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Trouble with the Curve

Was für ein Lächeln: Amy Adams in Trouble with the CurveTrouble with the Curve: Ein Baseballfilm mit Amy Adams. Da fehlt jetzt schon nichts mehr, den muss man sich ansehen. Ach ja, dieser Clint Eastwood spielt auch noch mit. Und einige andere, deren Gesichter einem bekannt vorkommen mögen.

Clint Eastwood spielt Gus, einen Baseball Scout am Ende seiner Laufbahn. Er sieht schlecht und im Front Office wollen ihn computer-statistik-verliebte Jungmanager rauswerfen. Seine letzte Aufgabe ist es, einen jungen Hitter zu beobachten. Da sich sein Freund und Boss Sorgen macht, fährt Gus‘ Tochter Mickey mit ihm mit. Sie haben sich wenig gesehen, Gus war kein all zu guter Vater, Mickey macht gerade Karriere als Anwältin, doch eines kennen die beiden gut: Baseball. Und der Sport soll die beiden wieder versöhnen.

Das Familiendrama wird nicht allzu sentimental und auch gegen Ende hin kurz gehalten, davor bekommt man einen schönen Film zu sehen, der einen in die richtige Baseballstimmung versetzt.

Flags of Our Fathers & Letters from Iwo Jima

Flags of Our FathersFeiertag. Fernsehtag. Mit viel Zeit kann man sich auch viele Filme ansehen, und manche bieten sich da in Kombination sehr gut an. So wie Flags of Our Fathers und Letters from Iwo Jima. Zwei Machwerke von Clint Eastwood, die beide dasselbe behandeln: den Kampf um Iwo Jima im zweiten Weltkrieg.

In Flags of Our Fathers stehen im Vordergund die US-Soldaten die auf dem weltbekannten Foto (siehe erstes Bild links) zu sehen sind, als sie die Flagge am höchsten Punkt von Iwo Jima aufstellen. Wer es noch nicht weiss, das Foto ist gestellt; und der darauf folgende Heldenruhm wird von den Fotografierten nicht hundertprozentig angenommen.

Letters from Iwo JimaIn Letters from Iwo Jima hingegen spielt die Hauptrolle der japanische Bäcker istgleich Soldat Saigo (zweites Bild links), der viele Briefe an seine Frau schreibt. Er sieht sich auch nicht als Held, im Gegenteil. Bewundernswerter findet er da den japanischen Offizier Nishi der davor in Kalifornien gelebt hat und Olympiasieger im Springreiten wurde.

Helden oder nicht, der Krieg wird hier nicht verherrlicht, und teilt auch nicht pompös und aufgeblasen in Gut und Böse (ist gleich Sieger und Verlierer). Alleine das zeichnet das Gesamtwerk aus, alleine betrachtet wären die Filme vielleicht etwas ziellos. Zusammen ergeben sie ein sehr stimmungsvolles Bild, das nicht nur von Action oder propagandahafter Stimmungsmache lebt. Definitiv sehenswert.