Google Tasks Sync mit Thunderbird

google-tasks-syncDas Internet hat ja jeder schon in der Hosentasche. Dennoch ist ein Desktop-PC unerlässlich. Mehrere grosse Bildschirme und ordentliche Rechenpower ersetzt man nicht durch always-online.

Als Emailprogramm empfiehlt sich Thunderbird, als passendes Kalender-Addon gibt es Lightning, dann hat man auch den Google Kalender im Blickfeld. Eine Schwachstelle waren lange Zeit die Tasks: hier gab es keine offene Schnittstelle, und so haben sich viele kleine Addons und Webseiten und Apps angesammelt, die wohl funktionieren mögen. Aber es gibt nun – endlich – auch die Möglichkeit, die Google Tasks im Thunderbird zu benutzen. Dank einem weiteren Thunderbird-Addon namens Google Tasks Sync.

Das Interface ist simpel und dennoch hat man seine offenen Aufgaben dann gut im Blickfeld. Genau so mag ich das.

WBCOOP 2013

PokerStars hat einen sehr guten Poker Client. Er ist schnell, und es ist sehr spielbar. Es gibt vor allem keine unnötigen Verzögerungen: bei einem HeadsUp anmelden, der zweite meldet sich an: Start! Sehr gut, so soll es sein. Und dennoch ist es nicht meine Tour bei den Headsup-Spielen, die sich mir am meisten aufdrängt. Passend zur WBCOOP 2013 is es eine frühere World Blogger Championship of Online Poker: 2007 war es. Deutlich weniger Teilnehmer, bessere Chancen auf deutlich bessere Preise wie mir scheint. Besonders das custom Chipset für den neunten Platz hatte es mir angetan. Aber es sollte nicht so sein.

Die Stimmung an den Tischen war gut, schließlich war es ein großer Freeroll für Blogger, also zumindest an der Tastatur nicht sehr introvertierte Menschen. Als Freeroll war aber auch die Ernsthaftigkeit nicht bei allen gegeben. Man konnte also schnell seinen Chipstapel erhöhen, ihn aber noch schneller auch wieder verlieren. Es lief ganz rund bei mir. 190k war mein Stand. Als dann ein lustiger Portugiese ein Fünftel seines Stacks riskiert mit 98o. Und mit dem Openender dann auch noch den Rest committed. Reicht dann natürlich gegen meine beiden Damen. Das hat mich einiges gekostet, nicht nur an Chips sondern auch an Spielfreude und Konzentration. Ich bin dann recht bald ausgeschieden. Bad Beats, bad beats, whatcha gonna do, when they come for you…

Immerhin gab es dann noch etwas wohlverdienten Schlaf. Am nächsten Tag könnt ihr euch meine Überraschung kaum vorstellen, als ich nachgesehen habe, wer nun was gewonnen hat. Der lustige Portugiese mit seinen zweifelhaften Spielzügen, oder gerade deswegen, hat den Main Event doch tatsächlich gewonnen. Wow. Ohne mich und meine Chips hätte er das wohl nicht geschafft. Dennoch, so richtig habe ich es ihm nicht vergönnt. Bis heute nicht. Vielleicht gibt es ja eine Revanche.

Somit kein custom Chipset für mich, nicht mal ein Deck Karten, nur vergeudete Stunden an den virtuellen Pokertischen. Und dennoch, es war sehr unterhaltsam, da wird die überlaufene WBCOOP 2013 nicht leicht mithalten können. Aber ansehen werden wir uns das trotzdem… willst du auch dabei sein, verweise ich dich hiermit zur offiziellen Seite von PokerStars. Hier erfährst du alles Nötige zu den Teilnahmebedingungen. Am ersten März startet es dann. Jeden Tag gibt es drei Turniere, insgesamt dann 30 an der Zahl. Man bekommt zehn Tickets, kann sich also in bis zu zehn Turnieren Geld aber auch Punkte für das Tournament Leader Board erspielen. Ich werde Turniere am Wochenende anvisieren, oder Turbo und shorthand Turniere. Die Startzeiten um 16, 20 und 24 Uhr MEZ lassen hier nicht viel anderes zu. Das Main Event startet Montag, dem 11. März um 16 Uhr.

Zusätzlich zu den Turnieren gibt es noch preise für den besten Blogger, den besten Live Tweeter – das wäre mal ein Grund, sich einen Twitter-Account zuzulegen! – und, sexistischerweise, auch noch einen für Best Female Blogger. Wie hier wohl das Geschlecht überprüft wird? Nicht anhand der Nicknames zumindest, meiner wäre auf PokerStars cwebb1977. Sag doch Hi zu mir an den Tischen.

Viel Erfolg. Es sei denn, du bist LParreira, du hast dein Glück schon aufgebraucht.

A Feast for Crows – George R. R. Martin

A Feast for CrowsDas Epos geht weiter! Nach A Storm of Swords versorgt uns George R. R. Martin mit einem weiteren Buch, das neue Massstäbe setzt: so musste Martin das Buch zweiteilen, da es zu umfangreich wurde. Und es in der Mitte zu teilen, wäre zu einfach für einen grossartigen Autor. Er teilt die Kapitel immer Charakteren zu, und nun ordnet er diese geografisch zueinander. In A Feast for Crows finden wir die Charaktere vor allem im Süden der Sieben Königreiche wieder.

Martin hat seinen Lesern und vielen anderen Autoren eines beigebracht: Angst zu haben! Angst, dass die Helden der Geschichte sterben. Ist man es gewohnt, eine Geschichte eines Helden zu lesen, geht man in jede Situation hinein, und egal wie gefährlich der Gegner und wie aussichtlos die Lage, der Held wird es überstehen. A Song of Ice and Fire geht das ganz anders an schon früh sterben echte Sympathieträger. Und auf einmal hat man Angst. Jeder kleine Ausritt, jeder verirrte Pfeil, jedes kleine Abenteuer kann den Tod bedeuten.

Umso spannender und fesselnder wird die Geschichte. Oder Geschichten in Mehrzahl, denn so wenig passiert natürlich nicht. Zum Glück ist der nächste Teil auch schon veröffentlicht, den man kaum erwarten kann, so man A Feast for Crows fertig gelesen hat.