16. Mai 2009

Small Stakes Hold’em – David Sklansky

small-stakes-holdemSmall Stakes Hold ‘em: Winning Big with Expert Play. Na, das klingt doch mal verführerisch. Ein Buch lesen und gross abräumen. Und dennoch ist das Buch nicht für jeden zu empfehlen. Denn es geht um Limit Hold’em, nicht das allseits bekannte No-Limit Hold’em.

David Sklansky ist einer der besten Poker-Autoren, das ist unbestritten. Seine Werke führen dort weiter, wo Super System aufgehört hat, die Nachfolger sind aber mit SNG Strategy oder The Mathematics of Poker auch schon gefunden. In der Zwischenzeit war Sklansky das Um und Auf. So auch mit Small Stakes Hold’em. Bevor die neue Generation an ultra-aggressiven Spielern kam, war es auf niedrigeren Stakes sicher recht einfach. Vor allem wenn man dieses Buch gelesen hatte. David Sklansky hat wieder mal Hilfe von Mason Malmuth aber auch von Ed Miller, da Ed kurz davor die niedrigeren Stakes unsicher gemacht hat.

Zu Beginn gibt es einen kurzen Überblick über Sachen die mittlerweile Standard sind, wie Implied Odds oder Pot Equity. Am Ende finden wir Two-Plus-Two typisch Hand Quizzes und ein umfangreiches Q&A. Dazwischen geht es zur Sache. Wie spiele ich Limit Poker vor und nach dem Flop, am Turn und am River. Darunter sind auch viele bei No-Limit anwendbare Techniken und Hinweise. Wann beschützt ein Raise meine Hand und wann nicht. In welcher Situation kann ich durch eine niedrige Bet mir später eine Free Card erkaufen. Schön aufbereitet findet man viele Ideen die einen sicher weiterbringen können. Gerade auch wenn man niedrige Limits spielt, wo die Gegner nicht unbedingt aufpassen und schon gar nicht fortgeschrittenste Spielzüge verstehen. Und zuwenig folden.

Wer sich an Limit Poker probieren möchte, dem kann ich dieses Buch empfehlen. Allen anderen sei gesagt, dass es andere Bücher gibt die ihr zuvor gelesen haben solltet. Schaden kann es aber nicht.

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12. Mai 2009

Christoph Weber bei den Belgiern

Belgien. Dort solls immer regnen. Tut es aber nicht. Dafür gibt es reichlich Bier. Das reicht um nicht nur Asterix und Obelix sondern auch Christoph Weber anzulocken. Mich. Und da muss dann natürlich die Sonne scheinen.

M!lf TV-Show auf 2BEDoch der Reihe nach. Ich erreichte Brüssel überpünktlich, setzte mich in den Zug Richtung Leuven und blätterte die lokale Gratiszeitung auf. Natürlich die niederländische Version. Was spielen sie laut Fernsehprogramm auf 2BE? M!lf. Muss eine tolle Show sein. Sicher besser als Dancing Stars, als Vergleich empfehle ich euch das Bild zur Linken..

Von Stella Artois, der grössten Brauerei der Welt…

Der Zug fährt vorbei an Stella Artois vorbei und in Leuven ein. Heimat des grössten Bierproduzenten der Welt, InBev. Die Brauerei ist das Ausflugsziel des nächsten Tages. Der einzige kurze Regenschauer wird in einem Pub ausgesessen. Abends dann durch Stella Artois, geführt von einem Typen der nicht nur Bierbrauen sondern auch Erzählen beherrscht. Danach gabs Spareribs im Domus und wir spielten einige geniale Runden Snooker und Pool.

…nach Westvleteren mit seltenem Bier…

Tags darauf fuhren wir an den Strand, Sonnenbrand abholen. Der Rückweg als Kontrastprogramm zu InBev führt uns vorbei an Westvleteren. Einige wenige Trappistenmönche brauen dort Bier. Und sie verkaufen es dort. Und nur dort. 2008 wurde das Westvleteren 12 zum besten Bier der Welt gewählt. Und das ist verständlich. Sehr gutes und seltenes Zeug. Deshalb bekommt man Bier zum Mitnehmen nur mit Voranmeldung mit Namen und Nummerntafel und Tag und Uhrzeit, Bestätigung dass man es nicht weiter verkauft. Und auch dann nur zwei Kisten im Monat.

