The Gun Digest Book of the Glock

The Gun Digest Book of the GlockAlles Wissenswerte zu Glocks findet man in The Gun Digest Book of the Glock. Von den verschiedenen Kalibern gibt es die Grössen Standard, Kompakt und Subkompakt. Allerdings ist die Reihenfolge der Benennung nicht der Reihe nach oder sonstwie intuitiv nachvollziehbar: die Glock 17 ist das erste Modell, und die heisst nicht so, weil in das Standardmagazin 17 Schuss reingehen, sodern weil es Gaston Glocks 17. Patent war. Und die anderen reihen sich auch ein der Reihenfolge der Patentierung nach.

Lesbar ist das Buch nicht. Es gibt ja auch keine echten Geschichten. Sondern eine ausführliche Liste an Glock-Modellen und Zubehörmöglichkeiten. Von letzteren gibt es für viele andere Modelle deutlich mehr. Hier bemerkt man den Unterschied der Fans: andere sollen alles in pink und supper-accessorized haben, eine Glock muss einfach funktionieren und das tut sie ausgezeichnet.

Die Vor- und Nachteile der einzelnen Kaliber werden angeführt, aber auch Zubehör wird kritisch beäugt, sei es der beliebte verlängerte Verschlussfanghebel oder verschiedene Arten von Holstern. Zum Schluss gibt es noch eine kleine Aufstellug verschiedener Wettbewerbe, die man mit einer Glock schiessen kann. Das gilt leider nur für die USA, in Österreich wird man da nicht so schnell und variantenreich fündig werden.

Wieder mal ist das Buch günstiger zu haben, wenn man es über The Book Depository bestellt. Diesmal zur Zeit gleich um drei Euro. Die paar Tage Lieferzeit kann man da schon aushalten.

Duck Dynasty

Duck DynastyMan kann alles reparieren mit Duct Tape und Verlängerungskabeln. Eine alte Weisheit. Zumindest unter Rednecks. Was passiert, wenn eine Familie an Rednecks zuviel Geld hat, sieht man an der Familie Robertson in der Fernsehserie Duck Dynasty.

Phil Robertson war anno dazumals Quarterback an der Louisiana Tech, er war Starter, sein Backup ein Typ namens Terry Bradshaw. Doch er hörte auf, zu spielen, da er mehr Interesse an der Entenjagd hatte. So wurde Bradshaw zum Starter und dann NFL-Spieler und ist nun in der Football Hall of Fame. Und was machte Phil Robertson? Er baute Entenlocker, wurde damit reich und ja, er jagt immer noch Enten. Und alles andere, was auf seinem Grund herumrennt.

Mittlerweile hat sein Sohn Willie das Unternehmen übernommen und es arbeiten fast nur Verwandte im Betrieb. Faule Verwandte vor allem, die jede Ausrede nützen, um aus dem Duck Room zu entfliehen: vornehmlich um Blödsinn zu treiben. Allen voran Willies Bruder Jase und sein Onkel Si, der nicht nur seine Zeit in Vietnam mit unmöglichen und unglaublichen Geschichten auszuschmücken vermag.

All diesen Blödsinn kann der geneigte Medienkonsument mitverfolgen, seit mittlerweile mehr als drei Staffeln. Zu finden sind die einzelnen Duck Dynasty Episoden direkt auf A&E TV.

Blood for the Blood God – CL Werner

Blood for the Blood God - CL WernerDas Warhammer Universum ist riesig – auch im nicht 40k Teil, der sich der klassischen Fantasy widmet. Da man bei den Warhammerspielen jede Rasse übernehmen kann, gibt es auch bei den Büchern der Black Library ungewohnte Themen. Da spielen schon mal Rattenmenschen oder Vampire die Haupt- und Heldenrolle, also den klassischen Protagonisten. Oder auch mal Anhänger des Chaos, wie in C. L. Werners Blood for the Blood God. Die Nachfahren des legendären Königs Teiyogtei werden gejagt: Schon vor mehr als 500 Generationen hat er Teiyogtei bekämpft und beide starben im Duell. Und nun ist einer davon zurück, der Skulltaker.

Die verschiedenen Stämme bekämpfen sich gegenseitig, es herrscht eine Balance, nicht nur aufgrund der Unbezwingbarkeit der Anführer. Doch so ganz unbezwingbar sind sie nicht: zuerst einer und dann zwei werden getötet. Die restlichen Stämme beraten sich, und chaostypisch kommt es zu mehr Chaos. Aber auch zu einer Mission, den Skulltaker zu stoppen. Doch dieser ist der Champion des Blutgottes Khorne und er sammelt Totenschädel für dessen Thron: Blood for the Blood God, Skulls for the Skull Throne wäre sein Leitspruch, würde er viel reden. Und sterben steht nicht auf seinem Plan oder dem seines Gottes.

Khorne had legions to die for him. The Skulltaker was marked out for a different purpose.

Blood for the Blood God ist ein Klassiker. Durch den Wechsel der Szenen und dem folglichen Mangels eines durchgehenden Protagonisten fehlt aber die Konstanz. Der Skulltaker ist der verbindende Antagonist in einer Welt voller Antagonisten und voller Wechsel zwischen den verschiedensten Fronten. Identifizieren kann man sich aber so mit keiner Figur und das Lesevergnügen wird gemindert, es wird stellenweise etwas zäh. Dennoch gefällt mir das Setting, und das Cover und, wieder mal, finde ich, dass das Buch in keiner Warhammer-Sammlung fehlen dürfte. Gedruckt bekommt man es nur mehr gebraucht, es gibt aber seit Kurzem auch eine Ebookversion.