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Der Hobbit – Smaugs Einöde

Evangeline Lilly als Tauriel in Der Hobbit - Smaugs EinödeDes Hobbits erster Teil vor einem Jahr war ja ganz okay. Etwas zu kindergerecht vielleicht. Jetzt ist der zweite Teil – Smaugs Einöde – im Kino und es geht actionreich weiter, Orks sterben in grosser Zahl und man fühlt sich nicht wie in einem Kinderfilm. Auf allzu comichafte Szenen verzichtet Peter Jackson diesmal.

Ebenfalls schmerzlich vermisst im ersten Teil: Schnuckis. Gibt auch diesmal nicht viele. Also, um genau zu sein genau eines, das dafür ganz wunderbar: Evangeline Lilly als Elfin Tauriel. Irgendwie machen mich diese spitzen Ohren ganz spitz…

Davon mal abgesehen: ja, du solltest dir Der Hobbit – Smaugs Einöde ansehen. Oder auf den dritten und letzten Teil warten, und dir gleich alle drei hintereinander ansehen.

The Hobbit – An Unexpected Journey

The Hobbit – An Unexpected JourneyIst das Buch The Hobbit bei der Seitenanzahl dreistellig? Wird sich knapp ausgehen. Das hindert Peter Jackson nicht daran, das Buch auf drei epische Filme aufzuteilen. Zum Vergleich dazu gibt es ebenso nur drei Filme zum wahrhaft epischen, und drei Bücher umfassenden, Herrn der Ringe. Irgendwas läuft da falsch.

The Hobbit – An Unexpected Journey also, frisch im Kino eingelangt, mit 48 Frames pro Sekunde, die man total nicht bemerkt. Dazu noch in 3D, nein, sogar 4D oder 5D, denn als die Zwerge gerade fressen, hat im Kino jemand gerülpst und gefurzt und ich schwöre, ich war’s nicht! Und wenn, war es nicht ganz so unerwartet als die Handlung des Films, in dem der geruhsame Bilbo Baggins von Gandalf und 13 Zwergen zu einem Gelage verdonnert wird und zu einem Abenteuer eingeladen. Zuerst abgeneigt, läuft Bilbo schließlich den Zwergen hinterher und stürzt sich ins Abenteuer – einem Drachen seinen Goldschatz und Berg zu entreißen.

The Hobbit füllt drei Stunden mit viel Geschichte und auch viel Action. Wenn eine Holzbrücke über hundert Meter einen Abhang hinunterstürzt, und nur Goblins aber kein Zwerg mit Geschrei herunterfällt, erkennt man deutlich den Unterschied im Zielpublikum der Buchvorlage: ganz so realistisch geht es nicht zu.