Black Death

Black DeathMan könnte es als actionreiche Komödie abtun. Oder als leicht durchschaubare Propaganda gegen die christliche Kirche. Nun, was auch immer sich die Macher dabei gedacht haben, Black Death ist ein ganz nettes Filmchen. Es gibt Tote. Viele Tote. Durch die Pest und auch durch die Hand des vom Bischof gesandten Ritters Ulric. Dieser schnappt sich den jungen Novizen wie-hiess-er-nochmal um ein kleines Dorf zu finden, dem Gott und die Pest fern zu bleiben scheinen.

Und dann geht es los, mit Gemetzel und mit Action aber auch mit sattsam bekannten anti-christlichen Darstellungen. So richtig spannend wird es nie. Ja, es sieht ganz gut aus alles, auch die Kampfszenen sind blutig-realistisch gut gemacht, aber der Film ist nicht mal anti-klimaktisch, sondern einfach irgendwann mal vorbei. Nicht abgeschlossen, nicht halb-offen, nicht nach Fortsetzung schreiend, sondern einfach fertig mit dem Erzählen der Geschichte.

Wäre ich nicht auf der Suche nach Zeitvertreib gewesen, wäre es schade um die Zeit gewesen. Dennoch Danke für den Filmtipp.

I Spit On Your Grave

I Spit On Your GraveI Spit On Your Grave ist als Film genauso bösartig wie es der Titel verspricht. Bleibt also nur mehr eine Frage: Wie versauen die deutschen Übersetzer den Filmtitel?

Ansonsten gibt es Sarah Butler als schnuckelige Hauptdarstellerin. Sie spielt eine Autorin, die sich in eine abgelegene Hütte begibt, um in Ruhe an ihrem neuen Buch schreiben zu können. Die Hütte jedoch steht irgendwo hinten im Wald, was gibt es also rundherum? Genau, Hinterwäldler. Klassische Rednecks, die an ihrer Tankstelle arbeiten und jagen und fischen gehen. Und Interesse an dem Mädl aus der Stadt zeigen. Zuviel für ihren Geschmack. Doch Rache ist süß. Und gewalttätig. Womit wir auch schon den einzigen Plot Twist verraten hätten.

Viel Spannung mag aber nicht nur deswegen nicht aufkommen, zu schnell ist klar, was passieren wird. Dennoch ist der Film ganz witzig und ein netter Zeitvertreib.