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Monster Hunter Legion – Larry Correia

Monster Hunter Legion - CoverAgent Stark ist zurück, und die Prophezeiung von Pitts Vater scheint einzutreten. Im vierten Teil der Monster Hunter International Serie treffen sich Monsterjäger aus der ganzen Welt zu einer Konferenz in Las Vegas.

Die Jungs und Mädels von Monster Hunter International mögen die Besten sein, aber sie haben Konkurrenz. Und all diese Konkurrenz trifft sich zu einer Branchenmesse in Las Vegas, einer Monster Hunter Legion gleich. Im zweiten Weltkrieg experimentierte man in der Gegend an *unkoventionellen* Waffen – eine davon, ein Gott aus der Antike, erwacht. So wie dann der Siegeswille alle anwesenden Monsterjäger antreibt, um als Erster diese Kreatur einzufangen und das Kopfgeld zu kassieren. Owen Pitt mit MHI allen voran…

Die Prophezeiung von Pitts Vater scheint einzutreten – wie sollte man einen Gott besiegen? Außer vielleicht mit mächtiger Hilfe?

Und damit meine ich nicht die Orks, die zwar teils magisch teils kämpferisch gut drauf sind. Nebenbei sorgen auch sie für gute Unterhaltung:

We each checked the man next to us to make sure he’d been properly secured.
Edward, as usual, didn’t care, as orcs didn’t really like to pay attention to things like safety.

Larry Correia hat auch viel Spaß beim Schreiben, vor allem wenn er sich mit Waffen beschäftigen darf. Monster Hunter Legion ist voller Waffen, voller Humor, und voller Handlung. Im vierten Teil einer Serie darf es dann schon mal bände-übergreifende Elemente geben, die den Leser auf die nächsten Teile sowie das klimaktische grosse Finale vorbereiten. Hoffentlich dauert das noch eine lange Weile – ich lese MHI viel zu gerne, als dass ich die Serie bald beendet sehen wollte.

The Martian – Andy Weir

The Martian – Andy WeirAb und zu findet man ein Buch, das man nicht aus der Hand legen kann. The Martian von Andy Weir ist so eines. Eine Marsmission wird wegen eines Sturms auf der Oberfläche abgebrochen, Mark Watney bleibt alleine zurück. Sofort macht er sich ans Werk, sein Überleben zu planen. Die Erdäpfel, die für das Thanksgiving-Dinner geplant waren, werden angepflanzt, Wasser wird recycelt, und Dünger bekommt er indem er seine Ausscheidungen wiederverwertet. Dafür darf er jedoch die Toilette nicht verwenden, denn diese trocknet die Exkremente und tötet damit alles ab – the toilet of doom:

My asshole is doing as much to keep me alive as my brain.

Als Botaniker und Ingenieur hat er das Wissen, und dazu noch viel Basteltrieb – kein Wunder, dass ihn viele Leser mit MacGyver vergleichen. Ich würde ihn auch als Glücksgriff bezeichnen, denn kaum eine andere Fächerkombination würde ihm das Überleben – und uns das spannungsvolle Mitfiebern – ermöglichen. Andy Weir breitet viel an Wissenschaft aus, und die dumme Frage von so manchem Schüler Wozu brauche ich das? wird definitiv beantwortet. Okay, nicht jeder wird am Mars stranden, aber jeder sollte diese geniale Buch gelesen haben.

Watney ist ein klug, selbstkritisch und zynisch auch was seine Überlebenschancen angeht. In ihm mischt sich alles zusammen, was man für einen einsamen Helden benötigt. In diesem Fall wird es halt in harter Science-Fiction verpackt. Das Rezept passt und funktioniert, Andy Weir hat hier ein meisterhaftes Werk abgeliefert.

Dilbert RSS Feed – Update 16.06.2015

DilbertUpdate 16.06.2015: Auch Yahoo Pipes werden abgedreht. Aber auch das hält uns nicht auf. Einen funktionierenden Feed bekommt ihr hier:
https://kimmo.suominen.com/blog/2013/06/dilbert-rss/

Weiterhin viel Spass beim täglichen Dilbert.

Nicht nur Google Reader ist tot, auch der RSS-Feed des Dilbert Comics ist nicht mehr existent. Na gut, er funktioniert, liefert aber nur mehr einen Link auf die Dilbert-Website zurück. Und ist damit nutzlos.

Doch zum Glück gibt es Yahoo Pipes, ein sehr mächtiges Tool, mit dem man einiges mit Web-Content anstellen kann. Ein wenig RSS-und-Pipe-Magie später hat man wieder einen funktionellen Dilbert RSS-Feed.

Somit steht einem ungehinderten Lesevergnügen nichts mehr im Wege, und in der Verbindung mit feedly verpasst man auch bei sowas un-dilbert-haftem wie Urlaub keinen Dilbert-Strip mehr.