16. Februar 2010

Bringing Down The House

Bringing Down the House: The Inside Story of Six MIT Students Who Took Vegas for Millions. Was für ein Titel. Und was für ein Vergleich dazu der Titel des dazugehörigen Films: 21.

Ja, 21 will man haben wenn man am Blackjack-Tisch sitzt. Oder nicht? Nein, eigentlich will man nur den Dealer schlagen, der aber Karten nehmen muss bis er auf 17 oder mehr kommt. Also kann es richtig sein, mit 14 keine Karte mehr zu nehmen. Und das ist nur aller-einfachste Blackjack Strategie. Aber schon diese kommt im Film so gut wie gar nicht vor, hat aber im Buch einen deutlich höheren Stellenwert. Was es sehr sympathisch macht.

Abgesehen davon hat es ausreichend Spiel, Spass, Spannung. Ein Student des MIT wird Mitglied des Blackjack Teams. Er lernt Kartenzählen, geht mit dem Team nach Las Vegas und gewinnt. Gewinnt viel. Sogar sehr viel. Dadurch erregt er natürlich die Aufmerksamkeit der Casinos. Zuerst als Highroller, als Spieler der viel setzt. Solche wollen die Casinos natürlich nicht verlieren. Das Team bekommt Sitze in der ersten Reihe zu Schwergewichtstitelkämpfen, die besten Suiten, und noch so einiges mehr. Denn irgendwann verliert jeder, da das Casino einen statistischen Vorteil hat. Nicht jedoch gegen das MIT Blackjack Team. Auch darauf werden die Casinos aufmerksam.

“Bringing Down the House” vom Autor Ben Mezrich behandelt über weite Strecken das Hoch des Teams, die Gewinne und das Las Vegas der Highroller. Umso gespannter wartet man auf das Ende; dreht sich das Glück noch? Ich will hier nicht zuviel verraten, wer den Film kennt weiss es schon, wer ihn nicht kennt kann es sich denken. Nachlesen bringt dennoch Freude.

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15. Februar 2010

Translia.com

Wer kennt das Problem nicht? Ein langer Text. In der falschen Sprache. Oder der richtigen aber nicht der einzig richtigen. Also ab ans Übersetzen. Vielleicht kein Problem. Vielleicht aber doch. Denn man kann nicht alle Sprachen beherrschen.

Doch es gibt Abhilfe. Translia.com hilft bei der Übersetzung von beliebigen Texten. Spanisch, Französisch, Italienisch, Japanisch, Chinesisch: alles da.

Das System ist etwas anders als bei anderen: Translia greift auf einen grossen Pool an Übersetzern zu. Diese können die Aufträge bearbeiten und werden dafür bezahlt. Die Auftraggeber wiederum erhalten dann den übersetzten Text. Logischerweise. Durch den grossen Pool an Übersetzern geht es schnell aber dennoch dank menschlicher Übersetzung genauer als automatisierte Dienste.

Auch seltene Sprachkombinationen sind kein Problem und werden von entsprechenden Muttersprachlern in Angriff genommen.

Wer dennoch skeptisch ist, kein Problem, es gibt eine Zufriedenheitsgarantie:
“Die Übersetzungen, die Sie von uns erhalten, sind abgeschlossen und direkt verwendbar. Sollten Sie unzufrieden sein, können Sie eine Überarbeitung anfordern : unsere Übersetzer werden diese so lange durchführen, bis Sie 100%-ig zufrieden sind.”

Es gibt auch die Möglichkeit einer kostenlosen Übersetzung, die dann natürlich länger dauern kann. Da die Motivation der bezahlten Übersetzer sicher grösser ist. Ich habe es aber nicht getestet. Dennoch gibt es heir sowohl für Übersetzer als auch Auftraggeber einen passenden Vermittler. Schaut es euch an.

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8. Februar 2010

Your Best Poker Friend – Alan N. Schoonmaker

Your Best Poker Friend: Increase Your Mental Edge ist, schwer zu erraten, die Fortsetzung von Alan Schoonmakers Your Worst Poker Enemy. Und wieder die Frage, wer ist eigentlich dein bester Poker-Freund? Und wieder dieselbe Antwort, du selber natürlich.

Hat Schoonmaker in YWPE noch versucht, einem die eigenen Schwächen aufzudecken, geht es nun darum diese zu beseitigen oder zumindest deren Effekte zu minimieren. Und man ist dabei nicht alleine, Schoonmaker empfiehlt Internet Foren, Pokercoaches oder pokerspielende Freunde die einem helfen können. Die Spannweite geht von “etwas mehr Spass haben” bis zu “sollte ich meinen Job aufgeben und Poker Pro werden”.
Ein grosser Teil ist “Increasing your Edge”, ob man nun gegen Anfänger oder gegen einen Glückslauf spielt. Ein weiterer Teil befasst sich mit persönlich zu planenden “Poker Improvement Plans”, wie diese zu formulieren, kontrollieren und revidieren sind. Sehr interessant.
Weniger interessant ist der Teil, ob man No Limit spielen sollte. Hier kommt es im Vergleich zu Limit zu grösseren Swings und daher zu grösseren psychologischen Belastungen. Da aber fast nur mehr No Limit gespielt wird, ist einiges hinfällig, auch wenn schön aufgezeigt wird, welche Fähigkeiten man für No Limit haben sollte.

Alleine der Teil über aktives Lernen könnte das Geld wert sein, aber auch die anderen Teile sollten jedem helfen. Nicht unbedingt beim Spielen selber, aber beim Rundherum und dass Poker nicht dein ganzes Leben übernimmt. Dennoch werde ich mir bald den dritten Teil der Serie gönnen. Und euch dann präsentieren.

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