Lost Vegas – Paul McGuire

Lost Vegas - Paul McGuireDer Pokerboom ist vorbei, die Geschichten leben weiter. Nirgends wenige als in Lost Vegas von Paul „Pauly“ McGuire.

Der Journalist berichtet von vier WSOPs. Zu Beginn ist ihm alles neu, doch Las Vegas zieht auch ihn in seinen Bann. Und so erzählt er von den guten Tagen, von Poker, Glücksspiel, absurden Wetten. Was in Las Vegas aber nicht fehlen darf, sind die Abgründe der menschlichen Zivilisation von Strippern, Junkies, Drogen. Oder auch mal ein Riesensteak. Zwischen billigen Absteigen und den Luxushotels trifft er Menschen, die oftmals gescheitert sind, dafür aber umso mehr zu erzählen haben.

Er kann schon gut schreiben, der Pauly. Die Gier packt einen, die Gier nach all dem Exzess, die Gier nach „dabei-sein-wollen“. Nicht an allen Stellen, aber an vielen. Die wahrlich gute Botschaft: auch ohne Pokerboom ist die WSOP noch riesig und Las Vegas steht sowieso noch.

Immobility – Brian Evenson

Immobility - Brian EvensonSo immobil wie Hauptfigur Josef Horkai ist Immobility von Brian Evenson: die Handlung zieht sich durch die post-apokalyptische Gegend als wäre meterweise zähflüssiger Sirup der Grund für den Kollaps der Zivilisation.

Wie in Cormac McCarthys The Road geht es auch hier um eine Reise. Mehr oder weniger. Es gibt ein Ziel, und es tut sich eigentlich auch einiges, dennoch zieht sich der Weg in Immobility deutlich länger dahin.

Josef Horkai wird aus einer Stasis erweckt und bekommt den Auftrag, einen gestohlenen Kanister zurückzubringen. Was einfach klingt, wird ein wenig erschwert durch den Umstand, dass er gelähmt ist und seine Beine nicht bewegen kann. Also bekommt er zwei Träger zugewiesen. Diese jedoch müssen einen Schutzanzug tragen, damit sie länger als ein paar Tage draußen überleben können. Nur Horkai ist davon nicht betroffen.
Was ist in dem Kanister? Wieso überlebt Horkai draußen, wieso ist er gelähmt? Viele Fragen, und die meisten werden beantwortet, aber die Zeit dazwischen wird fad. Evenson gelingt es nicht, die Spannung aufrecht zu erhalten, so spannend ist die Gegend und die Reise nicht und die Antworten auf soviele Fragen sind vorhersehbar. Großartiger Schluss, meint der Standard-Rezensent, ich meine, der Schluss kann die Fadesse auch nicht wettmachen.

Seiko 5 Military

seiko-5-militaryMeine gewonnene Poker Royale Uhr ist zwar super – aber auch etwas empfindlich. Das Glas musste ersetzt werden, die Batterie sowieso ein paar Mal, und das Armband löst sich auch schon wieder mal auf.

Also suchte ich nun eine etwas alltagstauglichere, gemütliche Uhr – und bin bei der Seiko 5 Military gelandet. Ein schwarzes Stoffarmband erscheint vielleicht nicht so edel wie ein klassisches Lederarmband, aber genau darum geht es ja. Die Uhr soll alltagstauglich sein, das ist sie, und bequem ist es obendrein. Sie trägt sich sehr gut, das Band ist angenehm und von der Länge her ziemlich Standard.

Die Seiko 5 ist leicht, das Gehäuse nicht zu groß, die Zeiger und die Zahlen leuchten im Dunkeln gut und erkennbar.

Perfekt als EDC: EveryDay Carry

Eine Zusammenfassung der genauen Uhrenmerkmale:

  • Marke Seiko
  • Modellnummer SNK809
  • Artikelnummer SNK809
  • Model Jahr 2011
  • Glas Hardlex
  • Armbandschließe Schnalle
  • Gehäusematerial Edelstahl
  • Gehäusedurchmesser 37 Millimeter
  • Höhe des Gehäuses 13 Millimeter
  • Armbandmaterial Stoff
  • Breite des Armbands 16.8 Millimeter
  • Gewicht 60 Gramm
  • Uhrwerk Automatik
  • Wasserdicht bis 100 m