Dead Beat – The Dresden Files #7

Dead Beat - The Dresden FilesHarry Dresden reitet wieder. Diesmal wirklich. Auf einem untoten Dinosaurier. In Dead Beat bekommt es Chicagos einziger Magier nicht nur mit Vampiren und Schwarzmagiern zu tun, sondern auch mit dem Erlkönig.

In Blood Rites hat Dresden mithilfe von Lt. Murphy einige schwarze Vampire getötet, jedoch waren under den Toten auch von den Vampiren abhängig gemachte Menschen. Mavra, die Anführerin, erpresst Dresden nun mit Fotos, die Muurphy beim Töten zeigen und ins Gefängnis bringen würden. Harry soll The Word of Kemmler finden, das Tagebuch des Necromancers Kemmler. Doch auch einige Schwarzmagier sind hinter dem Buch her, um durch das Ritual des Darkhallow und mit Hilfe des Erlkönigs zu einem Halbgott zu werden. Das muss Dresden natürlich verhindern.

Nebenbei bekommt es Harry auch noch mit einem der Denarians zu tun, tötet ihn, wird dabei aber mit dem Todesfluch belegt alleine zu sterben.

Durch den Krieg gegen die Vampire sind die Wardens, die Beschützer des White Councils, stark geschwächt, aber sie holen sich Verstärkung: Harry Dresden. Mit etwas Widerwille nimmt er an, denn er braucht Hilfe, um gegen die Schwarzmagier anzukommen. Viel Hilfe. Also auch schnell mal einen Dinosaurier. Und er bekommt einige andere unerwartete Verbündete: die Wardens, ein Dinosaurier, der Schatten Lasciels der sich in Harry Hirn eingebrannt hat, Johnny Marcone und… eine Polka-spielende Ein-Mann-Band in Form des Leichenbeschauers Waldo Butters.

Skurril und mit hohem Tempo jagt Jim Butcher uns und Harry Dresden im siebenten Teil der Dresden Files durch Chicago. Und macht so Lust auf mehr.

Dead Beat ist erhältlich bei Amazon.de.

Bad Ass

Danny Trejo in Bad AssEin paar junge Rowdies stänkern in einem Bus. Bevor sie einen alten Mann zusammenschlagen können, tritt Danny Trejo als Frank Vega in Erscheinung. Als alternder Vietnamveteran versteht er was vom Kömpfen und schlägt die beiden zusammen. Ein Video davon landet auf YouTube und schon wird Vega als Bad Ass berühmt. Gut so, denn mit Streicheln und Gut Zureden hätte die beiden keiner aufgehalten. So etwas nennt man Zivilcourage. Ist nur bei uns dank überbordender Political Correctness schwerst verpönt.

Als etwas später ein Freund von Bad Ass ermordet wird und die Polizei nichts unternimmt, macht er sich selber auf die Spurensuche. Und findet beinahe mehr als selbst er handhaben kann.

Die Handlung ist mörderisch aber nicht mörderisch überraschend. Aber für einen Actionfilm ist es ausreichend und die Action ist anschaulich und handgreiflich. Grosse Explosionen braucht man nicht erwarten, dafür Blutspritzer und das Geräusch brechender Knochen. Sehr gut. So hört sich Gerechtigkeit an.

American Sniper – Chris Kyle

American Sniper von Chris KyleDie Autobiografie des tödlichsten Scharfschützen in der Geschichte der Vereinigten Staaten. Na pfau. Klingt reisserisch, ist es auch, aber das ist nur der Titel. Der Rest von American Sniper ist relativ nüchtern. Der Autor selber ist es an vielen Stellen seiner Geschichte nicht. Und sachlich ist das Buch natürlich auch nicht immer. Aber dafür umso spannender.

Chris Kyle wächst in Texas auf, und so interessiert er sich für das Leben als Cowboy: Waffen, reiten und auf einer Farm arbeiten. Er ist ein passabler Rodeoreiter, wird jedoch verletzt und so arbeitet er fortan auf einer Farm, während er studiert. Nach dem Studium entschliesst er sich, Soldat zu werden. Natürlich nicht irgendein Fusssoldat, es soll schon ein Spezialkommando sein. Und so verschlägt es ihn zu den Marines und er wird ein SEAL.
Die Ausbildung ist hart und er verletzt sich. Aber er schafft es, und er wird Sniper. Nicht der Beste seines Jahrgangs: egal, denn er hat Glück, also viele Möglichkeiten. Denn er wird in den Irak geschickt und beim Kampf in Fallujah und Ramadi hat er sehr viele Aufständische im Visier. Und schon bald hat er den Rekord der meisten Abschüsse gebrochen. Nur das Familienleben zieht ihn zurück und dann auch schon an den Schreibtisch: um uns dieses Buch zu schreiben.

Und das tut er sehr gut, es ist witzig, informativ und es zeigt die persönliche Seite des Krieges auf. Es ist ganz sicher kein Lehrbuch für Sniper oder Möchtegern-Scharfschützen. Auch das Wissen über Waffen, dass er vermittelt, ist eher gedacht um Anfänger nicht auszuschliessen. Das soll es alles nicht sein, sondern eine Autobiografie. Eine gute.

Und sie ist auch auf Amazon.de erhältlich.