The Blind Side

The Blind Side - FilmBasierend auf dem Buch von Michael Lewis gibt es nun den Film The Blind Side. Sandra Bullock als Leigh-Anne Tuohy mit wunderbarem Tennessee-Dialekt erzählt uns die Entwicklung des Left Tackles. Und so weiter und so fort, die Story ist jetzt nicht sehr überraschend wenn man das Buch gelesen hat.

Von Football-Coaching, -strategie und -taktik ist der Film noch weiter entfernt als das Buch, aber dafür hätte man auch nicht Sandra Bullock engagiert.

Dennoch ist der Film ein netter Zeitvertreib, auch wenn die Tochter Collins Tuohy mit dem Original besser und vor allem fescher besetzt gewesen wäre. Naja. Man kann nicht alles haben.

Christoph Weber bei der Greek Poker Tour

In Griechenland verboten, erfreut sich der Pokerspieler in Wien an einer Unzahl an Gelegenheiten Poker zu spielen. Vorreiter aller Cardrooms ist das CCC, das dieses Wochenende wieder den Griechen Zuflucht bot. Die Greek Poker Tour war zu Gast. Und dank eines bei Pokerfirma.de gewonnenen Tickets durfte ich an einem Side Event teilnehmen, 100+15 Euro Buyin mit einem Rebuy. Vorbereitet und hungrig gings um 1900 los.

Schlechte Karten gleich zu Beginn verschaffen mir nach zwei Runden Folds ein ultra-tightes Image. Nur die ungarische Fraktion rechts von mir möchte mit mir spielen. Ich möchte mit dem Teil der ungarischen Fraktion links von mir spielen, aber das ist eine andere Geschichte und ein anderes Spiel. Also gut, nutzen wir das Image aus, so gut es geht. :Qx: :Tx: in der Hand, :Ax: :Kx: :3x: am Flop und eine Continuation Bet reicht um :Jh: :Jd: loszuwerden. Gut. Ansonsten sind die Entscheidungen einfach, da ich kaum mittelmässige Karten bekomme, mein tightes Image behalte und C-Bets oft den Pot einstreichen. Einmal habe ich :Jd: :Jc: , ein Ungar wieder dabei sieht sch den Flop :Js: :7x: :3x: an, er spielt in mich hinein. Ich muss überlegen. Zwischen Call und Raise logischerweise, da merke ich dass es gerade zum schlechten Schauspiel wird und calle. Turn :Js: :7x: :3x: :Kx: , ändert nichts, hat er Könige hat ers verdient. Er setzt, ich überlege kurz, gehe allin er callt mit :Qx: :Tx: und dem Openender. Kommt nicht, und ich bin ausser dem schlechten Schauspiel am Flop mit meinem Spiel nicht unzufrieden. War ja auch ziemlich Standard. Mit 4-6k gehts dahin und die Rebuy-Phase vorbei. 296 Spieler und 225 Rebuys sorgen für einen ausreichend gefüllten Preispool mit 13k für den Sieger und 404 Euro für den 27.

Dann gehts etwas runter, bis ein ungarischer aktiver Spieler in früher Position limpt, ich raise mit :Tc: :7c: , Emo im Big Blind callt, ebenso der Ungar. Flop :Ah: :9c: :2s: . Nix getroffen, nur einen Verdacht auf Runner-Runner Möglichkeiten aber es wird zu mir gecheckt. Na gut, den Ungar bekomm ich raus, den Emo auch… ausser er hat ein As mit gutem Kicker, also flott allin, Emo deutet alles richtig und schaut nicht auf mein Image, callt mit :As: :Jh: . Ups. Doch was sehe ich da? Noch ein Treff und noch eins, das Flush ist fertig und ich bei 10k. Kurz darauf geht Emo allin, ich calle recht flott mit :As: :Ks: , er zeigt :Kc: :5d: und trifft nichts ausser später Freunde im Cash Game.

Dann werden meine Tische relativ regelmässig aufgelöst, kein Grund also am Image zu feilen, mit einigen Karten und guten Spots gehts ohne viele Showdowns dahin. Dann komme ich auf Tisch 1, der wird wohl nicht aufgelöst werden. Und es sind auch nur mehr 54 Spieler. Quasi jeder Zweite im Geld. Und ich bin kartentot. Stundenlang. Also wieder tightes Image. Strategie? Warten auf schwule Raises, und dann mit saftigem Reraise bis allin den Pot klarmachen. Oder Blinds stehlen. :Kx: :Qx: oder :Ax: :8x: muss da oft reichen, tut es auch und so bleibe ich immer knapp im oder unterm Chip-Average. Oft würde ich einem aktiven Spieler gern ein Reraise an den Kopf knallen, aber :8x: :3x: , :Qx: :2x: und weiteres erlauben das nicht wirklich. Bis in einer Hand zwei Spieler an einem und ein weiterer an einem anderen Tisch ausscheiden und die Bubble geplatzt ist. Uhrzeit 0315.

