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Captain America: The First Avenger

Captain America: Hayley AtwellSteve Rogers will im Zweiten Weltkrieg mitmachen, ist aber zu klein und schmächtig, so fällt er bei der Musterung durch. Nicht einmal. Nicht zweimal. Sondern gleich fünf Mal. Doch einem Wissenschafter fällt er auf, und er wird von ihm für tauglich erklärt. Und als er dann zwar körperlich an allem möglichen scheitert, offenbart sich sein guter Charakter. Und so wird er für ein Experiment herangezogen. Der Wissenschafter möchte aus ihm einen Übermenschen machen. Und es gelingt: Captain America ist geboren.

Captain America tritt auf vielen Bühnen auf und macht Propaganda. Doch das macht ihn bei den Truppen unglaubwürdig. Und natürlich ändert der Superheld sein Image… hin zum wirklichen Superhelden.

Captain America schlägt Green Lantern. Ein etwas mutierter Mensch gewinnt gegen einen durch Galaxien reisenden Mensch mit verliehenen Superkräften? Wie das? Na, zumindest mal an der Kinokasse: der Film ist deutlich besser gelungen. Wirkt Green Lantern etwas zu dicht, ist Captain America einfach stimmig. The First Avenger zeigt die Entstehung des Superhelden, und was fehlt dann? Natürlich! Eine Fortsetzung mit etwas „reguläreren“ Abenteuern. Kinostart 2012.

X-Men: First Class

Marvel ist ja generell dran, alle seine Comic-Serien zu „rebooten“. Das heisst, es werden alle Ereignisse zurückgesetzt, die Zusammenarbeit von verschiedensten Charakteren hat es nie gegeben. Kein „Batman und Superman gegen Zombies und Vampire“. Und auch keine 7.000 unterschiedliche Universen. Da ist es nur logisch, dass das auch bei den Filmen geschieht. Mit X-Men: First Class.

Charles Xavier trifft auf den etwas verbitterten Erik Lehnsherr, und sie formen unter den Fittichen der CIA ein Team. Sie machen sich auf die Suche nach weiteren Mutanten um diese zusammenzubringen und ein schlagkräftiges Team zu formen. Natürlich trifft man hier auch auf viele alte Bekannte und erfährt ein wenig über deren Hintergrundgeschichten. Oder die eher unaufregende Geschichte hinter deren Spitznamen.

Doch wie es sich für einen Film in den 60ern gehört, sind die Russen die Bösen. Sie haben Hilfe von anderen Mutanten, die sich nicht auf die Seite der normalen Menschen stellen wollen, sondern darüber. Und so kommt es, ja, muss es dazu kommen, dass sich Mutanten gegenseitig bekämpfen. Und zu Beginn sieht es gar nicht gut aus für Xavier und Lehnsherr und ihr Team. Und selbst nach dem unausweichlichen Sieg der Guten gibt es Unstimmigkeiten…

Ich habe wohl vernommen, dass es hier einige Fehler beziehungsweise Inkonsistenzen zu den anderen Filmen gibt. Aber wie gesagt, es soll ja kein Prequel sein, sondern ein Reboot. Und das ist recht spektakulär gelungen.

Thor

Marvel gehts wieder mal an und präsentiert einen Superhelden aus der Marvel-Riege in einem Kinofilm. Diesmal an der Reihe: Thor. In einem Mischmasch aus mittelalterlicher nordischer Mythologie und der modernen Erde spielt sich ein kleines Drama ab.

Bekannte Darsteller geben sich die Ehre und die Klinke in die Hand. Mittendrin wird versucht Natalie Portman an einer wichtigen Stelle unterzubringen; wieso auch immer um alles in der Welt der Auftritt in Star Wars gereicht hat, sie als super sexy und begehrenswert und gute Schauspielerin hinzustellen. Meiner Meinung nach sollte sie irgendwo an einer abgelegenen Stelle mit Keira Knightley eine Giraffenfarm aufmachen.

Schon viel besser, und kämpfend an Thors Seite ist Sif (Jaimie Alexander). Das nenne ich mal sehenswert. Von der restlichen, mageren bis aus Mythologie bekannten Handlung will ich gar nichts mehr verraten, sonst schaut sich keiner mehr den Film an. Der Humor kommt auch etwas zu kurz für ein Comicverfilmung, die Bilder sind dafür gigantisch, bunt, nicht schlecht. Mit etwas flexiblerer Handlung könnte der zweite Teil spannend und echt sehenswert werden.