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Julius Winsome – Gerard Donovan

Julius Winsome CoverJulius Winsome lebt abgeschieden in einer Blockhütte in Maine. Er arbeitet im nächsten Ort als Automechaniker und Gärtner, und kommt so gut über die Runden. Seine Hütte ist voller Bücher, die er von seinem Vater mit der Hütte geerbt hat. Gesellschaft leistet ihm nur sein Hund. Als dieser eines Tages nicht nach Hause kommt, macht sich Winsome Sorgen.

Zurecht: er findet den Hund, erschossen von einer Schrotflinte. Die Jagdsaison hatte soeben begonnen. Und nun macht sich Winsome auf die Jagd. Nach dem Mörder seines Hundes. Die Suche gestaltet sich schwierig – und gewaltsam.

Eine Rezension auf Amazon ist mir im Gedächtnis geblieben:

Ich habe mehr über Waffen gelernt, als ich wissen wollte.

Dazu kann ich nur sagen: so eine Dumpfbacke. Die muss absolut keinen Plan gehabt haben, war wahrscheinlich eine Anti-Waffen-Närrin. Ja, man liest ein wenig über die Handhabung der Waffe. Nein, es ist nicht genau; Nein, es ist nur von einer Waffe; Nein, das ist absolut nicht besorgniserregend, es sei denn man ist hirnlos und versteckt sich vor der Realität.
Und das tun wir doch alle nicht, und hirnlos wollen wir auch nicht sein, und so sehen wir das Buch als was es ist: eine sehr stimmungsvolle literarische Schöpfung. Es erinnert ein wenig an The Road, nicht ganz so düster, aber ebenso einblicksreich in die Umgebung und, noch mehr, in die Gedankenwelt der Hauptfigur.