Links von mir leider weiter zwei junge Spieler, die recht aktiv sind mit ihren grossen Stacks. Der Oberchecker mit Sonnenbrille, Ipod (lol Mac) und PokerStars-Feuerzeug (für mehr haben die FPP nicht gereicht?) gibt fast alle Chips an andere ab, kommt aber wieder zurück. Der andere hat sich um viele FPPs oder Euro ein Pelzjäckchen für seine Freundin organisiert. Für mich gibts viel Zurückhaltung, einen Insta-Call eines Shortstacks dessen :Ac: :Kh: meine :6d: :6c: nicht überholen.
Generell ist mein Spiel tight, aber entschlossen. Das würdigen fast alle. Der Average ist meist etwas über 10 BBs, ich bin also etwas optionsarm, aber ob Allinpushes oder normale Raises, es wirkt. Pocket Pairs lassen sich weiter nicht blicken, dafür recht oft :Ax: :8x: . In später Position gut genug. Ab und zu verteidige ich (als einziger) einen Blind, wenn einer der beiden aktiven Spieler zu meiner Linken auf ~2,2 BBs raist. Mit dem Ziel mit dem kleinsten Treffer die C-Bet mit einem Allin zu würdigen. Aber dreimal komplett daneben. Dann denke ich wenn ich das nächste Mal ohne Treffer am Flop raise müsste es auch für einen Fold reichen, aber :Jd: :9h: auf einem :As: :Kc: :5x: Flop ist mir dann doch zu riskant.

Dann sitze ich mit 60k in Chips da, vor mir einer der eine Achterbahnfahrt mit seinen Chips hingelegt hat, geht mit etwas mehr wieder mal allin, ich calle schnell mit :5d: :5c: . Er zeigt eine :Qs: und… eine :4c: . 70% für mich aber :4x: am Flop und :4x: am River und ich bin als 21. mit 404 Euro Preisgeld draussen. Kein Fehler aber auch kein Glück in dieser Hand. Ein Sieg hätte mich über das Average befördert und ich hätte wohl noch 6-8 Shortstacks überleben können. Womit der Finaltisch nahe gewesen wäre. Sollte nicht sein. Also Geld abholen, Red Bull zwicken und ab ins Taxi dass mich um Uhrzeit 0445 nach Hause bringt.

TP-Link TL-WR941ND W-LAN Router

TP-Link TL-WR941ND W-LAN RouterSeit einiger Zeit machte mein Router, ein kleiner feiner, aber auch betagter NetGear FR114P Probleme: irgendwie schien das Domain Name Service (DNS) nicht richtig und schon gar nicht richtig schnell zu funktionieren. Also musste ein neuer Router her. Bloss welcher?

Einen Serial Port als Anschluss für einen Drucker brauchte ich nicht mehr; viele Anschlüsse waren auch nicht vonnöten, da mein Switch das interne Netz schon per Gigabit verteilt; Geschwindigkeit war auch kein grosses Thema, da mein Internetanschluss noch deutlich unter 100MBit liegt und weniger bietet eh keiner; W-Lan? Ja W-Lan brauche ich nicht wirklich.

Auch durch meinen Switch bin ich auf die Idee gekommen, wieder zu einem TP-Link Produkt zu greifen, da sich dieser als günstig aber sauber funktionell erwies. Da fanden sich Modelle um 25 Euro. Um 35 Euro jedoch gab es bereits ein Modell mit Draft-N W-Lan. Also gut.

Auf und einen TP-Link TL-WR941ND Netzwerk W-LAN Router 4-Port 300 MBit gekauft. Passt sehr schön zu meinem Switch, und nach etwas Plug Plug Plug gings auch schon ans Play. Denn die Einrichtung unter 192.169.1.1 ging problemlos und flott. Der Router macht alles was ich brauche und will. Der Spielfaktor beim Einrichten war so leider recht gering aber dafür funktionierte in kürzester Zeit alles wieder. Auch neue Domains erscheinen schnell im Browser – keine DNS Probleme mehr.

Technische Daten:

  • Supports PPPoE, Dynamic IP, and static IP broadband functions
  • Automatic dialing, On-demand dialing, detachable time dialing, filling most dialing requirements
  • Supports UPnP, DDNS, static routing, VPN Pass-through
  • Supports virtual server, special application and DMZ host ideal for creating a website within your LAN
  • Supports SSID broadcast control and MAC access control list
  • Supports 64/128/152-bit WEP, complies with 128 bit WPA standard(TKIP/AES), supports MIC, IV Expansion, Shared Key Authentication, IEEE 802.1X
  • Built-in firewall features IP, MAC, URL filtering which flexibly controls online access and time
  • Built-in DHCP server with automatic dynamic IP address distribution
  • User interface supports free WEB software updates
  • Sleek exterior, can be mounted on a wall or placed horizontally on a table or desk