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Decision Points – George W. Bush

Decision PointsEin wahrer Baseball Man als Präsident der Vereinigten Staaten? Wunderbar. Und ich meine nicht den ungarischen Schnaps. Sondern seinen Vorgänger George W. Bush. Der uns seine Autobiografie Decision Points präsentiert.

14 spannende Kapitel werden uns jeweils chronologisch dargelegt. Das macht es einerseits schwerer immer wieder zurückzudenken, was denn zu dem Zeitpunkt geschehen war, aber es macht auch den Gedankengang klarer der zu den jeweiligen Entscheidungen geführt hat. Und darum soll es ja gehen, daher auch der Titel. Ein weiterer Minuspunkt wäre, dass es zu wenige Fotos der Bush-Zwillinge Barbara und Jenna gibt, aber man kann nicht alles haben.

Das Hauptaugenmerk liegt auf dem Inhalt, nicht der literarisch wertvollen Darstellung, das ist auch sehr gelungen. Ich bin versucht zu sagen, dass Decision Points keinen Literaturnobelpreis gewinnen wird, aber seit der Verleihung des Friedensnobelpreises an Obama kann man nie wissen. Obama bekam ihn für Ankündigungen und Wahlversprechen, ohne viel getan oder geändert zu haben, also wieso sollte Bush keinen Preis bekommen?

His Excellency: George Washington

His Excellency: George WashingtonDa habe ich doch glatt ein Buch gelesen über den US-Präsidenten George W. Und nein, ihr braucht nicht schreien „Buh, was für ein schlechter/böser/dummer Präsident.“ Erstens ist George W. Bush demokratisch gewählt, und da haben die Europäer halt nichts mitzureden geschweige denn mitzuwählen. „Aber der Krieg…“ mögen manche einwerfen. Viele Länder führen Krieg und nicht nur im Irak, auch in Österreich haben die Vereinigten Staaten zwei Versuche benötigt um die Demokratie dauerhaft zu installieren. Darüber bin ich sehr froh. Und das sollte jeder hier sein, es sei denn er ist überzeugter Monarchist. Ausserdem geht es um George Washington.

Wie die Unabhängigkeit und damit auch die Demokratie in den USA Fuss fassen konnte, wird in His Excellency: George Washington schön festgehalten. Eine Biografie über den ersten US-Präsidenten und den Unabhängigkeitskrieg. Gut und spannend geschrieben bekommt man einen interessanten Menschen und interessante Geschichte präsentiert und man fliegt nur so von einer Seite zur Nächsten.

Also erspart euch (und mir) Platitüden und papageienhaftes Geschrei von Unsinn und bildet euch weiter.