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Finnegans Wake – James Joyce

Es ist Anfang März und damit bald wieder Zeit für den St. Patrick’s Day. Zur Einstimmung darauf… nein, kein grünes Bier, sondern etwas James Joyce. Finnegans Wake: Gesammelte Annäherungen sind ein, eigentlich mehrere, Versuche einer Übersetzung. Wieso mehrere und wieso Versuche? Nun ja. Man lasse mich Wikipedia zitieren:

Finnegans Wake gilt als eines der bemerkenswertesten, aber auch der am schwersten verständlichen Werke der Literatur des 20. Jahrhunderts

Ich werde mich also hüten, hier eine Rezension abzuliefern. Doch ein wenig muss erzählt werden: Tim Finnegan, ein irischer Baumeister, steigt auf eine Leiter, fällt hinunter und bricht sich das Genick. Auf seinem Begräbnis wird eine Flasche Whisky auf seinem Sarg zerbrochen und er erwacht wieder zum Leben.
Dieser Aufstieg und Fall soll sich in den anderen Kapiteln und sogar Aufstieg und Fall der gesamten Menschheit widerspiegeln.
Das Besondere an der Sprache ist die Vermischung der englischen Sprache mit anderen und die Mehrdeutigkeit die allen Wörten innezuliegen scheint.

Was soll man sonst erzählen? Manche gelehrte Menschen meinen, in Finnegans Wake gar keinen Roman erkennen zu können. Wird also schwierig. Auf jeden Fall fühlt man sich mit Finnegans Wake in der hauseigenen Bibliothek wunderbar gewappnet und hat sich nach dessen Lektüre ein grünes Bier verdient. Aber erst am 17. März.