101 Sachen die ich nicht mag

Zimmerpflanzen
früh aufstehen
Michael Schumacher
Vegetarier, die aufgrund ihrer Intoleranz denken, meine Ernährungsweise kritisieren zu müssen
Sonne
zuviel Licht
Intoleranz
Fußball
Gegenverkehr
nicht der erste am Klo sein
Chili ohne die nötige Schärfe
Menschen, die sich einem Klischee entsprechend kleiden
Sonntagsfahrer
Geschwindigkeitsbegrenzungen
Kinder, die das Footballfeld im FV-Park während der NaWi-Bowl betreten oder sonst wie missbräuchlich verwenden
verlieren
alkoholfreies Bier
Frauen mit Bart
Putzen und Zusammenräumen
schlechte Verlierer
Progress, ziellosen
eine Stunde auf Spareribs warten
mich frisieren müssen
Milch
zuwenig Schlaf
Boybands, v.a. O-Town
Raucher und vor allem Raucherinnen
Gigi Anderson
Vogelgezwitscher beim Nachhausegehen nach einem Fest
auf einem Fest der Nüchternste zu sein (ich glaube zumindest dass es mir nicht gefallen würde)
Dauerschnupfen (das weiß ich ganz genau!)
reden (müssen)
mathematische Beweise
Gruppendynamik
nicht nur auf mich selbst vertrauen können
Telefone
Spinnen
früh aufstehen
Microsoft Word, weil es immer so nett abstürzt und meine Artikel verschwinden lässt
Schnittblumen
Ö3
Frauen ohne Kopfhaar
einen Tag ohne Internet
Lammfleisch
Hunde, außer als Schnitzel, auch wenn Katzen besser und Kängurus schlechter schmecken
ICQ, weil es immer Neustarts nötig macht
Frühstück, außer einer großen Dose Pepsi
reden
Wein
Kommunisten
Milch und Milchprodukte
Heinz Prüllers Geschichtsunterricht und Stories über den tragischen Tod der Katze der Tante der Frau des vorletzt-platzierten Formel-Eins-Fahrers
Menschen die demokratische Rechte missbrauchen um an der Abschaffung der Demokratie zu arbeiten
Chefredakteure, die mich mit Worten wie „Redaktionsschluss war vor zwei Wochen“ stressen
Zensurverfahren, die die Veröffentlichung einer Zeitung sowieso um ein Monat verschieben
aufdringliche Greenpeace Leute
Telefone
Fotos, die von mir gemacht werden
Biedermeier-Sofas um 50.000 Schilling
Leute, die etwas nicht mögen, nur weil sie es nicht verstehen (wie Genetik oder AKWs)
Sturm, wenn er mal gekippt ist
künstliche Süßstoffe (I want the real stuff!)
Menschen, die ihre politische Einstellung verschleiern
Männer mit langen Haaren
Menschen, die Überschriften lesen und deren Inhalt kontrollieren
Calvin und Hobbes auf deutsch
überflüssige Inneneinrichtung
Franzosen
Raucher

übertrieben negativ eingestellte Menschen

Veröffentlicht: Oktober 2001
Nawigator (nawi-info Zeitungsnummer 123529 W90U)

Gefordert – Erreicht: Das PC-Labor

Die Meisten von euch kennen wahrscheinlich das PC-Labor in der Sensengasse. Lange Zeit bot es für Studierende der nahe gelegenen Mathematik- und Physikinstitute praktisch die einzige Gelegenheit, an der Uni einen Computer zu benutzen, sei es um Protokolle zu schreiben oder auch nur mal kurz im Internet zu surfen.

von Christoph Weber

leider war das PC-Labor fast immer, auch mit verschiedenen Übungsgruppen, ausgelastet, und die zwölf Computer waren nicht auf dem letzten Stand der Technik.

Doch seit kurzem bietet die Gruppe um die Assistenten Hörmann und Ulovec mit dem neuen PC-Labor in der Währinger Straße 17 Erleichterung für die angespannte Situation. Damit wurde eine langjährige Forderung der AktionsGemeinschaft NaWi nach mehr und besseren Computerarbeitsplätzen für die Studierenden endlich erfüllt. Zwar sind die etwa 25 Computer in den neuen Räumlichkeiten wohl noch immer nicht ausreichend für alle Studierenden, aber immerhin ist ein wichtiger Schritt getan.

