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Staatsmeisterschaft der Bierbrauer 2011

Wo die Menschen Hirschbirnen lieben, findet dieses Jahr die 8. Staatsmeisterschaft der Haus- und Kleinbrauer 2011 mit Verleihung des BierIG Awards statt. Wie auch immer man sich diese Liebe vorstellen darf oder mag, ich bin wieder dort. Bei der Staatsmeisterschaft, nicht bei den zwischenmensch-birnlichen Umtrieben.

Von BierIg veranstaltet, nehmen Bierbrauer aus ganz Österreich daran teil, jedoch nur bis zu einem Sudvolumen von 50 Hektoliter pro Jahr. Womit die grossen Einheitsbrauereien zuhause bleiben dürfen. Ungeliebt von Jury und Hirschbirne.

Als Juror kann jeder dabei sein, der die Einschulung und den Test am Vortag absolviert. Ich tat dies bereits letztes Jahr, darf mich also Herr Diplom Bierfachverkoster Christoph Weber nennen. (Muss es aber, zum Glück, nicht.)

Doch damit nicht genug, werde ich mit zwei selbstgebrauten Bieren antreten und mit etwas Glück als Doppelstaatsmeisterlicher Braubursch heimkehren. Wünscht mir Glück, und Prost!

7. Bierbrauer Staatsmeisterschaft

Wo Menschen Hirschbirnen lieben dort liegt Pöllau. Was sie dort mit Hirschbirnen machen ausser Schnaps und Saft und Suppe will ich aber lieber nicht wissen. Auch nicht wer dort Texter bei der lokalen Werbeagentur ist. Ein weiteres Highlight: „Hast du Wein von Allmer in der Blutbahn, bist du sexy wie ein Truthahn“. Von mir aus. Ich war ja nicht wegen dem Wein dort. Pöllau bei Hartberg war mein Wochenendziel als Veranstaltungsort für die siebente Staatsmeisterschaft der Klein- und Hausbrauer.

Vor einigen Wochen stolperten wir über die Website von BierIG und schnell hatten wir den Entschluss gefasst, daran teilzunehmen. Volles Programm. Also Verkosterschulung am Freitag, gefolgt von Freibier im Schloss-Stüberl; Juror am Samstag mit paar Mal freiwillig melden, also 41 Biere verkostet; im Anschluss die Preisverleihung. Aber natürlich auch als Brauer: ich bin ein sehr bier-ineffizientes Rührwerk, der Plan stammt von Braumeister Rainer und kaum einen ganzen Samstag später war das Weizenbier auch schon am fröhlichen Gären. Leider hatten wir Probleme mit der Schaumstabilität und konnten daher keinen Spitzenplatz erreichen. Aber mit dem gewonnenen Wissen über die Verkostung und den Ablauf steigen unsere Chancen. Also heisst es weiter üben und nächstes Jahr gewinnen.