Order Of The Stick

Order Of The Stick

Order Of The StickComics haben schon lange den Schritt von Print-Zeitungen ins Internet gewagt und geschafft und das ist gut so. Eine breite Lesermasse mit diversesten Interessensgebieten bietet Platz für viele neue Comics. Und mehr Platz und Farbe als jeden Tag drei kleine Bilderchen in Schwarz-Weiss. Eines davon fände beim durchschnittlichen Zeitungsleser auch wenig Anklang: Order Of The Stick handelt von einer Gruppe Rollenspiel-Charaktere.

Es ist eine bunt zusammengewürfelte Gruppe, aber dann auch wieder typisch für eine Rollenspielgruppe wird jeder Einsatzbereich abgedeckt: ein Kämpfer als Anführer, ein Dieb, ein Ranger, ein Barde und ein Magier kämpfen sich durch externe und interne Konflikte. Ihnen gegenüber stehen Bösewichte in Form vieler kleiner grüner Goblins die nicht viel mehr als Kanonenfutter darstellen bis hin zu deutlich mächtigeren Untoten und anderen Monstern.

Rollenspiele wie Dungeons & Dragons sind nicht unbedingt mehrheitstauglich, erfreuen sich dafür umso fanatischerer Anhänger. Dass diese nicht nur nerdy sondern auch kreativ sind, beweist Rich Burlew mit seiner simplistischen Art zu Zeichnen. Dafür kann er umso besser Geschichten erzählen. Mit viel Humor. Einiges daraus ergibt sich aus der Tatsache dass die Rollenspiel-Charaktere sich bewusst sind, dass sie in einem Rollenspiel sind. So werden viele Geschehnisse auf Würfelglück oder -pech zurückgeführt. Aber es werden auch Regeln gebogen wenn es gerade nicht anders geht. Oder es Spass macht oder den Dungeon Master an den Rande der Verzweiflung bringt.

Diese Sichtweise macht den Comic einzigartig (beinahe, doch dazu komme ich in nächster Zeit schon noch). Die oft langen Handlungsstränge füllen mittlerweile ein beachtliches Archiv und dem geneigten Leser würde ich sehr den Einstieg mit dem ersten Strip New Edition empfehlen.

3 Gedanken zu „Order Of The Stick“

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