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The Big U – Neal Stephenson

The Big U - Neal StephensonNeal Stephenson gehört ganz sicher zu meinen Lieblingsautoren, dank seiner wunderbaren Schreibweise und seinen wundersam verquirksten und verbundenen Geschichten. The Big U ist eines seiner ersten Werke, man erkennt schon die Grundzüge des Stils der zum Beispiel Cryptonomicon und The Baroque Cycle auszeichnen. Jedoch wirken manche Passagen noch etwas unklar, was auch daran liegen mag, dass die Story 1984 spielt und er LSD-Räusche beschreibt.

1984, LSD und der Buchtitel: ja, es handelt nicht nur in sondern von einer Universität und den Bewohnern des dazugehörigen Megaplexes. Was recht harmlos mit Kampf-Beschallung anfängt, nimmt bald bizarre Züge an und schon nähert sich in klassischer Stephenson-Manier die Erzählung von mehreren Seiten dem Höhepunkt.

Mehr will ich nicht verraten, aber es wird euch schon gefallen. Vertraut mir.

Neal Stephenson – The System of The World

Neal Stephenson - The System of The WorldUnd hier auch schon der dritte Teil nach Quicksilver und The Confusion. Daniel Waterhouse, der alte aus dem Vorspann des ersten Teils ist endlich in London. Und wird beinahe in die Luft gesprengt.

Eine Jagd durch London beginnt, bei der man nie genau weiß wer gerade der Jäger und wer die Beute ist. Mehr und mehr vormals lose Handlungsstränge werden zusammengeführt und es naht der absolute Höhepunkt.

Nach über zwei Monaten Lesespaß geht es für mich nun bald zu Ende, mein Stoß an zu lesenden Zeitschriften ist beinahe einen halben Meter hoch. Ich habe also einiges an Lesestoff vor mir aber freue mich sicher nicht auf das Ende von The System of The World. Hast du schon begonnen The Baroque Cycle zu lesen?

Neal Stephenson – The Confusion

Neal Stephenson - The ConfusionDer zweite Teil des Baroque Cycle nach Quicksilver entführt uns in ebenso atemberaubender Manier in alle bekannten Teile der Welt. Manila, Japan, Mexiko: alles Orte die von Jack aufgesucht werden, nachdem er mithilfe einer illustren Gruppe der Sklaverei entkommen ist.

Währenddessen spioniert und intrigiert Eliza in Frankreich und Newton und Leibniz beginnen eine kleine Privatfehde. Und all das im unnachahmlichen Stil eines Stephenson, der viele kleine und ein paar grosse Handlungsstränge miteinander verwebt als wäre es nichts. Humorvoll geraten seine Charaktere aneinander, selbst bei eigentlich geschmackslosen Dingen wie Mord und Selbstmord muss man schmunzeln.

The Confusion aus der Hand zu legen fällt schwer, daher macht euch auf schlaflose Nächte gefasst. Aber lasst es euch auf keinen Fall entgehen!