Reamde – Neal Stephenson

Neal Stephenson ist zurück und haut uns mit Reamde ein weiteres Machtwerk um die Ohren, in dem es im Eiltempo und durch verschiedenste Handlungsstränge rund um die ganze Welt geht.

Hauptfigur ist wohl Zula: die Freundin eines Hackers, der Probleme mit Kunden bekommt. Blöderweise ist der Kunde die russische Mafia. Unter den gekauften Daten war auch ein Virus. Also werden Zula und ihr Freund nach China entführt, um den Virusschreiber zu finden. Doch dort geraten sie an islamische Terroristen. Um von diesen nicht getötet zu werden, erzählt Zula von ihrem reichen Onkel. Und so geht es zurück nach Kanada.

Wie wir es erwarten, begnügt sich Neal Stephenson nicht mit einem Handlungsstrang. Die Wendungen sind nicht, wie so oft, erzwungen, vorhersehbar und nur mit deus ex machina erklärbar. Stephenson vereint hier einige seiner bereits in Büchern verwerteten Spezialgebiete: Geld (The Baroque Cycle), Computer (Interface), Südostasien (Cryptonomicon). Es ist ein wunderbares Buch und besser als die Gesamtwerke anderer Autoren *hust*Dan Brown*hust* wenn auch nicht ganz sein Meisterwerk. Dennoch sollte man es gelesen haben.

Reamde ist auch auf Amazon.de erhältlich.

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