19. Dezember
2011
Monster ist kein Monster, sondern ein ganz normaler Mensch. Der jedoch echte Monster fängt: Oger, Trolle, Drachen und so weiter. Als er drei Yetis fängt, die die Eisregale eines Supermarkts leerfressen, trifft er auf Judy. Die auch ein ganz normaler Mensch ist, aber zumindest „light cognizant“, sie kann Magie also sehen, aber ihr Gehirn verdrängt die Erinnerungen immer wieder. Monster und Judy können sich nicht leiden, und so will Monster sie mit diesem Problem alleine lassen. Dumm nur, dass rund um Judy immer wieder seltsame Dinge geschehen und sie alle möglichen Monster anzuziehen scheint; was wiederum Arbeit und Geld für Monster bedeutet.
Doch das ist nicht alles: Die beiden finden sich alsbald in einem Machtkampf wieder, der sich bereits über lange Zeit und viele Universen hinzieht. Und Judy soll die Entscheidung bringen…
A. Lee Martinez ist wieder ein fantastischer Krimi gelungen. Monster zeichnet sich nicht nur durch die große Idee aus, fantastische Wesen in die heutige Welt zu holen das Buch aus, sondern auch die zahlreichen Details: Monsters Handy ist eine dämonische Puppe, die die ganze Zeit nach Aufmerksamkeit schreit. Er selber wurde einmal von einem Salamander gebissen und wechselt nun jeden Tag die Farbe – und damit verbunden eine magische Fähigkeit wie Unverwundbarkeit oder Unsichtbarkeit (aber nur wenn er die Augen geschlossen hat).
Das gibt nach In The Company Of Ogres und Gil’s All Fright Diner wieder mal eine uneingeschränkte Leseempfehlung. Monster gibts zu kaufen bei Amazon.de Oder, günstiger, bei Book Depository.
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15. Dezember
2011
In der Lugner City wird Poker gespielt: das CCC hat eine neue Filiale eröffnet. Womit sich die Card Casinos in Wien nicht nur im dritten Bezirk konzentrieren. Direkt neben der U6 findet man nun alles, was des Pokerspielers Herz begehrt. Neben einem Cashgamebereich liegt der Turnier ist gleich Nichtraucherbereich.
Letzten Freitag ging es hin, angemeldet fürs Turnier, Buyin 25 Euro, Freezeout, 1.000 Euro sind garantiert. Tatsächlich werden genau fünf Tische voll. Kurz vorm Finaltisch waren die Chips relativ gleich verteilt, der Schnitt lag bei 20BBs; ein Spieler raist wieder mal vor mir, ich finde 66 und gehe allin. Er überlegt kurz, callt mit A7o und trifft sein As. Gewinne ich den Coinflip, bin ich gut vorne dabei, quasi am Finaltisch, dann wären die ersten fünf bezahlten Plätze drin gewesen. Das Turnier wäre mit ziemlicher Sicherheit vor Mitternacht zu Ende: womit einer gemütlichen Heimreise mit der U6 nichts im Wege steht, abgesehen davon, dass es in der U6 nie gemütlich sondern nur grauslich ist.
Das CCC Lugner City wird mich jedoch öfter wiedersehen, die Lage ist für mich deutlich besser als auf der anderen Seite der Stadt, und auch die kleineren Turnierfelder sind ein Vorteil, wenn man nicht bis in der Früh spielen muss am Finaltisch.
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12. Dezember
2011
Nagash ist zurück: im dritten und letzten Teil der Time of Legends Serie hat er neue Untergebene. Und neue Feinde. Die Vampire in Lahmia haben sich auch einen neuen mächtigen Gegner herangezogen und so kommt es zum finalen Showdown.
Nagash Immortal ist spannend. Auch wenn man weiß, wie sich die Geschichte weiterentwickeln wird: Nagash ist weiterhin unsterblich und Nehekhara dem Untergang geweiht.
Die Nagash-Serie hat mir besser gefallen als die anderen; einerseits war mir Sigmar zu Ende hin zu offen angelegt, die Trilogie mit den Elfen war zu zerteilt. Mike Lee hat es hier jedoch geschafft, die Warhammer-Geschichte lebendig (oder untot) zu machen, mit einem offenen Ausgang, der sich noch lange in Warhammer bemerkbar macht. Vielleicht liegt es aber daran, dass ich diesmal die Trilogie in einem durchgelesen habe: das würde ich euch auch empfehlen.
Nagash Immortal ist auch auf Amazon.de erhältlich.
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