FreeNAs 0.9.1.1 Screenshot

FreeNAS 0.9.1.1

Ein NAS (Network Attached Storage) ist sehr brauchbar, für Backups oder die Bereitstellung von Dateien im lokalen Netz, und auch unterwegs. Doch es stellt sich nicht nur die Frage nach der zu verwendenden Hardware – man kann ziemlich alles dafür verwenden – sondern auch nach der Software. Und hier gibt es einen klaren Favoriten, so man kein Plug-and-Play möchte, sondern ein von Grund auf selber konfigurierbares System: FreeNAS.

Die Installation ist denkbar einfach, das Setup dann nicht: einfach herumklicken ist nicht. Man sollte sich dringend an die bestehenden Anleitungen halten. Ansonsten läuft man schnell in – vermeidbare – Probleme. Wenn man sich nicht an Anleitungen hält, hat man schnell einiges verkonfiguriert, und es ist nicht einfach, es wieder gerade zu biegen. Ich für meinen Teil hatte nach einem Jahr plötzliche Probleme, und habe dann aufgegeben und mir neues Gerät besorgt. Dazu wird noch ein Post folgen…

Man braucht einen USB-Stick mit mindestens vier Gigabyte Speicherplatz. Nicht mehr, denn FreeNAS kann damit nichts anfangen.

Als Dateisystem kommt ZFS zum Einsatz; dieses kann verschlüsseln und duplizieren. Es ist sehr speicherhungrig, es wird pro Terabyte Speicherplatz ein Gigabyte Arbeitsspeicher empfohlen. Ich habe knapp unter drei Terabyte und drei Gigabyte RAM, damit läuft es. Die aktuelle Version 9.2 würde auf meinem Server aber bereits nicht mehr laufen.

FreeNAS ist die Empfehlung der c’t-Redaktion für NAS-Systeme, die man selber konfigurieren will. Weil es eben alles kann. Es muss einem nur liegen und man muss sich damit beschäftigen wollen auch.

Fernseher nehmen mittlerweile Filme aus vielen Quellen an. Streams können jedoch etwas heikel sein, da die Qualität schon mal schwanken kann. Möchtest du wirklich im spannendsten Moment von Pixel-Artefakten überrascht werden? Ich nicht. Daher kommt bei mir für diesen Zweck neben dem Zuspieler WD TV Live HD auch ein NAS zum Einsatz.