Versuch einer Selbstanalyse – PokerStars SNG

Ein guter Pokerspieler analysiert regelmässig sein Spiel. Nun denn. So will ich es denn mal versuchen. Also her mit der Hand History des letzten Spiels: ein HeadsUp Sit’n’Go auf PokerStars. Die Kontrahenten: Christoph Weber gegen den Schweizer Phönix221. Um aus der Asche wieder auferstehen zu können, muss man ihn erst mal zerlegen.

Wir starten mit Blinds von 10/10 und einem Stack von 1.500. Weiterlesen

Three Nights in August

Three Nights in AugustSo etwas nennt man wohl fesselnd. Ich laufe da so unschuldig durch San Francisco, komme wieder mal an einem Borders nicht vorbei und schaue hinein. Drinnen zieht es mich natürlich gleich Richtung Sport, wo ich sogleich ein Buch ergreife, das ich schon am Radar hatte: Three Nights in August: Strategy, Heartbreak, and Joy Inside the Mind of a Manager. Und weggelegt habe ich es viel später. Gekauft habe ich es wenig später. Buzz Bissinger, wer auch immer du bist, schreiben kannst du.

Ebendieser Buzz Bissinger hat einige Monate mit Tony LaRussa, dem Manager der St. Louis Cardinals, verbracht. Mit ihm geredet, sein Denken mitverfolgt. Zu komplex sind diese Gedanken um sie darstellen zu können. Also hat Bissinger eine Series gegen die Chicago Cubs gewählt, anhand der er aufzeigt wie genau und vielschichtig La Russa die drei Spiele im August durchdenkt.

Es ist kein Moneyball, keine grundlegende Strategie oder Denkanweisung, aber das soll es auch nicht sein. Man fühlt den Rhythmus einer Baseball-Saison. Irgendwann beginnt es sich ein wenig zu ziehen über die langen Sommermonate hinweg. Jeden Tag ein neues Spiel. Das Spiel selber ist kein Sprint, sondern ein manchmal meditatives Hin-und-Her zwischen Pitcher und Batter. Und auch für den Manager hat diese Auseinandersetzung viel Bedeutung. Und auch wenn er fast ruhig im Dugout steht, hat er immer einen vollen Kopf. Statistiken, soll er einen Spieler austauschen, einen Steal ansagen oder gegen ihn verteidigen und was denkt der andere Manager und wie kann ich ihm zuvorkommen?

Das Buch zu lesen ist ein Muss für jeden Baseball-Fan.

Captain America: The First Avenger

Captain America: Hayley AtwellSteve Rogers will im Zweiten Weltkrieg mitmachen, ist aber zu klein und schmächtig, so fällt er bei der Musterung durch. Nicht einmal. Nicht zweimal. Sondern gleich fünf Mal. Doch einem Wissenschafter fällt er auf, und er wird von ihm für tauglich erklärt. Und als er dann zwar körperlich an allem möglichen scheitert, offenbart sich sein guter Charakter. Und so wird er für ein Experiment herangezogen. Der Wissenschafter möchte aus ihm einen Übermenschen machen. Und es gelingt: Captain America ist geboren.

Captain America tritt auf vielen Bühnen auf und macht Propaganda. Doch das macht ihn bei den Truppen unglaubwürdig. Und natürlich ändert der Superheld sein Image… hin zum wirklichen Superhelden.

Captain America schlägt Green Lantern. Ein etwas mutierter Mensch gewinnt gegen einen durch Galaxien reisenden Mensch mit verliehenen Superkräften? Wie das? Na, zumindest mal an der Kinokasse: der Film ist deutlich besser gelungen. Wirkt Green Lantern etwas zu dicht, ist Captain America einfach stimmig. The First Avenger zeigt die Entstehung des Superhelden, und was fehlt dann? Natürlich! Eine Fortsetzung mit etwas „reguläreren“ Abenteuern. Kinostart 2012.