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Jumper

Rachel BilsonWieder mal Zeit für einen Film-Eintrag? Wieder mal Zeit für einen Film-Eintrag. Und um den Einstieg sanft zu gestalten, starten wir mit einem interessanten aber wenig spannenden Film: Jumper.

Fünfzehnjähriger Bub ist zuerst da, dann auf einmal dort. Er ist „gesprungen“. Durch Raum und Zeit gesprungen, er ist ein Jumper, daher auch der Name des Films. Und, ui, er kann es bald kontrollieren. Was macht man mit solchen Fähigkeiten? Richtig, Spass haben. Doch wäre das alles, würde der Film unweigerlich in einen Softporno abgleiten müssen. Also gibt es noch mehr Jumper. Und einen uralten Orden, der Jumper jägt. Und tötet.

So findet sich also dieser Bub in einem jahrtausendealten Krieg wieder. Den Namen des Buben habe ich bereits vergessen, sowie hoffentlich bald auch den Rest des Filmes. Superfähigkeiten hat Marvel in einigen Filmen besser hinbekommen, der Rest bleibt schwach. Auch die familiäre Entdeckung zu Schluss, die wohl der handlungstechnische Höhepunkt sein sollte wurde weit vorne vorweggenommen und lädt nur zum Gähnen ein.

Auch Rachel Bilson (siehe Bild) als High School Sweetheart und Michigan Wolverine ist zwar süss aber kein echter Grund, sich den Film anzuschauen. Sollte es der Film also wider Erwarten ins heimische Fernsehen schaffen, spart euch die Zeit. Ihr werdet es mir danken.

Beowulf

Nach dem grossen Erfolg der Verfilmung von Der Herr der Ringe mussten ja andere fantastische Werke verfilmt werden. Und was gibt es da besseres als Beowulf? Also her mit einem bekannten Regisseur, einer Motion Capture Technik die das Ganze etwas weniger realistisch aussehen lässt, und schon haben wir Beowulf den Film.

Angelina Jolie als Grendels Mutter in BeowulfDas Alt-Englisch in Dialogen zwischen Grendel und seiner Mutter ist etwas schwer zu verstehen, aber sonst ist es ein sehr nettes Filmchen, Hauptattraktion dabei ist natürlich Angelina Jolie als halb Drache halb nackt. Und böse. Sehr böse. Genau so wollen wir das.

Ansonsten gibt es Blut, auseinandergerissene Möchtegernhelden sowie natürlich motivierende Ansprachen der echten Helden. Und einige Freiheiten und Differenzen zur literarischen Vorlage. Also fürs Schulreferat ist der Film kein guter Ersatz. Als Zeitvertreib und zur Aneigung von Halbwissen für spätnächtliche Diskussionsrunden ist der Film aber uneingeschränkt zu empfehlen.

Viel Spaß!

X-Men 3: The Last Stand

Famke Janssen als Dr. Jean GreyEine Film-Trilogie die nicht schlechter sondern besser wird? Ja, das gibt es und dieses Wochenende liefert ein wunderbares Beispiel dafür. X-Men 3: The Last Stand. Nachdem Teil eins und zwei den Unwissenden das Marvel-Universum näher gebracht haben, gibt es im dritten Teil Handlung pur ohne langwierige Erklärungen wieso und warum dies und das.

Ein „Heilmittel“ gegen die Mutationen wird gefunden, jedoch gefällt dies nicht allen Mutanten. Und so kommt es zum Kampf der X-Men gegen Magneto’s Mutantenarmee. Nicht ohne vorher die bezaubernde Famke Janssen als Dr. Jean Grey wieder auferstehen zu lassen. Eine famose Idee, denn auch in den Comics kam Jean mit deutlich stärkeren Kräften vom vermeintlichen Tod zurück und natürlich ist mir jeder Grund recht, der zu mehr Famke auf der Leinwand führt.

Und wem das nicht reichen sollte, der darf sich den Abspann nicht entgehen lassen. Den ganzen Abspann. Für unruhige Gemüter oder diejenigen unter euch, die es schon verpasst haben sollten: Das Ende des Abspanns von X-Men 3: The Last Stand.