Phil Gordon – Poker: The Real Deal

Phil Gordon ist oft im Fernsehen zu sehen und das merkt man auch im angenehmen Stil des Buchs. Es ist leicht lesbar, gut gegliedert und die Grafiken unterstützen die Lesbarkeit sehr gut.

Poker: The Real Deal ist jedoch auch kein Buch über Statistik oder sehr genaue Strategien, sondern eher eine Anleitung für den Poker-Life-Style. Das jedoch sehr gut. Es beginnt bei den Basics und geht bis zu dem Final Table einer World Series. Dazwischen gibt es viele gute Tips, zum Beispiel auch zur Organisation eines Spiels zuhause. Vor allem für Neu- oder Wiedereinsteiger ist das Buch sehr zu empfehlen, auch erfahrene Spieler werden es aber nicht bereuen auch wenn sie vielleicht weniger lernen.

Zwischendurch gibt es immer wieder kurze Tests. Diese sind sehr unterhaltsam, erheben aber keinen Anspruch auf absolute Gültigkeit oder Vollständigkeit, wie auch der Rest des Buches. Die Verweise auf andere Literatur sind hingegen schon sehr vielfältig und werden mich wohl auf eine weitere literarische Reise verfrachten. Stay tuned.

Advent, Advent… bringt das schlimmste Lied aller Zeiten. Immer wieder

Dieses Wochenende beginnt der Advent. Und das warme Wetter und mein Nicht-Ö3-Hören haben sich bezahlt gemacht, ich habe das schlimmste Un-Lied aller Zeiten bisher noch nicht gehört.

Außer… als ich das vor wenigen Tagen gegenüber einigen Freunden erwähnt habe, haben sie es spontan angestimmt. Aber da klang es selbstverständlich nicht so schwul. So schwul wie sonst alle zehn Minuten im Advent wo man es hören muss. Auf Ö3 selber spielen sie es ja nur alle 25 Minuten. Alleine bei dem Gedanken könnte einem übel werden.

Andererseits erinnert mich das an eine Radiosendung in der Richard Lugner regelmässig Gastauftritte absolviert hat. Er nahm ein englisches Lied, übersetzte es selber und las den Text dann vor. Für den Anrufer galt es, den korrekten Titel und Interpret herauszufinden. Ich werde dies nun nachstellen. Findet ihr heraus, welches Lied ich meine?

Letztes Jahr zu Weihnachten habe ich dir mein Herz geschenkt aber schon am nächsten Tag hast du es weitergegeben. Damit ich dieses Jahr nicht wieder weinen muss…

*schmalz*

…gebe ich es jemand Besonderem.

*würg* *kotz*

Ich wurde einmal gebissen, jetzt bin ich doppelt so scheu, ich bleibe auf Distanz und dennoch fällst du mir auf. Sag mir, Baby, erkennst du mich wieder? Was soll’s, es ist ein Jahr her, das überrascht mich nicht. Frohe Weihnachten! Ich habe es eingepackt und weggeschickt, auf der Note stand „Ich liebe dich“ und das war ernst gemeint. Jetzt weiß ich, was ich für ein Trottel war…

Ja, das warst du. Und jeder der sich den Song freiwillig anhört ist das in meinen Augen auch. Wisst ihr jetzt den Namen des Liedes und des Interpreten? Der Sieger bekommt ein Kotzsackerl…