10. Juli
2009
VLC steht für VideoLAN Client und ist wohl der beste Mediaplayer den es gibt. Er spielt DVDs ab, woran manche wie Windows Media Player scheitern, und kennt sich ohne Codec-Gefummel mit allen Videoformaten aus. Ein Alleskönner. Nebenbei lege ich Wert auf ressourcenschonende Programme und auch hier ist VLC ein wahrer Segen: kein Geruckel kein Nix, die Software läuft und kommt mit der Hardware zurecht und ist kein leidiger Grund alle paar Jahre den Rechner zu wechseln.
Und vor Kurzem erreicht VLC einen Meilenstein, die Version 1.0.0. Ein Geburtstag, die Software wird erwachsen und entfleucht dem lange währenden Beta-Stadium. Mit etwas Verzögerung um die Downloadserver nicht zu stark zu belasten hier nun also Christoph Webers uneingeschränkte Kaufempfehlung. Kaufpreis, wie es sich für Software gehört, liegt bei unschlagbaren Null Euro und Null Cent. Freeware, besser als jede andere Software am Markt.
Nebenbei kann VLC auch Musik abspielen, ist ja kein so weiter Schritt, aber kann auch als Medienserver fungieren. Untertitel zu Filmen, kein Problem. Eine anpassbare Oberfläche mit Skins wem das nüchterne Standardlayout nicht gefällt ist auch dabei.
In wenigen Minuten werdet ihr WMP, DVDschlunz und wie sie alle heissen in den digitalen Reisswolf wandern lassen. Ich wünsche euch viel Videovergnügen.
VideoLAN Media Player, die Windows Version hier direkt zum Gratis Download.
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21. Mai
2009
Mehrere Monitore sind ein Segen. Beim arbeiten, beim spielen, bei allem. Kein ständiges Herumklicken und suchen nach dem richtigen Fenster. Noch einfacher und übersichtlicher wird es mit UltraMon. Das kleine Software-Tool zeigt auf allen Monitoren eine Taskleiste an. Und darin nur die Tasks die sich auch tatsächlich auf diesem Monitor befinden. Genial.
Natürlich wäre es auch möglich, sich die Tasks von beliebigen Monitoren auf beliebigen Taskleisten anzeigen zu lassen, aber das wird man eher nicht brauchen. Schon eher die Funktion, maximierte Fenster von Bildschirm zu Bildschirm zu verschieben ohne lästiges kleiner-machen, verschieben, grösser machen.
Zusätzlich kann man sich nette Hintergundbilder über alle Monitore einstellen. Wers braucht. Aber das war noch nicht alles, denn UltraMon kann viel mehr. Ich verwende jedoch ausschliesslich die multiplen Taskleisten. Wenn ihr es man ausprobiert, werdet ihr UltraMon schon bald nicht mehr vermissen möchten.
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13. April
2009
Tatsächlich. Christoph Weber hat sich an ein Computerspiel gewagt. Aber nur wegen des rundenbasierten Kampfsystems das weniger geübten Spielern wie mir eine Chance zum Überleben bietet. Fallout 3 also.
Die Hintergrundgeschichte
Vor 200 Jahren gab es einen Krieg. Die Chinesen erobern Kanada, die USA schlagen zurück und irgendwie endet dann alles im grossen Bombenwerfen. Die Erde wird verstrahlt und wenige glückliche haben einen Platz in einem Bunker geordert. Und überleben. Während an der Oberfläche alles dem Tod geweiht ist. So wächst auch der Spieler im Bunker 101 auf und gleichzeitig eine Einführung in das Spiel.
Spielmechanik – Christoph Weber-tauglich
Man kann seinen Charakter nicht nur mit verschiedenen Eigenschaften und Fähigkeiten ausstatten, sondern auch mit komplett konfigurierbarem Aussehen. Durch Herumrennen mit WASD und Zielen mit der Maus geht man durch die Welt, mit zehn Jahren erhält man Pip-Boy der einem sein Inventar, den Gesundheitszustand und Notizen anzeigt. Und irgendwann ist man dann ein junger Erwachsener. Und das Spiel beginnt so richtig. Denn die Welt ausserhalb des Bunkers ist nicht leer. Und man muss hinaus. Und es gibt weiterhin viele Entscheidungen zu treffen. Wird man gut, wird man böse, stiehlt man sich sein Geld zusammen oder macht man viele kleine Sidequests. Wird man in Kämpfe verwickelt, drückt man geschwinde auf V. Das steht für VATS und aktiviert das rundenbasierte Kampfsystem. Jeder Kampfteilnehmer hat Aktionspunkte (AP), die man für Attacken aufbrauchen kann. Ein Vorschlaghammer braucht etwas mehr AP als ein Baseballschläger. Zusätzlich sieht man die Trefferwahrscheinlichkeit. Auch wenn der Kopf oft schwer zu treffen ist, empfiehlt es sich dorthin zu zielen da man doppelt so oft einen kritischen Treffer landet.
Die Handlung von Fallout 3
Dein Vater ist der Wissenschafter des Bunkers, doch auf einmal ist er weg. Der Aufseher hat seinen Assistenten getötet und nun sucht er dich. Kein gutes Gefühl. Also raus. Vielleicht am Weg den Aufseher töten, dann den Code finden und raus aus Bunker 101. Und sich auf die Suche nach dem Vater machen. Wieso ist er wohl gegangen? Du wirst es herausfinden. Wenn du Fallout 3 zu Ende spielst.
Zwischendurch hörst du Radio, vielleicht Präsident Eden mit hoffnungsvollen Ansprachen oder den zynisch-sarkastischen Three Dog von Galaxy News Radio. Und du triffst auf Mutanten aller Art aber auch Menschen. Ja, es gibt Menschen dort draussen. Mit Hoffnung. Mit Aufgaben. Mit Waffen.
Fazit
Fallout 3 ist ein spannendes Spiel mit offenem Ende sowie einigen runterladbaren Erweiterungen. Das Kampfsystem macht es spielbar auch wenn man kein First-Person-Shoter Profi ist, die Handlung ist spannend und das Spiel nicht nur in den Dialogen auch sehr witzig. Man ist also versucht, es zumindest noch ein zweites Mal zu starten. 
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