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Die Tore der Welt – TV Serie

Die Tore der Welt - TV SerieKen Follett schreibt gar viele Bücher. Gute noch dazu. Sein Doppelwerk The Pillars of the Earth und World without End verkaufte sich hervorragend. Beide Bücher spielen großteils in Kingsbridge und hängen lose zusammen, auch wenn einiges an Zeit dazwischen liegt. Die Fernsehserie zu The Pillars of the Earth war auch gern gesehen, und so wundert es dann nicht, dass auch das zweite Buch als Mini-Serie ins Fernsehen kam.

Vor wenigen Wochen war es soweit. Die Tore der Welt war als Vierteiler im Fernsehen zu sehen. Und auch die österreichischen Medien hatten zu feiern, denn eine Wienerin spielt eine der Hauptrollen. Leider wurde es rat-faced Gwenda, und leider leider war sie dafür auch noch hervorragend geeignet. Brrr. Ebenfalls perfekt für ihre Rolle ist die eine aus Sex and the Shitty City, die ziemlich alles Böse verursacht.

Die Handlung kennen wir ja schon aus dem Buch, und wenn nicht, verrate ich sie euch jetzt auch nicht. Spannung ist bei Follett sowieso garantiert, und im Vergleich zur ersten Serie ist diese auch noch stimmiger. Und etwas weniger düster, auch wenn die Pest über Kingsbridge hereinbricht. Hier werden einige Details ausgespart, die man aber nicht vermisst.
Die Serie Die Tore der Welt ist definitiv sehenswert! Man muss sich nur etwas mehr Zeit nehmen als für einen Standardfilm.

World Without End – Ken Follett

World Without EndKen Follett bekommt nicht genug vom Mittelalter: Nach The Pillars of the Earth liefert er ein weiteres Riesenwerk ab, das am selben Ort spielt, nur zweihundert Jahre später. Und dank der geringen Mobilität der Bevölkerung finden wir zahlreiche Nachkommen altbekannter Figuren in wichtigen Rollen. Und wieder ist ein Baumeister die Hauptfigur.

World Without End spielt wieder in Kingsbridge, mit seiner Abtei und der Kathedrale und den umliegenden Gegenden.
Merthin und Ralph sind Brüder, Ralph wird Knappe, Merthin jedoch nur Lehrling bei einem Baumeister. Doch schon bald schlägt sein Erbgut durch, und er ist ein besserer Bauherr als sein Meister. So wird die neue Brücke auch nach seinem Plan gebaut. Doch wie schon zweihundert Jahr zuvor gibt es immer wieder Gegner – und Probleme. Der grösste Gegner jedoch ist kein Mensch, sondern eine Krankheit: die Pest rafft grosse Teile der Bevölkerung dahin.

In über tausend Seiten verbirgt Ken Follett zahlreiche Intrigen. Aber auch zahlreiche Personen: so dauert es ein wenig, bis sich die Geschichte entfaltet. Das tut sie dann aber zahlreich und blendend. Das Buch ist so gut, dass es bereits verfilmt wird. Und das Buch ist natürlich auch auf Amazon.deerhältlich.

The Pillars of the Earth – TV Serie

Hayley Atwell als Aliena in The Pillars of the EarthEs ist doch nicht alles schlecht, was von dieser grindigen Insel kommt. Acht Stunden Hayley Atwell (siehe auch Captain America) nehme ich jeden Tag.

Hayley Atwell spielt Aliena in der Miniserie The Pillars of the Earth. Ich muss von dieser Serie gehört haben. Wie sonst wäre ich auf den Gedanken gekommen, das Buch dazu zu lesen? Wie auch immer, gut war’s, das Buch hat mir gefallen und die Serie war ein wunderbarer Zeitvertreib.

Die TV-Adaptierung ist lückenhaft und dreht einiges um: so versucht der Drehbuchschreiberling mit Gewalt alle bösen Jungs zumindest ein wenig besser dastehen zu lassen. Alfred ist gar nicht so böse, sondern eher Jack; und die Ausgeburt der Hölle, William Hamley, ist ja nur ein wenig verzogen. Wäre ich Ken Follett, hätte ich ordentlich auf den Tisch gehauen und den Schreiberling zur Sau und arbeitslos gemacht.

Doch genau diese Verschlechterungen des Stoffs zeigen die Grösse des Werks: es ist immer noch spannend und man kann die nächste Folge kaum erwarten. Doch es wird noch besser, ihr müsst gar nicht warten, denn Die Säulen der Erde gibt es auf vier DVDs zu erstehen.