…und einem weiteren Trappistenkloster

Am letzten Tag geht es in die Niederlande zu La Trappe. Wieder ein Trappistenkloster, diesmal aber etwas offener. Es gibt sogar eine Führung durch die Brauerei, und im Anschluss werden die lokalen Produkte noch ausführlicher getestet.

Insgesamt also ein sehr bieriges Wochenende, folgende Biersorten habe ich getrunken:

  • Maes
  • Leffe
  • Hoegaarden
  • Grimbergen
  • Stella Artois
  • Westmalle Dubbel
  • Tripel Westmalle
  • Karmeliet
  • Duvel
  • La Trappe Witte Trappist
  • La Trappe Blonde
  • La Trappe Dubbel
  • La Trappe Tripel
  • La Trappe Quadrupel
  • Westvleteren Blonde
  • Westvleteren 8
  • Westvleteren 12

und wohl noch ein paar andere. Da sind einige sehr starke Biere darunter, die aber sehr trinkbar sind, wenn nicht zu trinkbar. Kein Wunder wenn sich die Belgier nicht an das Reinheitsgebot halten und vielleicht noch Zucker in die Flasche werfen zum Nachfermentieren. Dann kommt natürlich der sprichwörtliche Mann mit dem Hammer wenn man nicht aufpasst.

Kultur und Flugprobleme

Nebenbei gabs noch einiges an Kultur. Auch bei den Menschen. Niemand hupt gestresst bei jeder Gelegenheit wie es in Wien passiert. Die Menschen sprechen mehrere Sprachen auch wenn sie sich dem Französischen (aus gutem Grund) manchmal verschliessen. So auch ich als mich eine Französin etwas fragen wollte. Anstelle einer Antwort oder einem “Je ne sais pas, je ne suis pas d’ici” gabs ein “Sorry”. Hehe.

Es war also ein sehr schönes Wochenende, auch wenn es nicht gerade erholsam war, was auch daran liegt dass der Rückflug falsch gebucht war. Aber auch egal, da sowieso der Flieger von einem anderen, grösseren ersetzt wurde und dafür gleich mit drei Stunden Verspätung in Wien ankam…

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30. April 2009

X-Men Origins: Wolverine

x-men-origins-wolverine-2Oft scheine ich über Filme ja nicht zu schreiben, und dann gibt es eine Häufung an X-Men Filmen wie es scheinen mag. Nun, Kino und Fernsehen ist mir zu statisch. Zeitaufwändig. Blöd sogar. Nicht so in diesem Fall. Erstens mag ich die X-Men Filme, zweitens heisst die Hauptfigur in diesem Fall so wie die Teams der University of Michigan. Wolverine. Diesmal geht es nur um ihn und seine Herkunft, in X-Men Origins: Wolverine.

Actionreich begibt man sich also in die Vergangenheit wenn man über einen kurzen Prolog der Kindeszeit hinwegsehen mag. Bumm Krach Schepper. Sehr schön. Schön, ach ja, auch ohne zweier Bondgirls sind die Mädls in dem Film natürlich recht nett anzusehen. Und natürlich ist wie immer eine Frau an allem schuld. Diesmal daran dass sich Wolverine das Skelett mit Adamantium verstärken lässt, was ihn erst zu der aus den vorigen Filmen und Comics bekannten unzerstörbaren Kampfmaschine werden lässt.

Was dann noch fehlt? Probleme mit der Familie: Check. Anspielungen auf vorhergehende/folgende Filme: Check. Action: wie schon angemerkt Doppel-Check.

Die Handlung lässt natürlich wenig Spielraum für Überraschungen da man ja die zeitlich folgenden Filme und das Marvel Universum generell schon kennt. Aber wegen der Handlung sieht man sich auch keine Comicverfilmung an. Mir hat der Film ebenso wenig überraschend gut gefallen und ich könnte mich eventuell dazu hinreissen lassen, ihn mir ein zweites Mal anzusehen.

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