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Working for Bigfoot – Jim Butcher

Working for Bigfoot - Jim ButcherUnser aller liebster Wizard namens Harry – fuck you, Potter! – wird von Bigfoot angeheuert. Und das gleich dreimal. Drei Kurzgeschichten sind in einem feschen kleinen Ebook gesammelt und vertreiben dem Dresden Files Fan die Wartezeit auf den nächsten regulären Band.

Bigfoot, das ist in diesem Fall Strength of River in His Shoulders, nur einer aus dem Clan der Forest People, wie sie sich selber nennen. River hat einen Sohn, der menschlich aussieht, wenn auch auffällig gross und stark. Und wenn das mal Feinde anzieht, hat River ein Problem: sein Sohn lebt in Chicago und er kann ihm nicht helfen, ohne dort eine Hysterie auszulösen. Was macht man, wenn man in Chicago übernatürliche Probleme und Feinde hat? Wen ruft man? Richtig! Harry Dresden.

Harry trifft in einer der Geschichten auf eine fesche Krankenschwester. Was sagt man zu so einem Exemplar? Eh klar: Hellooo Nurse! Ich hätte es nicht besser sagen können. Aber auch bei Harry funktioniert der Spruch nicht.

I Was A Teenage Bigfoot

— aus Blood Lite 3: Aftertaste, herausgegeben von Kevin J. Anderson.
Spielt um circa Dead Beat.
Herausgegeben am 29. Mai 2012.

Bigfoot on Campus

— aus Hex Appeal, herausgegeben von P.N. Elrod.
Spielt zwischen Turn Coat und Changes.
Herausgegeben am 5. Juni 2012.

B is for Bigfoot

— aus Under My Hat: Tales From the Cauldron, herausgegeben von Jonathan Strahan.
Spielt zwischen Fool Moon und Grave Peril.
Herausgegeben am 28. August 2012.

Cold Days – The Dresden Files #14

Cold Days - The Dresden Files #14Harry Dresden ist zurück – von den Toten. Nach einer Episode als Geist trägt Harry in Cold Days die Bürde des Winter Knights, und untersteht damit dem Befehl der Winter Queen Mab. Ihr erster Auftrag: Harry soll Maeve töten. Das Problem dabei? Maeve ist Mabs Tochter – und unsterblich.

Harry hat schon öfter bewiesen, dass er mit unmöglichen Situationen gut klar kommt. Aber zusätzlich wird seine Insel Demonreach angegriffen, und sollte der Angriff gelingen, würde ganz Chicago ausgelöscht.

Dieses große Setup zeigt, wie sehr Harry Dresden in der Serie bisher gewachsen ist. Das spektakuläre Finale lässt nicht lange auf sich warten: viel zu schnell hat man das Buch ausgelesen und muss – wieder mal – auf den nächsten Teil warten. Dieser ist bereits fertig geschrieben, es funktioniert ganz gut, dass pro Jahr ein weiteres Buch der Dresden Files erscheint.

Mit Harry ist aber auch Jim Butcher gewachsen: Cold Days hat soeben von Goodreads den Choice Award in der Kategorie Paranormal Fantasy gewonnen. Nicht unverdient. Das sage ich als nicht objektiver Leser, aber wer es bezweifelt, möge sich doch selbst davon überzeugen.

Ghost Story – The Dresden Files #13

Ghost Story von Jim Butcher13 ist eine Unglückszahl. Zumindest für Harry Dresden. Er ist tot. In Ghost Story, dem dreizehnten Teil der Serie The Dresden Files, wird Harrys Geist zurück nach Chicago geschickt, um seinen Mörder zu finden.

Als Geist kann er aber nicht mit jedem sprechen oder Dinge berühren. So muss er zuerst mal Kontakt zu seinen Freunden aufnehmen. Die ihm natürlich zuerst mal nicht glauben wollen. So muss Dresden Überzeugungsarbeit leisten. Denn er wird jede Hilfe brauchen, die er bekommen kann: sein Mörder ist schwer zu fassen.

Es wird spannend, es wird grossartig, es gibt unerwartete Wendungen. Ghost Story ist grossartig. Nicht nur vom Buch, auch vom Aufbau über die früheren Teile der Serie: es kommen viele kleine und grosse Details und Handlungen zusammen zu einem grossen Ganzen.

Genau deswegen macht mir Jim Butcher Sorgen: in Changes und Ghost Story ist doch ein deutlicher Höhepunkt der Geschichte um Harry Dresden zu erkennen. Was nahelegen würde, dass es bald zu einem Ende kommt. Das wäre sehr schade! Zum Glück dürfte auch dem Autor an seiner Figur liegen, denn es sollen noch einige weitere Bände folgen.