Querschüsse

Freiheit: ein schöner Begriff. Erstrebenswert. Worth dying for, wie ein US-Amerikaner sagen würde.

Das finden leider nicht mehr viele Menschen. Schon gar nicht in Österreich. Dennoch gibt es einzelne Personen, die gegen den Mainstream anschwimmen und -kämpfen. Nicht nur unter ihnen sondern vorne und exponiert steht Dr. Georg Zakrajsek, Generalsekretär der IWÖ. Ein wahrer Freund der Freiheit.

In seinen täglichen Querschüssen findet man Gedanken

  • zur Tagespolitik
  • zu den Medien
  • zur Kriminalität
  • zu den Menschenrechten
  • zum Waffengesetz
  • zu den internationalen Vereinigungen wie UNO und EU.

Darunter oftmals

  • Eine kurze Nachricht, die es nicht in den Mainstream schafft.
  • Eine unangenehme aber offensichtliche Wahrheit.
  • Eine blamable Lüge einer nicht unwichtigen Person.

Zakrajsek bringt diese Themen unterhaltsam rüber. Auch wenn sie für denkende Menschen Schreckensbotschaften beinhalten sollten. Was Nachrichten zuletzt sehr häufig tun, auch wenn sie schnell wieder verschwinden unter dem Druck der political correctness (würg!) dem Deckmäntelchen der Beruhigung nach dem Muster Brot und Spiele.
Prädikat: lesenswert.

A Game of Thrones – George R. R. Martin

A Game of ThronesIch wollte ja warten, bis George R. R. Martin die Serie A Song of Ice and Fire fertig geschrieben hat. Dann kam die Fernsehserie auf HBO, und nun kennt es jeder und redet darüber. Und da ich noch beim Lesen ein wenig an der Spannung teilhaben möchte, musste ich nun doch beginnen mit A Game of Thrones.

Der frühere König der Seven Kingdoms war verrückt, er hat Leute geröstet und so Sachen. Das kam nicht gut an, also gab es Krieg: Robert und Eddard stürzten den König, dessen Enkelkinder ins Exil flüchteten. Robert wurde neuer König, aber er braucht wieder mal die Hilfe seines alten Freundes, also bittet er ihn, an seinen Hof mitzukommen. Bitten eines Königs werden selten abgeschlagen, und so verlässt Eddard den Norden um in die Hauptstadt zu ziehen: mitten in das Game of Thrones, das Spiel um Macht. Sein ältester Sohn Robb übernimmt seinen Sitz im Norden, seine Töchter kommen mit ihm, sein Bastard John geht an die Mauer im Norden, die seit Jahrtausenden von den schwarzen Brüdern besetzt wird, um Wildlinge und Monster vom Reich fern zu halten.

Das waren nur Teile der Handlung und der Figuren. Eine Zusammenfassung macht hier wenig Sinn. Das muss man selber gelesen haben.

Das Gesamtwerk wird viele tausend Seiten umfassen, so wundert es nicht, dass der Start beinahe etwas gemächlich ist. Das liegt nicht nur daran, dass viele Figuren aufzubauen sind. Nein, Martin lässt sich Zeit, um den Leser in seine Fantasywelt eintauchen zu lassen. Hat bei Tolkien ja auch funktioniert. Und es macht sich schnell bezahlt…

Taken 2

Taken 2Dumme Filmtitel Teil Siebenhunderttausendunddrei: Aus Taken wird 96 Hours. Was denken sich verkackte Übersetzer dabei? Dass der durchschnittliche Deutsche 96 Hours gerade mal versteht, aber Taken nicht? Bilden sie sich ein, nur sie würden ausreichend Englisch verstehen? Kann man so eingebildet und vertrottelt sein? Darf ich mal einen der Chef-Filmtitel-Übersetzer kennenlernen? Ich tu ihm auch nicht weh… nicht mehr, als er uns allen weh tut mit diesem Dreck.

Liam Neeson spielt in Taken 2 einen ehemaligen irgendwas-Agenten. In Teil Eins wurde seine Tochter entführt, er findet sie innerhalb von 72 Stunden und tötet am Weg einige Menschen. Deren Angehörige sind nicht glücklich. Und schwören Rache. Sie wollen ihn mitsamt seiner Familie entführen und töten. Und da geht die Action los… bumm! zack! knuff!

Wie man an der klangmalerischen Wortwahl bemerkt, ist es ein Actionfilm. Die Action ist gut. Die Handlung auch, was ihn schon zu einem hervorragenden Exemplar seiner Gattung macht. Ein famke-tastischer Film.