als Kontrastprogramm zu InBev führt uns vorbei an Westvleteren. Einige wenige Trappistenmönche brauen dort Bier. Und sie verkaufen es dort. Und nur dort. 2008 wurde das Westvleteren 12 zum besten Bier der Welt gewählt. Und das ist verständlich. Sehr gutes und seltenes Zeug. Deshalb bekommt man Bier zum Mitnehmen nur mit Voranmeldung mit Namen und Nummerntafel und Tag und Uhrzeit, Bestätigung dass man es nicht weiter verkauft. Und auch dann nur zwei Kisten im Monat.

…und einem weiteren Trappistenkloster

Am letzten Tag geht es in die Niederlande zu La Trappe. Wieder ein Trappistenkloster, diesmal aber etwas offener. Es gibt sogar eine Führung durch die Brauerei, und im Anschluss werden die lokalen Produkte noch ausführlicher getestet.

Insgesamt also ein sehr bieriges Wochenende, folgende Biersorten habe ich getrunken:

  • Maes
  • Leffe
  • Hoegaarden
  • Grimbergen
  • Stella Artois
  • Westmalle Dubbel
  • Tripel Westmalle
  • Karmeliet
  • Duvel
  • La Trappe Witte Trappist
  • La Trappe Blonde
  • La Trappe Dubbel
  • La Trappe Tripel
  • La Trappe Quadrupel
  • Westvleteren Blonde
  • Westvleteren 8
  • Westvleteren 12

und wohl noch ein paar andere. Da sind einige sehr starke Biere darunter, die aber sehr trinkbar sind, wenn nicht zu trinkbar. Kein Wunder wenn sich die Belgier nicht an das Reinheitsgebot halten und vielleicht noch Zucker in die Flasche werfen zum Nachfermentieren. Dann kommt natürlich der sprichwörtliche Mann mit dem Hammer wenn man nicht aufpasst.

Kultur und Flugprobleme

Nebenbei gabs noch einiges an Kultur. Auch bei den Menschen. Niemand hupt gestresst bei jeder Gelegenheit wie es in Wien passiert. Die Menschen sprechen mehrere Sprachen auch wenn sie sich dem Französischen (aus gutem Grund) manchmal verschliessen. So auch ich als mich eine Französin etwas fragen wollte. Anstelle einer Antwort oder einem “Je ne sais pas, je ne suis pas d’ici” gabs ein “Sorry”. Hehe.

Es war also ein sehr schönes Wochenende, auch wenn es nicht gerade erholsam war, was auch daran liegt dass der Rückflug falsch gebucht war. Aber auch egal, da sowieso der Flieger von einem anderen, grösseren ersetzt wurde und dafür gleich mit drei Stunden Verspätung in Wien ankam…

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9. März 2009

Skifoan – Fiss 2009

Dank semi-optimaler Zeitplanung und Buchungslage ging es dieses Jahr zum Skifahren nach Fiss. Das Skigebiet Serfaus-Fiss-Ladis ist gar nicht mal so klein, aber relativ unbekannt. Oder bekannt als geeignet für Familien. Auf jeden Fall waren quasi keine blutigen Anfänger auf der Piste. Also die speziellen Freunde die nur wegen des Apres Skis dort sind. Die Schlangen an Gondeln und Liften waren wenig bis nicht-existent. Auch sehr nett waren die zahlreichen Skidepots nahe der Talstationen, kein mühsames Hin- und Herlaufen mit Skiern, Stöcken und schweren Skischuhen an den Beinen.

Die Pisten waren gut präpariert, von Schneemangel war nichts zu bemerken. Selbst die letzten Abfahrten waren nicht nur geprägt von Gedränge auf den Pisten zwischen patzerten Schneehaufen sondern recht gut fahrbar. Verantwortlich auch dafür die nicht zu hohen Temperaturen, kalt war es aber auch nicht, die Pullover hätte ich mir sparen können.

Somit ist für mich im Winter alles erledigt und all die Sonnenanbeter können aufhören zu jammern, soll meinetwegen der Frühling kommen. Der hat ja auch seine guten Seiten…

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