Schließlich sind gerade für Naturwissenschafter Computer im späteren Arbeitsalltag nicht wegzudenken. Auch für Lehramtskandidaten wird das Lehren und Lernen am Computer eine große Rolle im späteren Leben einnehmen.

Die AktionsGemeinschaft wird das neue PC-Labor natürlich auch wieder dazu nutzen, Studierenden den ersten Schritt in die virtuelle Welt zu erleichtern, indem wir wieder Internet-Einführungen veranstalten werden.

Denn schließlich soll der Weg in den weltweiten Datenhighway keinem Naturwissenschafter verschlossen bleiben.

Veröffentlicht: Mai 1999 (?)
AGent Mathematik/Physik (report intern 24/99 Zeitungsnummer 130181 W85U)
Seite 7

Das Aulafest

Am 13. Mai war es wieder einmal soweit! Die sommerliche Festsaison sollte auf dem Physik/Mathematikinstitut mit dem 4. Aulafest begonnen werden!

von Christoph Weber

Schon früh starteten die Vorbereitungen. Es wurde ein heißer Tag (ca. 45 Grad wie einige schätzten) und so waren einige kleinere Missgeschicke unvermeidbar. So wurden zum Beispiel statt, wie geplant, 15 Kilo Brot deren 30 angekauft. Noch heute hört man oft "Setz dich nieder und schneid‘ dir ein Stück Brot runter! Oder nimm dir gleich einen ganzen Laib mit nach Hause!"

Um 19.00 wurde der Zeichensaal mit der Anlage zur akustischen Gestaltung des Festes ausgerüstet. Mit großer Freude stürzte sich nicht nur FV-Vorsitzender und DJ Christian auf die Anlage, um die Gegend mit lauter Musik zu erfreuen. Laut musste sie auch sein, damit der Lärm übertönt werden konnte, den die Nachtbaustelle in der Strudlhofgasse erzeugte.

Schwieriger gestaltete sich der Aufbau der Bar. Zwar waren schnell ein paar Tische aus dem Zeichensaal zusammengestellt, auch die Bestückung mit Brot, Aufstrichen, Flaschenöffnern und Ähnlichem funktionierte, jedoch waren schon beim Anschleppen der Kisten Bier erhebliche Fehlmengen zu verzeichnen, denn es war, wie schon erwähnt, ein heißer Tag!

Leichte Zweifel tauchten bei den Veranstaltern auf, wie man auf diese Art noch die Überreste des Festes in der Früh wegschaffen sollte, doch die gesteigerte Flüssigkeitsaufnahme konnte durch den Verlust desselben auf zahlreiche Arten wieder wettgemacht werden, und so standen auch zu Ende des Festes noch genügend Mitarbeiter zur Verfügung um die Aufräumarbeiten schnellstens zu Ende zu bringen und ins Bett zu fallen.

Doch bis dahin stand noch viel Arbeit auf dem Programm. Wir hofften, dass das Fest auch so heiß wird, wie es tagsüber war. Wir hatten große Erwartungen, diese wurden leider etwas enttäuscht, da die Hitze zu viele Studenten vom Besuch des Aulafests abzuhalten schien. Es erschienen jedoch genügend Studenten um das Fest zu einem Erfolg werden zu lassen.

Doch auch der Bierkonsum blieb zurück, da das natürliche Fassungsvermögen eines Menschen leider nicht ohne wirklich schlimme Folgen überschritten werden kann.

Die Hoffnung dieses nicht erleben zu müssen, weder aktiv noch passiv, wurde erfüllt, zur Freude aller, die sich schon vorher bereit erklärten, die Aula nach Ende des Festes zu säubern. Auch sonst war die Schar der Besucher sehr zivilisiert, die Musik konnte viele von ihnen dazu bewegen, mit Bier aufgenommene Kalorien wieder zu verbrennen.

Auch der Vorsitzende der Anfängertutoriumskommission und der Studienkommission Chemie, Prof. Mikenda, konnte zur Freude aller auf dem Fest begrüßt werden. Zwar waren nicht allzu viele Studenten gekommen, aber es wurde trotzdem ein gelungenes Fest. Ich hoffe es hat allen, die gekommen sind, genauso gut gefallen wie uns! Und wir freuen uns darauf, auch dich bei der Jubiläumsausgabe, dem 5. Aulafest, begrüßen zu dürfen!

Veröffentlicht: Juni 1998
Nawigator (nawi-info 46 Zeitungsnummer 123529 W90U)
Seite 30