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A Clash of Kings – George R. R. Martin

A Clash of KingsSoll eine Fantasygeschichte ein Epos sein, so gibt es da gleich mal eine große Vorgabe: unter drei Büchern scheitert man an der tolkienschen Messlatte. Das ist aber für George R. R. Martin kein Problem, seine Serie A Song of Ice and Fire ist angelegt auf sieben Bände. Und so ist es nach A Game of Thrones auch gleich Zeit für den zweiten Teil.

In A Clash of Kings befinden sich die Sieben Königreiche nach dem Tod von König Robert im Bürgerkrieg.
Nördlich der Mauer verhalten sich die Menschen komisch, und die Black Brothers mit John Snow machen sich auf den Weg: sie durchqueren die Mauer und suchen nach Hinweisen, was die Wildlinge vertrieben hat.
Dann gibt es da noch Daenerys: sie ist die Tochter des von Robert gestürzten Königs, sie ist auf einem östlichen Kontinent im Exil und sie plant, den Thron zurückzuerobern.

Martin setzt vieles in Bewegung, er hat ja auch noch fünf weitere Bücher zu füllen; Bücher, die alleine schon als Wälzer durchgehen. Und er macht es gut. Sehr gut. Eine große Zahl an Charakteren jongliert er durch einen Bürgerkrieg, ohne dem Leser die Übersicht zu verkomplizieren. Man darf gespannt sein, wie es weitergeht, und wie sich die gespinnten Fäden ver- und entwirren.

A Game of Thrones – George R. R. Martin

A Game of ThronesIch wollte ja warten, bis George R. R. Martin die Serie A Song of Ice and Fire fertig geschrieben hat. Dann kam die Fernsehserie auf HBO, und nun kennt es jeder und redet darüber. Und da ich noch beim Lesen ein wenig an der Spannung teilhaben möchte, musste ich nun doch beginnen mit A Game of Thrones.

Der frühere König der Seven Kingdoms war verrückt, er hat Leute geröstet und so Sachen. Das kam nicht gut an, also gab es Krieg: Robert und Eddard stürzten den König, dessen Enkelkinder ins Exil flüchteten. Robert wurde neuer König, aber er braucht wieder mal die Hilfe seines alten Freundes, also bittet er ihn, an seinen Hof mitzukommen. Bitten eines Königs werden selten abgeschlagen, und so verlässt Eddard den Norden um in die Hauptstadt zu ziehen: mitten in das Game of Thrones, das Spiel um Macht. Sein ältester Sohn Robb übernimmt seinen Sitz im Norden, seine Töchter kommen mit ihm, sein Bastard John geht an die Mauer im Norden, die seit Jahrtausenden von den schwarzen Brüdern besetzt wird, um Wildlinge und Monster vom Reich fern zu halten.

Das waren nur Teile der Handlung und der Figuren. Eine Zusammenfassung macht hier wenig Sinn. Das muss man selber gelesen haben.

Das Gesamtwerk wird viele tausend Seiten umfassen, so wundert es nicht, dass der Start beinahe etwas gemächlich ist. Das liegt nicht nur daran, dass viele Figuren aufzubauen sind. Nein, Martin lässt sich Zeit, um den Leser in seine Fantasywelt eintauchen zu lassen. Hat bei Tolkien ja auch funktioniert. Und es macht sich schnell bezahlt…