Fuzzy Nation - Joe Scalzi

Fuzzy Nation – John Scalzi

Fuzzy Nation - Joe ScalziWas macht man als Rezensent mit einem Buch, das sehr witzig ist aber ansonsten wie ein Actionfilm? Die Witze will ich nicht vorwegnehmen und die Handlung ist auch zu schnell erklärt.

Hätte ich so etwas von John Scalzi erwartet? Seine Old Man’s War Trilogie war blendend. Vielleicht liegt es auch daran, dass Scalzi ein älteres Werk eines anderen Autors mit Fuzzy Nation neu aufgelegt hatte.

Nun denn: Jack Holloway ist ein ehemaliger Rechtsanwalt, der nun als Entdecker auf einem fremden Planeten arbeitet. Er findet eine riesige Ansammlung an Bodenschätzen. Und eine Familie an kleinen fusseligen Lebewesen läuft ihm zu: die little Fuzzies. Holloway ist in guter Scalzi-Tradition nicht überall beliebt, sarkastisch und egoistisch. Ein Mensch also, über den man gerne liest aber nicht unbedingt kennen muss.

Das ist aber schon einer der wenigen Lichtblicke: der Rest der Handlung ist zu seicht und absolut nichts ist überraschend. Vielleicht war es früher leichter, Menschen zu überraschen und unterhalten, so wie man damals das kleine Einmaleins oder einfache physikalische Phänomene mühsam und langwierig erlernen musste, was heute alles schon von Volksschülern erlernt wird.

Gesamt bleibt das Werk okay, ganz witzig, aber genau so bemerkenswert wie ein Actionfilm: nicht sehr. Schade eigentlich.

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