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Springer Schiesskino

Springers SchiesskinoGut versteckt ganz nah des Wiener Rathauses ist, nein, kein Privatheuriger für den Bürgermeister, sondern ein Schiesskino. Im Keller vom Waffenhändler Joh. Springer’s Erben findet man ein modernes und gut ausgestattetes Schiesskino.

Geschossen wird mit scharfer Munition aus eigenen oder geliehenen Gewehren oder Faustfeuerwaffen. Die Entfernung ist maximal zwanzig Meter, aber die verwendete ballistische Software kann grössere Distanzen simulieren. Die Treffer werden per Infrarot ausgewertet und man kann von Trefferlage bis Reaktionszeit alles auswerten.

Highlight sind jedoch sicherlich die verschiedenen Filmsequenzen, die auf die 4,5x2m Leinwand projiziert werden. Von Fuchs bis Wasserbüffel findet sich alles für den Jäger. Und von statischen Zielscheiben bis zu dynamischem Schiessen in Selbstverteidigungssituationen findet sich für jeden Schützen etwas.

Preislich ist es nicht so günstig wie ein klassischer Schiessstand, eine Stunde für bis zu vier Personen kostet 120 Euro, aber es macht auch deutlich mehr Spass. Mit zwei Pistolen (und 33 Schuss Magazinen für die Glock 17) kann man in 50 Minuten Schiesszeit an die 600 Schuss locker abfeuern. Spass ist garantiert.

Reservierung ist erforderlich:
Adresse/Kontakt
Josefsgasse10, A – 1080 Wien,
Tel: +43-1-4061104
Fax: +43-1-4061226
Email: sales@springer-vienna.com

Öffnungszeiten:
Mo-Mi, Fr: 09:00 – 18:00
Do: 09:00 – 19:00
Sa: 08:00 – 13:00

Glock – The Rise of America’s Gun

Glock – The Rise of America’s GunGlock Pistolen sind unter Österreichs Exportschlagern prominent vertreten. Vor allem in den USA sind zahlreiche Polizisten, Spezialkommandos und Militäreinheiten mit Glocks ausgestattet. Es verwundert also nicht, dass sie als America’s Gun gilt. Oder dass es nun auch ein passendes Buch gibt: Glock – The Rise of America’s Gun von Paul M. Barrett.

Der Erfinder, Gaston Glock, wird als kleiner Industrieller aus Deutsch-Wagram beschrieben, der aufschnappt, dass das österreichische Bundesheer eine neue Dienstwaffe sucht. Da er bereits Teile aus Plastik erzeugt, ist es für ihn klar, dass auch seine Waffe aus Plastik bestehen würde. Und so erfindet er in kurzer Zeit die Glock Pistole, diese wird sein siebzehntes Patent: daher der Name Glock 17.

In den USA hört Karl Walter davon, ein in einem Wohnwagen herumfahrender Waffenhändler. Der fortan die Glock 17 in den USA vertreibt und dabei sehr schnell viel Erfolg hat. Einige Marketingtricks später ist die Glock die meist-importierte Faustfeuerwaffe und schon auf dem Weg zu America’s Gun zu werden. Glocks kommen natürlich auch in sehr vielen Filmen vor, wie man in der Internet Movie Firearms Database eindrucksvoll nachschauen kann.

Barrett beschreibt den Werdegang der Firma Glock nicht ohne Humor, aber auch nicht ohne einige der dubioseren Kapitel zu beleuchten. Wer gerne mehr von Glock und einer österreichischen Erfolgsstory lesen möchte, kann sich das Buch ohne Zögern zulegen.

Glock: The Rise of America’s Gun ist auch auf Amazon.de erhältlich.