Schlagwort-Archive: famke janssen

Taken 2

Taken 2Dumme Filmtitel Teil Siebenhunderttausendunddrei: Aus Taken wird 96 Hours. Was denken sich verkackte Übersetzer dabei? Dass der durchschnittliche Deutsche 96 Hours gerade mal versteht, aber Taken nicht? Bilden sie sich ein, nur sie würden ausreichend Englisch verstehen? Kann man so eingebildet und vertrottelt sein? Darf ich mal einen der Chef-Filmtitel-Übersetzer kennenlernen? Ich tu ihm auch nicht weh… nicht mehr, als er uns allen weh tut mit diesem Dreck.

Liam Neeson spielt in Taken 2 einen ehemaligen irgendwas-Agenten. In Teil Eins wurde seine Tochter entführt, er findet sie innerhalb von 72 Stunden und tötet am Weg einige Menschen. Deren Angehörige sind nicht glücklich. Und schwören Rache. Sie wollen ihn mitsamt seiner Familie entführen und töten. Und da geht die Action los… bumm! zack! knuff!

Wie man an der klangmalerischen Wortwahl bemerkt, ist es ein Actionfilm. Die Action ist gut. Die Handlung auch, was ihn schon zu einem hervorragenden Exemplar seiner Gattung macht. Ein famke-tastischer Film.

X-Men: First Class

Marvel ist ja generell dran, alle seine Comic-Serien zu „rebooten“. Das heisst, es werden alle Ereignisse zurückgesetzt, die Zusammenarbeit von verschiedensten Charakteren hat es nie gegeben. Kein „Batman und Superman gegen Zombies und Vampire“. Und auch keine 7.000 unterschiedliche Universen. Da ist es nur logisch, dass das auch bei den Filmen geschieht. Mit X-Men: First Class.

Charles Xavier trifft auf den etwas verbitterten Erik Lehnsherr, und sie formen unter den Fittichen der CIA ein Team. Sie machen sich auf die Suche nach weiteren Mutanten um diese zusammenzubringen und ein schlagkräftiges Team zu formen. Natürlich trifft man hier auch auf viele alte Bekannte und erfährt ein wenig über deren Hintergrundgeschichten. Oder die eher unaufregende Geschichte hinter deren Spitznamen.

Doch wie es sich für einen Film in den 60ern gehört, sind die Russen die Bösen. Sie haben Hilfe von anderen Mutanten, die sich nicht auf die Seite der normalen Menschen stellen wollen, sondern darüber. Und so kommt es, ja, muss es dazu kommen, dass sich Mutanten gegenseitig bekämpfen. Und zu Beginn sieht es gar nicht gut aus für Xavier und Lehnsherr und ihr Team. Und selbst nach dem unausweichlichen Sieg der Guten gibt es Unstimmigkeiten…

Ich habe wohl vernommen, dass es hier einige Fehler beziehungsweise Inkonsistenzen zu den anderen Filmen gibt. Aber wie gesagt, es soll ja kein Prequel sein, sondern ein Reboot. Und das ist recht spektakulär gelungen.

X-Men 3: The Last Stand

Famke Janssen als Dr. Jean GreyEine Film-Trilogie die nicht schlechter sondern besser wird? Ja, das gibt es und dieses Wochenende liefert ein wunderbares Beispiel dafür. X-Men 3: The Last Stand. Nachdem Teil eins und zwei den Unwissenden das Marvel-Universum näher gebracht haben, gibt es im dritten Teil Handlung pur ohne langwierige Erklärungen wieso und warum dies und das.

Ein „Heilmittel“ gegen die Mutationen wird gefunden, jedoch gefällt dies nicht allen Mutanten. Und so kommt es zum Kampf der X-Men gegen Magneto’s Mutantenarmee. Nicht ohne vorher die bezaubernde Famke Janssen als Dr. Jean Grey wieder auferstehen zu lassen. Eine famose Idee, denn auch in den Comics kam Jean mit deutlich stärkeren Kräften vom vermeintlichen Tod zurück und natürlich ist mir jeder Grund recht, der zu mehr Famke auf der Leinwand führt.

Und wem das nicht reichen sollte, der darf sich den Abspann nicht entgehen lassen. Den ganzen Abspann. Für unruhige Gemüter oder diejenigen unter euch, die es schon verpasst haben sollten: Das Ende des Abspanns von X-Men 3: The Last Stand.