23. Januar 2012

The Pillars of the Earth – TV Serie

Hayley Atwell als Aliena in The Pillars of the EarthEs ist doch nicht alles schlecht, was von dieser grindigen Insel kommt. Acht Stunden Hayley Atwell (siehe auch Captain America) nehme ich jeden Tag.

Hayley Atwell spielt Aliena in der Miniserie The Pillars of the Earth. Ich muss von dieser Serie gehört haben. Wie sonst wäre ich auf den Gedanken gekommen, das Buch dazu zu lesen? Wie auch immer, gut war’s, das Buch hat mir gefallen und die Serie war ein wunderbarer Zeitvertreib.

Die TV-Adaptierung ist lückenhaft und dreht einiges um: so versucht der Drehbuchschreiberling mit Gewalt alle bösen Jungs zumindest ein wenig besser dastehen zu lassen. Alfred ist gar nicht so böse, sondern eher Jack; und die Ausgeburt der Hölle, William Hamley, ist ja nur ein wenig verzogen. Wäre ich Ken Follett, hätte ich ordentlich auf den Tisch gehauen und den Schreiberling zur Sau und arbeitslos gemacht.

Doch genau diese Verschlechterungen des Stoffs zeigen die Grösse des Werks: es ist immer noch spannend und man kann die nächste Folge kaum erwarten. Doch es wird noch besser, ihr müsst gar nicht warten, denn Die Säulen der Erde gibt es auf vier DVDs zu erstehen.

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16. Januar 2012

The Pillars of the Earth – Ken Follett

England, Mitte des 12. Jahrhunderts: das Inselvolk wird von Frankreich aus regiert. Die zivilisatorischen Qualitäten auf der Insel lassen zu wünschen übrig. Dennoch ist der Baumeister Tom begeistert von einer Kathedrale, und so wird es zu seinem Lebenstraum, eine Kathedrale nach seinen Vorstellungen zu bauen.
Das ist der Ausgangspunkt von The Pillars of the Earth, zu Deutsch: Die Säulen der Erde. Das Werk umfasst viele Jahre und viele Seiten und endet mit einer fertigen Kathedrale. Die jedoch ganz anders aussehen wird, als Tom sich das erträumte, da es Menschen gibt, die es von der Insel in fortschrittlichere Gebiete geschafft haben und etwas Wissen mitnahmen.

Dazwischen gibt es mittelalterlich-typische Barbareien wie Krieg, Gewalt, Mord, Sex! (Wie aus einer empörten Rezension zu entnehmen ist, sogar “rough sex”! Nicht politisch-korrekt-verdummte Menschen würden das immer noch einfach und ehrlich eine Vergewaltigung nennen. Weicheier!)

Ken Folletts Werk ist kontroversiell: die meisten Bewertungen sind (sehr) positiv oder sehr negativ. Von “nach wenigen Seiten aufgehört” bis “durchschaubar” reichen die negativen Kommentare, auf der anderen Seite sind noch mehr Leser davon begeistert. Nun, der Roman ist historisch nicht ungenau aber vielleicht nicht das, was sich manche bei einem historischen Roman erwartet hätten: die Schreibweise ist schnell und teils kurzatmig, wie in einem Thriller wird man durch die Handlung getrieben. Doch das muss nicht schlecht sein. Mir gefällt es ganz gut. Der historische Hintergrund kommt nicht zu kurz, aber wozu sollte man sich noch viel länger mit dem Hintergrund aufhalten, wenn man noch ein paar Jahrzehnte an spannender Handlung unterbringen will? Eben.

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12. Januar 2012

gReader – Android App

Das Lesen im Internet kann angenehm strukturiert sein: mit dem bereits vorgestellten Google Reader. Was immer du lesen willst, seien es Comics oder Nachrichten, du wirfst es in den Google Reader und verpasst keine Nachricht mehr.

Auch nicht unterwegs: mit dem Android Smartphone deiner Wahl, also einem Modell mit Android, gibt es zahlreiche Apps, die sich mit dem Google Reader synchronisieren. Nach zahlreichen Tests fiel meine Wahl auf den gReader.

Das Aussehen ist gut anpassbar, die Artikel werden über Formatierdienste an Handy-Displays angepasst: zur Wahl stehen der Google Mobilizer oder Instapapaer Mobilizer. Das Widget am Home Screen zeigt dir die Anzahl der ungelesenen Artikel. Die Bedienung ist dodl-einfach, funktioniert mit definierbaren Gestures und lässt wenig zu wünschen übrig.

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