Meine Keeper bei Fantasy Baseball 2010

Frühling ist Zeit für Spring Training; ist ja auch danach benannt. Ebenso ist es Zeit, sich Gedanken über seine Fantasy Baseball Keeper zu machen.

Die Liga ist Standard 5×5 Roto, 12 Teams, mit 25 Spielern und $260 Budget pro Team. Free Agents kosten im ersten Jahr 5 Dollar, im Folgejahr 6 Dollar; andere Spieler je nach Draftpreis plus jährliche Erhöhungen.

Ich schaffe es locker unter das Salary Cap indem ich den längstdienenden Beer Belly Dancer rauswerfe, Vladimir Guerrero. Kein Problem, da er nur mehr auf Util einsetzbar ist und $51 kosten würde. Raus fliegen weiter: OF Milton Bradley (7$) nein danke; OF Will Venable ($6) unproven; SP Justin Duchscherer ($7) einer meiner Favorites aber zu lange verletzt; RP C.J. Wilson ($6) gute Stats aber als Middle Reliever keine sechs Dollar wert; SP Josh Outman ($6) als Filler okay aber ich brauche Platz.

Ganz klare Keeper bei den Battern hingegen sind C Joe Mauer ($24), 1B Ryan Howard ($14). Dank guter Preise oder sehr hohem Potential auf anderen Positionen sieht mein Team dann so aus:
Joe Mauer, C, $24
Ryan Howard, 1B, $14
Rickie Weeks, 2B, $6
Elvis Andrus, SS, $6
Asdrubal Cabrera, 2B/SS, $6
Jorge Cantu, 3B, $7
Shin-Soo Choo, OF, $6
Josh Hamilton, OF, $16
Colby Rasmus, OF, $5
Nyjer Morgan, OF, $6
Michael Cuddyer, 1B/OF, $6

Wie man sieht hab ich mit Andrus und Morgan, etwas Speed, mit Rasmus, Hamilton und Cuddyer sollte ich etwas Power dazubekommen; Cabrera als Backup für das Middle Infield, Cuddyer für 1B. Backup Catcher sollte ich nicht brauchen müssen. 3B ist etwas dünn. Mal schauen was sich im Draft ergibt.

Bei den Pitchern habe ich vier Closer, viel mehr kann man nicht sinnvoll aufstellen: Chad Qualls ($7); Carlos Marmol ($9); Frank Francisco ($7); Francisco Cordero ($21). Letzteren habe ich in einem Trade erstanden für 3B Ryan Zimmerman, der gerade nicht so gut war, tut aber auf lange Sicht doch weh, da eben 3B schon seit Jahren eine meiner Schwachstellen ist. Egal.

Bei den Starting Pitchern habe ich auch einige nicht schlechte dabei: Zack Greinke ($4); Cliff Lee ($7); Chris Carpenter ($17); John Lackey ($14); Carlos Zambrano ($17); Scott Feldman ($6); Phil Hughes ($5). Greinke ist der Steal schlechthin, Lee euch sehr preiswert, Carpenter, Lackey und Zambrano gerade ihr Geld wert. Feldman und Hughes haben Potential. Vielleicht kommt auch hier noch einer im Draft dazu. Ich habe drei Plätze frei und dafür 44 Dollar Budget. Sobald ichs ehe wer aller verfügbar ist, werde ich einen Plan entwerfen. Vielleicht wird ja Alex Rodriguez frei und ich kann ihn für 42 Dollar draften. Hehe. Dann hätte ich ein jahr kein Problem mit Third Base.

Finnegans Wake – James Joyce

Es ist Anfang März und damit bald wieder Zeit für den St. Patrick’s Day. Zur Einstimmung darauf… nein, kein grünes Bier, sondern etwas James Joyce. Finnegans Wake: Gesammelte Annäherungen sind ein, eigentlich mehrere, Versuche einer Übersetzung. Wieso mehrere und wieso Versuche? Nun ja. Man lasse mich Wikipedia zitieren:

Finnegans Wake gilt als eines der bemerkenswertesten, aber auch der am schwersten verständlichen Werke der Literatur des 20. Jahrhunderts

Ich werde mich also hüten, hier eine Rezension abzuliefern. Doch ein wenig muss erzählt werden: Tim Finnegan, ein irischer Baumeister, steigt auf eine Leiter, fällt hinunter und bricht sich das Genick. Auf seinem Begräbnis wird eine Flasche Whisky auf seinem Sarg zerbrochen und er erwacht wieder zum Leben.
Dieser Aufstieg und Fall soll sich in den anderen Kapiteln und sogar Aufstieg und Fall der gesamten Menschheit widerspiegeln.
Das Besondere an der Sprache ist die Vermischung der englischen Sprache mit anderen und die Mehrdeutigkeit die allen Wörten innezuliegen scheint.

Was soll man sonst erzählen? Manche gelehrte Menschen meinen, in Finnegans Wake gar keinen Roman erkennen zu können. Wird also schwierig. Auf jeden Fall fühlt man sich mit Finnegans Wake in der hauseigenen Bibliothek wunderbar gewappnet und hat sich nach dessen Lektüre ein grünes Bier verdient. Aber erst am 17. März.