22. Juni
2010
Was treibt mich wohl dazu, eine Neuverfilmung von The Wizard of Oz anzusehen? Nun, gute Frage. Ich weiss es selber nicht genau. Vielleicht war das Wochenende ereignislos und im Fernsehprogramm sah Tin Man nicht so schlecht aus. Zooey Deschanel als Hauptdarstellerin ist ja schon mal nicht so schlecht. Und dann noch Kathleen Robertson als Schwester. Als böse Schwester. Hr hr. Anschauliches Beispiel gibt es linkerhand zu sehen.
Gut, also, eigentlich böse sind auch ihre Mitstreiter, seltsame fliegende Affenfledermäuse oder wie die hiessen. Egal. Wichtig ist wo sie her kommen. Hr hr.
Ansonsten gibt es eben Zooey mit ihren grossen Augen, Kathleen mit ihren grossen bösen Anhängern, seltsame Löwenmenschen, und hirnamputierte Irgendwas und man kennt es ja. Also, ihr vielleicht, ich nicht da ich es bisher geschafft hatte, dem Wizard of Oz zu entgehen. Ist mir nichts entgangen. Aber diese dreiteilige TV-Miniserie gone TV-Movie war nicht mal so übel.
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18. Juni
2010
Wieder mal landet ein Sklansky auf meinem Nachtkastl und in meiner Bibliothek. Nach seinem Klassiker The Theory of Poker ist diesmal No Limit Hold ‘em: Theory and Practice an der Reihe. Theory of Poker behandelte kein spezifisches Spiel, und der Pokerboom nach 2003, dem Jahr wo Chris Moneymaker als Amateur den WSOP Main Event und Millionen Dollar gewann, machten es attraktiv und finanziell notwendig, ein Buch zu schreiben das sich speziell mit No Limit Hold’em auseinandersetzt. Und wieder mal haben David Sklansky und Ed Miller sich zusammengetan und ein gutes Buch verfasst.
Sie gehen bei weitem nicht nur auf Preflop-Strategien ein, wie sie bei Turnieren häufig vorkommen. Am meisten beschäftigen sie sich mit Deepstack Cashgames, da hier bis zum River Spielraum bleibt. Und sollte man mal in einem Turnier mehr Spielraum haben braucht man hier auch einen Plan und eine Strategie. Einfach reinstellen kann jeder.
Es werden viele Konzepte vorgestellt, vom Anpassen an Stack Sizes, manipulieren der Potgrösse hin zum Verleiten der Gegner zu schlechtem Spiel.
Aufgebaut ist das Buch im klassischen, guten Two Plus Two Publishing Stil, didaktisch gut aufgebaut und unspezifisch genug damit man nicht nach Kochrezept spielt sondern sich selber Gedanken macht wie man in verschiedenen Situationen verschiedenst spielen kann. Mathematisch ist es sauber, nicht im Sinne von fehlerfrei sondern von beinahe gänzlich befreit davon. Abgesehen von grundsätzlichen Pot Odds Berechnungen gibt es nicht viel, und Pot Odds werden als bekannt vorausgesetzt.
Es ist nicht unbedingt ein Buch für Anfänger, da es eben einiges voraussetzt; für Fortgeschrittene wäre eine Vertiefung in manchen Punkten nicht schlecht. In Verbindung mit Theory of Poker ist es für engagierte Spieler auf jeden Fall hilfreich.
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14. Juni
2010
Die Time of Legends Serie aus dem Warhammer Universum habe ich ja schon einige Male vorgestellt. Diesmal ist der zweite Teil des Sundering an der Reihe, also der Zeit in der sich die Elfen verfeindeten und aufsplitteten. Auf den ersten Teil Malekith folgt Shadow King. Es beginnt mit Jugenderzählungen von Alith Anar zur Zeit von Malekith. Er begegnet diesem auch als er hilft dessen Armee die Tore zu seiner Hauptstadt zu öffnen, dafür ist Malekith natürlich sehr dankbar. Und auch für Alith ist die Rückkehr von Malekith ein Ende einer nicht so schönen Zeit.
Irgendwo in der Mitte des Buches stirbt dann Malekith, siehe Ende des ersten Teils. Und dann gehts wieder dem Krieg entgegen. Wir erfahren in gewohnt spannender Weise, wie sich Guerilla-Taktiken einschleichen und wie Alith der König dieser Shadow Warriors wird. Aus denen sich in weiterer Folge die Waldelfen entwickeln werden wie unschwer zu erkennen ist.
Die Frage bleibt nun, ob nach den Dunkelelfen und den Waldelfen der dritte Teil die Hochelfen behandeln wird, die jedoch als Grundlage beider in den ersten Teilen schon ausführlich vorkamen. Oder ob die Handlung doch woanders hinführen wird. Und das Ende von Shadow King ist hier sehr hinweisgebend. Bis dahin sind es 520 Seiten guter Unterhaltung für Fantasy- und speziell Warhammer-Fans.
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