2. November 2011

Malz und Totschlag

Kleine Morde unter Bierfreunden; seit wann kann ein Mord denn klein sein? Nun, ist er nicht, die Geschichten sind es, nämlich klein und kurz. Dafür passen aber auch 21 Kurzgeschichten in den Band Malz und Totschlag. Einundzwanzigmal geht es um Mord – und um Bier.
Etwas außerhalb des Reinheitsgebots aber sehr beliebt scheint der Mord mittels Gift zu sein. Ein ebenso wiederkehrendes und grausames Thema ist das EU-verschriebene Bierverbot. So auch in des Herausgebers Geschichte Oktoberfest. Doch findige Biertrinker haben immer schon Wege gefunden. So wie auch Mörder einen Weg finden. Und wenn es nun biertrinkende Mörder sind? Ja, dann wird es spannend.

Das Buch könnt ihr auch bei Amazon.de erstehen, ihr könnt es euch aber auch vom Herausgeber Günther Thömmes signieren lassen: in der Bierzauberei in Brunn am Gebirge. Natürlich gibt es dort auch Bier – mit Malz aber ohne Totschlag.

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18. Oktober 2011

6-0 = Ungeschlagen in Fantasy Football 2011

Rank Team W-L-T  Pct  Pts For  Pts Against  Streak  Manager
1. Beer Belly Dancers 6-0-0 1.000  641.58 471.95 W-6 Christoph Weber

Dank QB Matt Stafford, und RBs Ray Rice und Matt Forte bin ich, wieder mal, ungeschlagen und weit vorne am ersten Platz. Bei den Wide Receivern sieht es etwas schlechter aus, Miles Austin war verletzt, Lee Evans sowieso, Devin Hester, Dwayne Bowe und andere waren nicht konstant. Aber es hat gereicht. Locker sogar. Die Playoffs können kommen.

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6. Oktober 2011

Deutsch für junge Profis – Wolf Schneider

Wie man gut und lebendig schreibt – das weiß Wolf Schneider wohl. In Deutsch für junge Profis: Wie man gut und lebendig schreibt bringt er einige seiner älteren Bücher, allen voran Deutsch für Profis, auf den neuesten Stand. Es gibt zahlreiche Beispiele für allgemeine Texte, aber auch Regeln für Email, Blog und Twitter. Die Kommunikation ist schneller geworden, und doch hat sich an einem starken Satz nichts geändert seit Martin Luther und Heinrich Heine.

Das Buch ist in 32 Schritte gegliedert und kurz und einprägsam geschrieben. An manchen Stellen wünschte man sich mehr – aber Schneider will die kürzer gewordene Aufmerksamkeitsspanne der jungen Leser wohl nicht überschreiten. Das gelingt ihm. Außerdem kann man das Buch schneller noch mal überfliegen. Auch gut.

Nicht umsonst ist Wolf Schneider Deutschlands renommiertester Stilkritiker und Ausbilder an zahlreichen Journalistenschulen. Ich allen voran sollte ihm mehr Aufmerksamkeit widmen.

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