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The Lost Symbol – Dan Brown

The Lost Symbol - Dan BrownThe Lost Symbol von Dan Brown zu lesen ist als würde der Leser von einem verrückten Tourguide entführt zu werden, der dann deinen Geist mit historisch-nutzlosem Wissen geradezu vergewaltigt.

So faszinierend es teilweise sein mag, was Brown ausgräbt und dem Leser unter die Nase reibt, irgendwann wird es langweilig. Auf der anderen Seite zeigt er hingegen komplettes Unverständnis für Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik, dass es schon an Idiotie grenzt. Es beginnt natürlich mit dem noetic Scheiß, auf dem die ganze Handlung basiert. Er nennt es noetic science, wobei es maximal so wissenschaftlich ist wie Scientology. Also gar nicht.

Weiters kann die Assistentin Trish Dunne in wenigen Minuten eine komplexe Search Spider programmieren, die Google zu übertreffen vermag, jedoch scheitert sie an einem einfachen Traceroute. Naja, sie würde es wohl schaffen, aber Dan Brown ist zu dumm dafür. Die CIA scheitert an einer einfachen Telefonüberwachung, auch hat sie Probleme mit der Wärmebildkamera, was Brown aber braucht, um seine Story nicht allzu früh beenden zu müssen. Schließlich hat er noch nutzloses Wissen zu verbreiten!

Sein Problem? Nach einem Drittel kennt man den Übeltäter bereits. Wozu also weiterlesen? Wozu? Wieso habe ich es getan? Wieso nur… den vierten Teil der Robert Langdon Serie tu ich mir nicht mehr an. Nie wieder, Dan Brown!