Kafka am Strand – Haruki Murakami

In Filmen ist immer eine Frau schuld. Egal woran. Ob sie nun entführt wird oder Kriege verursacht oder nur einen Mann mit zuviel Gerede in den Wahnsinn oder zumindest in Handlungsdrang treibt oder auch durch ihre Abwesenheit. So unrealistisch ist das gar nicht. Denn woran kann es liegen dass ich Murakami lese. Natürlich. An einer Frau. Einer schönen Frau. Wie immer.

Nun also lese ich meinen dritten Roman von Haruki Murakami, Kafka am Strand, und meine Gedanken befassen sich herzlich wenig mit dem Inhalt. Das mag daran liegen dass ich gerade vor meinem PC sitze und schreibe oder daran dass ich erst ein Zehntel gelesen habe. Egal. Kafka am Strand also. Kafka ist fünfzehn und läuft von zuhause weg. Den zweiten Handlungsstrang bestreitet Nakata, der zwar dumm ist aber mit Katzen sprechen kann. Nebenbei kehren altbekannte Murakami-Sujets wieder mit seltsamen Schatten und einsamen Berghütten. Dann noch ein Geist einer schönen Frau. Na wenn dieser Geist mal nicht die Handlung vorantreiben wird.

Mich treibt nichts voran ausser die Neugier was noch passieren wird. Wenn du es wissen willst, musst du das Buch selber lesen. Und dich überraschen lassen von Gastauftritten von Johnnie Walker und Colonel Sanders.

UltraMon

Mehrere Monitore sind ein Segen. Beim arbeiten, beim spielen, bei allem. Kein ständiges Herumklicken und suchen nach dem richtigen Fenster. Noch einfacher und übersichtlicher wird es mit UltraMon. Das kleine Software-Tool zeigt auf allen Monitoren eine Taskleiste an. Und darin nur die Tasks die sich auch tatsächlich auf diesem Monitor befinden. Genial.

Natürlich wäre es auch möglich, sich die Tasks von beliebigen Monitoren auf beliebigen Taskleisten anzeigen zu lassen, aber das wird man eher nicht brauchen. Schon eher die Funktion, maximierte Fenster von Bildschirm zu Bildschirm zu verschieben ohne lästiges kleiner-machen, verschieben, grösser machen.

Zusätzlich kann man sich nette Hintergundbilder über alle Monitore einstellen. Wers braucht. Aber das war noch nicht alles, denn UltraMon kann viel mehr. Ich verwende jedoch ausschliesslich die multiplen Taskleisten. Wenn ihr es man ausprobiert, werdet ihr UltraMon schon bald nicht mehr vermissen möchten.

Small Stakes Hold’em – David Sklansky

small-stakes-holdemSmall Stakes Hold ‚em: Winning Big with Expert Play. Na, das klingt doch mal verführerisch. Ein Buch lesen und gross abräumen. Und dennoch ist das Buch nicht für jeden zu empfehlen. Denn es geht um Limit Hold’em, nicht das allseits bekannte No-Limit Hold’em.

David Sklansky ist einer der besten Poker-Autoren, das ist unbestritten. Seine Werke führen dort weiter, wo Super System aufgehört hat, die Nachfolger sind aber mit SNG Strategy oder The Mathematics of Poker auch schon gefunden. In der Zwischenzeit war Sklansky das Um und Auf. So auch mit Small Stakes Hold’em. Bevor die neue Generation an ultra-aggressiven Spielern kam, war es auf niedrigeren Stakes sicher recht einfach. Vor allem wenn man dieses Buch gelesen hatte. David Sklansky hat wieder mal Hilfe von Mason Malmuth aber auch von Ed Miller, da Ed kurz davor die niedrigeren Stakes unsicher gemacht hat.

Zu Beginn gibt es einen kurzen Überblick über Sachen die mittlerweile Standard sind, wie Implied Odds oder Pot Equity. Am Ende finden wir Two-Plus-Two typisch Hand Quizzes und ein umfangreiches Q&A. Dazwischen geht es zur Sache. Wie spiele ich Limit Poker vor und nach dem Flop, am Turn und am River. Darunter sind auch viele bei No-Limit anwendbare Techniken und Hinweise. Wann beschützt ein Raise meine Hand und wann nicht. In welcher Situation kann ich durch eine niedrige Bet mir später eine Free Card erkaufen. Schön aufbereitet findet man viele Ideen die einen sicher weiterbringen können. Gerade auch wenn man niedrige Limits spielt, wo die Gegner nicht unbedingt aufpassen und schon gar nicht fortgeschrittenste Spielzüge verstehen. Und zuwenig folden.

Wer sich an Limit Poker probieren möchte, dem kann ich dieses Buch empfehlen. Allen anderen sei gesagt, dass es andere Bücher gibt die ihr zuvor gelesen haben solltet. Schaden kann es aber nicht.